Mich regt so auf, dass Franz in âdas verkaufte LĂ€chelnâ, die halbe Zeit ĂŒber, die TĂ€ter (nicht *innen) in den Schutz nimmt.
Ich verstehe ja, dass man bei manchen Themen einem Bildungsauftrag nach geht und irgendwie beide Seiten vermitteln will aber das ist mMn so ooc. Franz ist in eigentlich allen anderen Folgen mit Ă€hnlichen Themen fast ĂŒbermĂ€Ăig wĂŒtend auf die TĂ€ter*innen und emotional mitgenommen und am Ende. Dazu noch seine Argumentation, dass er es toll fand und sich nicht als Opfer sieht und deswegen alle anderen auch keine Opfer sind sondern die MinderjĂ€hrigen die TĂ€ter*innen??? Als wĂ€ren sie nicht trotzdem mindestens Opfer eines Systems in dem die scheinbar einfachste Möglichkeit Mobbing zu entkommen, ist Geld zu haben und die einfachste Möglichkeit an Geld zukommen ist sich von erwachsenen MĂ€nnern ausbeuten zu lassen?? Aber nee die waren Opfer sind immer die MĂ€nner, weil die können ja nichts dafĂŒrâŠ
Ich halte es fĂŒr ziemlich wahrscheinlich, dass Franz Aussagen nicht wirklich fĂŒr ihn als Charakter gedacht waren sondern ihm eher random diese Haltung aufgesetzt wurde (also er instrumentalisiert wurde) um diese Meinung im Film darzustellen. Ich sehe es allerdings trotzdem als problematisch an, weil er als Hauptfigur (und Zuschauer*innenliebling) einen gewissen Einfluss auf das Publikum hat und diese teils gefĂ€hrliche Einstellung reproduziert wird in einer Weise die sie als gleichwertig und berechtigte âMeinungâ darstellt anstatt diese kritisch zu hinterfragen.
Ja es gibt Kinder, die Erwachsene ausnutzen oder diese absichtlich beschuldigen um deren Ruf zu schaden aber das ist in diesem Fall nicht passiert. Egal wie âfreiwilligâ diese Kinder das ganze gemacht haben, die Erwachsenen stehen hierarchisch ĂŒber ihnen, können mehr Macht auf sie ausĂŒben und sind am Ende des Tages immernoch pedophile Ărsche :)
Oder?












