als ich vor ca. 1,5 jahren jobs gewechselt hab, hat ein:e ehemalige:r kolleg:in mir ich tauche auf von dirk von lowtzow - seine tagebücher während des lockdowns - geschenkt. die person ist großer tocotronic-fan, ich hab mit denen aber gar nichts am hut. ich hattte bisher nicht soo ein bedürfnis danach, das buch zu lesen, hab es heute aber angefangen, und bin so irritiert. irgendwie sehe ich keinen mehrwert daran, tagebücher einer berühmten person, mit der ich keine berührungspunkte habe, zu lesen. noch dazu welche, die eine so absurde zeit dokumentieren, die ich jetzt aus der gegenwart ganz anders betrachte als während wir (also auch ich und dirk von lowtzow!) das durchlebt haben. und irgendwie liest es sich nicht wie tagebücher sondern wie "ich schreibe eine prosa-und-etwas-lyrik-collage und verkaufe es dann als tagebücher". aber es ist auch nett, die verbindung zu der schenkenden person (die ich schätze!) zu spüren, und es widerstrebt mir jetzt nicht, dieses buch zu lesen, es ist nicht unangenehm oder nervig (kann es ja aber noch werden, bin erst auf seite 34) aber au jeden fall eine choice, das zu verschenken
fand das buch echt scheiße und alle unsympathisch und auch total creepy wie er erzählt hat dass er jetzt einen crush auf mady morrison hat weil er täglich ihre rückenübungsvideos macht















