“Du bist verletzt, oder?” für einen Augenblick verließ sein Blick den Hoden unter unseren Füßen und er betrachtete mich. War ich verletzt? Ich wusste es nicht. Es fühlte sich an wie eine Mischung aus Trauer und Wut. Wir versuchten etwas zu entfliehen, vor dem wir keine Chance hatten weg zu laufen. Wir versuchten etwas zu sein, bei dem wir wussten das wir es nie sein könnten. “Ist es nicht unwichtig wie es mir dabei geht?” meine Stimme erstarb. “Es war nie unwichtig.” Zorn klang in seiner Stimme mit und ich erinnerte mich für einen kurzen Moment an unseren ersten wahren Streit. Ich hasste es wenn er so mit mir sprach. Schweigen entstand in dem jeder nur vor sich auf den Boden starrte und auf die Worte des anderen wartete.”Warum sind wir so?” er klang frustriert, ich dachte nach. “Wir wollen einander gefallen, doch haben unsere eigenen Wünsche und Vorstellungen von dem was wir sind und was wir wollen. Wir wollen für den anderen perfekt sein, doch ünber diese Perfektion die wir vorgeben zu sein verletzen wir uns nur selbst.” ich schluckte. “Wir verletzen uns selbst um den anderen zu gefallen, tun jedoch dem anderen genauso weh indem wir ihm ein schlechtes Gewissen einreden.” - “Es ist mir egal ob du perfekt bist..” seine Stimme erstarb. “Den noch versuche ich es für dich zu sein..”







