Am Ende des Tages war mein bestes doch nicht gut genug

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@fearofthedarkthoughts
Am Ende des Tages war mein bestes doch nicht gut genug
who needs enemies when you have your own brain
So kurz davor, meine fünf Jahre clean über den Haufen zu werfen
Ich bin wieder allein und mit jedem Tag wird die Einsamkeit größer. Die Leute, von denen ich dachte, sie wären Freunde, haben keine Zeit. Alles wie immer.
“What do you say when you’re not enough to make someone stay? What do you do when you meet the love of your life and realize it’s all about timing? How do you accept that no matter how perfect you are for each other, circumstances get in the way? How do you compete with that kind of fate?”
— Katie Kacvinsky, First Comes Love
Im Moment fühlt sich alles an wie eine einzige große Lüge. Wie eine Verarsche, die ausgerechnet von den Menschen kommt, denen ich am meisten vertraut habe.
Man kämpft. Immer weiter. Bis die Kräfte längst aufgebraucht sind. Bis man sagt: "Ich kann nicht mehr." Und selbst dann scheint es nicht genug zu sein. Selbst dann gibt es noch Erwartungen. Noch Forderungen. Noch dieses stumme "Reiß dich zusammen."
Ich bin es so leid, diesen verdammten Weg schon wieder gehen zu müssen.
Es ist ein Déjà-vu. Genau an diesem Punkt stand ich schon einmal. Vor Jahren. Mit derselben Leere. Derselben Wut. Derselben Enttäuschung.
Damals habe ich gehofft, dass Menschen bleiben. Dass Worte etwas bedeuten. Dass Nähe trägt.
Heute weiß ich es besser.
Das tut nicht weniger weh. Vielleicht sogar mehr. Denn die Enttäuschung trifft nicht mehr aus Naivität, sondern aus Erkenntnis.
Irgendwann hört man auf, um Verständnis zu kämpfen. Irgendwann wird aus Schmerz Stille. Und aus Stille Klarheit.
Vielleicht ist das der Unterschied zu damals.
Ich bin nicht stärker geworden, weil ich musste kämpfen. Ich bin stärker geworden, weil ich gelernt habe, niemanden mehr festzuhalten, der mich loslässt.
Und so sehr mich diese Einsamkeit gerade zerreißt – sie wird mich nicht brechen.
Nicht noch einmal.
@black-man-little-girl
“Yes, there are times we live for somebody else.”
— The Lumineers; Dead Sea
Kann mir bitte jemand das Herz raus reißen? Tut bestimmt weniger weh, als diese dämliche Trennung.
Lückenfüller.
Tut schon ein bisschen weh, dass es dir ohne mich offensichtlich viel besser geht.
Ich wollte nicht reden.
Nicht jetzt. Ich wollte ihn einfach nur an meiner Seite wissen und so tun, als sei alles ein wunderschönes Märchen.
Ein nie enden wollendes Märchen.
Das schlimmste ist eigentlich, dass du mit der Trennung nur alle meine Glaubenssätze bestätigt hast.
1.575 Tage mit dir, doch
Plötzlich war es einfach
Vorbei
Seit dem sind fast
Drei Wochen
Vergangen
Und eben habe ich
An dich gedacht, dich gerufen und
Schatz gesagt.
Es tut so weh zu sehen, wie viel Freude sie dir bereitet
Wie ich mich in der Zukunft sehe:
Abgemagert, frische Wunden auf einem fremden Typen.
Wenn ich wieder in die selbstverletzung rutsche, tu mir den Gefallen und halt mich nicht auf.
Das ist das einzige, was mir geblieben ist, um zu fühlen.