Guten Morgen,
die letzten Tage von psychosomatischen Schmerzen heimgesucht, die durch unterdrückte Angstattacken entstanden sind.
Hab’s wie’s aussieht endlich überwunden.
Die Sonne scheint.
Yeah.
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Guten Morgen,
die letzten Tage von psychosomatischen Schmerzen heimgesucht, die durch unterdrückte Angstattacken entstanden sind.
Hab’s wie’s aussieht endlich überwunden.
Die Sonne scheint.
Yeah.
Gestern konnte ich wegen einer Angstattacke nicht an einem schönen Treffen mit anderen Autisten teilnehmen. Mein Körper spielt verrückt, der Kreislauf geht runter, ich zittere und klapper mit den Zähnen, meine Kraft zieht es aus den Knochen. Ich habe noch keine Skills gefunden, die mir helfen. Ein und ausatmen hat noch nie viel geholfen. Ich wünschte jemand hätte neue Ideen.
Abendessen
Verdammte Angstattacken, aus dem Nichts, grundlos fängt das Herz an zu rasen, die Hände schwitzen, alles zieht sich zusammen, ich bekomme kaum Luft. Das macht mich fertig... am liebsten würde ich mir gerade ‘ne Flasche Schnaps holen und mich völlig abschiessen...
Nach der Ruhe folgt der Sturm...oder wie war das nochmal?
Nach der Ruhe folgt der Sturm…oder wie war das nochmal?
Ach je…eigentlich geht es mir ganz gut. Ich hatte in den letzten Tagen kaum Angst oder Panik. Aber ich hasse es, wenn mich die kleinsten Kleinigkeiten aus der Bahn werfen. Vor allem, wenn ich total überrascht bin, mich freue und/oder deswegen aufgeregt bin. So wie heute.ich habe einen (für mich) absolut tollen Anruf bekommen. Bzw. eine absolut tolle Nachricht auf meiner Mailbox. Ich war – nein,…
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Du hast mir Angstattacken verschafft und ich habe es Liebe genannt.
Okay. Ich schätze eigentlich fängt man einen Blog mit großen Worten und ganz viel drumherum an, aber letztendlich ist es egal, ob jemand das alles hier jemals lesen wird, denn das hier ist mehr ein Ort der Selbsthilfe für mich selber. Deswegen ist es auch mehr als egal, was mein voller Name ist und ob ich ein Mädchen oder ein Junge bin. Ich bin ich und in den letzten Wochen habe ich herausgefunden, dass ich niemandem eine weitere Erklärung oder Rechtfertigung schuldig bin. Ich bin ich und die Dinge, die ich tue, tue ich, weil ich sie tuen will. Nicht weil sie jemand von mir verlangt, sondern weil es das ist, was ich machen will. Zumindest versuche ich mich selbst davon zu überzeugen.
Aber ich weiche vom eigentlichen Thema ab, denn selbst wenn es hier wohl keine großartige Einleitung geben wird, möchte ich doch ein paar Dinge klar stellen: Ich leide unter Angst- und Panikattacken und Gott fühlt sich das komisch an das zu schreiben. Denn tatsächlich hab ich noch nie so richtig, also aus freien Stücken mit jemandem darüber geredet. Ich weiß nicht, wie genau sich das für andere anfühlt, aber bei mir ist es so, als würde mir jemand die gesamte Luft aus dem Körper saugen und alles in mir fühlt sich leer an, zumindest ist es so, wenn ich alleine bin. Bin ich bei anderen Menschen ist es genau das Gegenteil. Ich werde hyperempfindlich und es fühlt sich an, als würde sich die gesamte Welt in meinem Inneren befinden. Das ist das furchtbarste was es gibt. - Denn stell dir mal vor, du bist vom einen auf den anderen Moment auf einmal ein Ball bis an den Rand gefüllt mit Gefühlen, die eventuell nicht mal deine sind, die einfach so in dich reinfließen und nicht mehr aufhören, bis du blast und alle sagen “was ist los?” und du hast keine Ahnung und ganz ehrlich selbst, wenn du es in Worte fassen könntest, würden sie es nicht verstehen, denn Gott, wäre dein Bein gebrochen, dann würden sie dir helfen. Aber psychische Krankheiten? Seelisch gestört sein auf irgendeiner Ebene? “Das ist doch nichts schlimmes! Lauf ein paar Runden, du brauchst nur frische Luft, stell dich doch nicht so an!”
Ich denke, daraus beantwortet sich dann auch die Frage nach dem Warum. Ich hab niemanden, der das verstehen würde. Der nachvollziehen könnte, dass man sich selber nicht mag und dass meine ‘schlechten Tage’ eben nicht nur Tage sind sondern Wochen, Monate, Jahre. Ich hab niemanden der nachvollziehen könnte, warum ich in dieses Loch gefallen bin, ich kann es ja nicht einmal selbst.
Aber ich denke, was ich eigentlich sagen wollte, also für den fall, dass doch mal jemand über diese Seite stolpert ist: Hey, tut mir leid, dass hier alles so traurig ist.
Die Angst ist mein ständiger Begleiter. Egal wohin ich gehe, egal was ich mache. Sie ist immer da.