Okay. Ich schätze eigentlich fängt man einen Blog mit großen Worten und ganz viel drumherum an, aber letztendlich ist es egal, ob jemand das alles hier jemals lesen wird, denn das hier ist mehr ein Ort der Selbsthilfe für mich selber. Deswegen ist es auch mehr als egal, was mein voller Name ist und ob ich ein Mädchen oder ein Junge bin. Ich bin ich und in den letzten Wochen habe ich herausgefunden, dass ich niemandem eine weitere Erklärung oder Rechtfertigung schuldig bin. Ich bin ich und die Dinge, die ich tue, tue ich, weil ich sie tuen will. Nicht weil sie jemand von mir verlangt, sondern weil es das ist, was ich machen will. Zumindest versuche ich mich selbst davon zu überzeugen.
Aber ich weiche vom eigentlichen Thema ab, denn selbst wenn es hier wohl keine großartige Einleitung geben wird, möchte ich doch ein paar Dinge klar stellen: Ich leide unter Angst- und Panikattacken und Gott fühlt sich das komisch an das zu schreiben. Denn tatsächlich hab ich noch nie so richtig, also aus freien Stücken mit jemandem darüber geredet. Ich weiß nicht, wie genau sich das für andere anfühlt, aber bei mir ist es so, als würde mir jemand die gesamte Luft aus dem Körper saugen und alles in mir fühlt sich leer an, zumindest ist es so, wenn ich alleine bin. Bin ich bei anderen Menschen ist es genau das Gegenteil. Ich werde hyperempfindlich und es fühlt sich an, als würde sich die gesamte Welt in meinem Inneren befinden. Das ist das furchtbarste was es gibt. - Denn stell dir mal vor, du bist vom einen auf den anderen Moment auf einmal ein Ball bis an den Rand gefüllt mit Gefühlen, die eventuell nicht mal deine sind, die einfach so in dich reinfließen und nicht mehr aufhören, bis du blast und alle sagen “was ist los?” und du hast keine Ahnung und ganz ehrlich selbst, wenn du es in Worte fassen könntest, würden sie es nicht verstehen, denn Gott, wäre dein Bein gebrochen, dann würden sie dir helfen. Aber psychische Krankheiten? Seelisch gestört sein auf irgendeiner Ebene? “Das ist doch nichts schlimmes! Lauf ein paar Runden, du brauchst nur frische Luft, stell dich doch nicht so an!”
Ich denke, daraus beantwortet sich dann auch die Frage nach dem Warum. Ich hab niemanden, der das verstehen würde. Der nachvollziehen könnte, dass man sich selber nicht mag und dass meine ‘schlechten Tage’ eben nicht nur Tage sind sondern Wochen, Monate, Jahre. Ich hab niemanden der nachvollziehen könnte, warum ich in dieses Loch gefallen bin, ich kann es ja nicht einmal selbst.
Aber ich denke, was ich eigentlich sagen wollte, also für den fall, dass doch mal jemand über diese Seite stolpert ist: Hey, tut mir leid, dass hier alles so traurig ist.













