Zurück nach Hause
Schön war’s, bunt, laut, interessant, neu, orientalisch, lecker: einfach Schwestern-Zeit ❤️
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Zurück nach Hause
Schön war’s, bunt, laut, interessant, neu, orientalisch, lecker: einfach Schwestern-Zeit ❤️
Markt - Kaffeepause - Spaziergang
Nee, oder?! Kaum hier, schon geht der Urlaub zu Ende. Maniküre, Shoppingtour, lecker Essen, das Meer, die Hotelanlage, die Märkte, der Wasserfall und so vieles mehr erlebt, entdeckt, geschmeckt, gefühlt, gehört und gesehen. In so kurzer Zeit.
Koffer packen, wehmütig den Koch verlassen (grins) und ab geht’s nach Hause. Übrigens ebenso mitten in der Nacht wie auf dem Hinflug.
Danke, little Sis für die tolle Zeit. Ich wünsche mir sehr, dass wir es nochmal schaffen, Zeit nur für uns zu haben!
Hab dich lieb 🫶
Tag 6 - Manavgat
Nach der Bootstour geht’s in einem absolut fahruntüchtigen Kleinbus zu den Wasserfällen. Irgendwie skurril alles.
Die Wasserfälle entschädigen uns für den Stress auf dem Boot; es ist einfach schön anzuschauen und wir erfreuen uns (beinahe mega) daran.
Tag 6 - denkwürdige Bootstour
Sis und ich sind unterwegs. Nach dem guten Frühstück, total angenehmer Unterhaltung, viel, wirklich sehr viel Spaß fahren wir in die nahe Stadt Side. Einiges haben wir schon besichtigt; es lohnt aber ein zweiter und auch dritter Blick.
Und auch in der Umgebung von Colakli waren wir natürlich schon viel spazieren und konnten vieles entdecken!
Ein etwas aufdringlicher Typ möchte uns zu einer Bootstour überreden. Natürlich zum absoluten Sonderpreis und ja: wir seien auch die einzigen Passagiere bis zu den Wasserfällen. Wir gehen weiter, er kommt uns nach. Sis überlässt mir die Entscheidung; ich habe eigentlich keine Lust. Immerhin war ich vor Jahren schon mal dort. Wie auch immer; er überredet uns und kaum auf dem Boot müssen wir umsteigen in ein bereits gut besetztes größeres Boot. Surprise - Surprise, oder: Ver*rscht, v*r*rscht kann man da nur sagen.
Wir sitzen im Boot und haben beschlossen es einfach zu genießen. Und tun dies. Irgendwann muss Sis mal wohin. Und nochmal Surprise; wer hätte das gedacht - die Tür zum WC scheint zu klemmen und ein älterer Gast “unterstützt” meine Schwester mit deutlichen Gesten, dass die Tür halt kräftig aufgezogen werden müsse.
Klatsch, mit lautem Knall fliegt die Scheibe raus; die Tür bleibt allerdings verschlossen. Sis ist total geschockt, ich natürlich auch und der Typ benimmt sich einfach nur d*mlich.
Langer Rede, kurzer Sinn. Der ältere Herr entschuldigt sich irgendwann aufrichtig, Sis bezahlt die d*mliche Scheibe (unverschämt) und weiter geht’s Richtung Manavgat.
Wir beschließen das alles da acta zu legen!
Die Männer
Entgegen meiner und vieler Leute Erwartungen oder Vorurteilen sind die türkischen Männer fast ausnahmslos höflich und freundlich und die Frauen selbstbewusst und taff. Ich freue mich riesig (oder auch mega - grins) auch in diesem Fall positiv überrascht zu werden.
Sis, mit ihren langen Beinen (ja, hätte ich auch gerne) und den hellen Haaren zieht jede Menge bewundernder Blicke auf sich. Gern, und kein bisschen plump oder aufdringlich halten sich jede Menge Kellner und/oder Verkäufer in ihrer Nähe auf. Und flirten; dezent und charmant.
Einkaufen gehen mit Flirtfaktor ist eine feine Sache.
Der Koch….
“Kommst du heute Abend, dann mache ich’s dir…” Selten war ich so sprachlos. Nach meiner Frage, ob es auch veganes Essen gibt, erwidert der Koch eben das und ich bin platt. Sis lacht sich kaputt und wir schwelgen in nicht ganz “salonfähigen” Gedanken hinsichtlich dieses Angebotes.
Natürlich spricht der wirklich sympathische Koch vom Essen, stellt sich heraus.
Und für den Großteil der Woche werde ich mit veganen Köstlichkeiten verwöhnt.
Ein wenig sieht’s so aus, als erwarte er mich sehr, also sehr sehr. Ich freue mich einfach mega (das musste jetzt gesagt werden)! Und genieße türkische Köstlichkeiten in vegan und einen attraktiven Mann, der sich mehr als einmal nach mir umschaut.
A Sister is a little bit of Childhood that can never be lost
Unterwegs
Es gibt viel zu sehen, etliches zu entdecken, neues zu finden und natürlich alles zu zweit!
Tag 5 - Markt
Mit dem Dolmus fahren wir auf den Markt nach Manavgat. Es ist großartig, das Sis sich mit allem hier so gut auskennt. Richtung, Preise und alles andere, wie zum Beispiel sich auf türkisch zu bedanken kennt sie und so werden wir überall angelächelt und freundlich begrüßt, bedient und/oder beraten.
Auch auf dem riesigen Markt!
Tag 4 - Montag
So allmählich gewöhne ich mich an das Leben im Luxushotel. Was hier für Touristen übrigens fast Standard ist.
Das die Menschen hier so freundlich und offen sind, begeistert mich. Und noch mehr, dass wir hier unzählige junge Frauen sehen, die ganz selbstverständlich ohne Kopftuch unterwegs sind. Überhaupt sehen wir hier so gut wie keine Frau mit Kopftuch oder Boden langen Klamotten.
Aber: wir treffen die Wollnys. Das heißt: Sis entdeckt sie. Ich kenne die nicht und sehe demzufolge nur eine Horde schlecht angezogener Menschen jeden Alters, die durch den Ort spazieren.
Ja, ich fotografiere Sis mit denen (und lösche das Bild sofort)!
Okay, ich mag sicher auch so manche Trash Sendung 😂😂😂 Gut, dass die Geschmäcker verschieden sind. Wir haben so viel Spaß ❤️
Tag 3 - Sonntag
Auch diese Nacht haben wir gut geschlafen! Sis hat nicht mal was dagegen, dass der Fernseher die halbe Nacht läuft. Zum Glück: Für mich ist’s eine Einschlafhilfe. Sollte ich mir echt abgewöhnen.
Morgens unterhalten wir uns ausgiebig über das, was in den sanitären Anlagen so mit uns los ist. Also, was wir da tun. Nicht das Duschen….. Neeee
Ich erinnere mich nicht, mit jemand anderem so ausführlich darüber gesprochen zu haben. Wir amüsieren uns großartig.
Von Sis lerne ich auch, wie man mehr von den Portionsbeuteln Nescafé bekommt. Einfach die freundlichen Feen ansprechen, die hier sauber machen. Und der eine oder andere Euro hilft natürlich auch!
Heute fahren wir mit dem Dolmus (so heissen diese Busse doch, oder) nach Side.
Gut gelaunt steigen wir in den Bulli, Bus, das Auto; na ja, in dieses Fortbewegungsmittel auf vier Rädern.
Side übrigens hat jede Menge zu bieten!
… am Rande bemerkt
Im Souterrain des MaryPalace gibt’s außer dem Restaurant zum Beispiel auch eine Ladenzeile. Direkt am Ausgang zur Poollandschaft ein „Kramladen“! Zigaretten, Deo, Handtaschen und vieles mehr bietet der Inhaber an. Als er uns sieht läuft er strahlend auf Sis zu und teilt ihr verschwörerisch mit: „Ja, ich bin jetzt hier! Mit meinem eigenen Geschäft!“ und schiebt uns in seinen kleinen Laden.
Info: Auch Sis hat ihn, ebenso wie ich bis dahin niemals zuvor gesehen!
Großartig!
Samstags unterwegs
Jetzt wird erstmal die unmittelbare Nachbarschaft erkundet. Die gesamte Hotelanlage ist einfach nur (nein, ich sage nicht mega) traumhaft schön.
Ein toller Pool, jede Menge Liegestühle rundherum und ebenfalls auf der Rasenfläche rund um den Pool. Es gibt etliche kleine Ecken, in denen man in Ruhe chillen kann und so vieles mehr.
Und das beste: Sis und ich haben Zeit zu quatschen ❤️ und gemeinsam zu lachen!
Tag 2 - Samstag
In dem riesigen Bett (oder sollte ich #mega sagen) hat Sis geschlafen; ich in dem kleinen Bett; was natürlich ebenfalls groß ist! Gemütlich war es, kuschelig und ja: wir haben beide richtig gut geschlafen.
An dieser Stelle erstmal 1000 Dank an meine kleine Schwester! Auf Grund meines Asthma verzichtet sie auf Haarspray und ja, sogar auch auf Deo.
Ehrlich, wir riechen trotzdem gut!
Das Frühstücksbüffet lässt keine Wünsche offen. Außer ein wenig meine veganen kulinarischen Frühstücksträume. Vegetarisch ist für mich vollkommen ok und ich freue mich über frisches Brot, knackige Tomaten und Eier, in jeder nur möglichen Form.
Müde, müder, am müdesten …… Abgesehen von dem kleinen Nickerchen sind Sis und ich inzwischen gut 24 Stunden wach und seit mehr als 9 Stunden unterwegs. Also, kurz die Klamotten, die nass geworden sind rauslegen, etwas frisch machen und ab in den Keller.
Also Etage -01, hier ist das riesige Restaurant. Das Büfett ist ebenfalls unfassbar riesig, wie’s ja auch zu erwarten war. Lauter türkische und internationale Leckereien gibt es. Und natürlich Brot, Eier und jede Menge Süßes. Wer hier nicht fündig wird ist selber schuld!
Tag 1 - Anreise
Bei Dauerregen suchen wir Bus 1600. der nämlich soll uns zum Mary Palace in Colakli bringen.
Nette Unordnung auf dem riesigen Parkplatz. Bus 19 neben 812, 722 neben 1560 und so geht’s weiter.
Schließlich entdeckt Sis unseren Bus und der mega freundliche Busfahrer (habe ich schon erwähnt, das *mega* mein Türkeiurlaubs-Lieblingswort ist) befördert unsere Koffer in den Gepäckraum.
Sis Koffer ist mega nass (mega; natürlich) und ihre Klamotten sicher auch.
Irgendwann ist der Bus mit ausreichend Urlaubern (oder muss man jetzt Urlauber:innen sagen) besetzt und es geht vorbei an riesigen Hotels, Baustellen und Geschäften ohne Ende - Richtung Colakli. Inzwischen zeigt sich auch die Sonne und wir freuen uns riesig, (oder mega - lol) fast an unserem Urlaubsziel angekommen zu sein.
Freitagnacht…. Wir sitzen im Flugzeug! Sun Express heißt die Gesellschaft und nein: Ich habe nicht gegoogelt, wie gut, safe oder eben nicht ein Flug hiermit ist.
Am Flughafen FMO haben wir noch Kaffee getrunken, waren etwa 20 Mal austreten und sind dann eben in besagten Flieger gestiegen. Zum Glück haben wir Plätze ziemlich vorne bekommen. Mein GdB hat’s möglich gemacht.
Während des Starts halten Sis und ich uns fest an den Händen. Und zum Glück kümmert sich ein Steward wirklich sehr um mich. Ich hatte beim Einstieg gesagt, dass ich unter extremer Flugangst leide.
Meine süße kleine Schwester schläft einfach ein. Also wirklich….. Flugangst geht anders 😉