Ich stehe nackt auf einer Brücke.Ich fühle mich wohl, spüre die zarte Kälte auf meiner Haut und den sachten Wind über meinen Körper gleiten.Ich stehe am Rand dieser Brücke,hinter dem Geländer. Mich umgibt Ruhe,weit und breit keine Menschen nur das Rascheln einiger Blätter als der Wind die Bäume streift.Ich schaue nach unten in die Tiefe,die mir so wunderbar erscheint,die mich zu sich ruft,mich runter zieht,welcher ich mich hingeben möchte, um zu fliegen.Ich hebe die Arme beuge mich dem Himmel entgegen.An meinen Handgelenken befinden sich zwei Armbänder.Ich kenne sie gut,sie waren Geschenke, von jedem Jungen eins.Ich trage sie beide, sie brennen sich in meine Haut,aber der Schmerz tut gut,ich will ihn nicht loslassen aber dennoch hindert es mich an vollkommener Freiheit.Ich spüre die Schminke auf meinem Gesicht.Ich kann mich schön fühlen.Aber sie versteckt mich auch während ich alles zeige.Meine Haare streifen meinen Hals und ich springe.Der Fall tut gut,er dauert ewig und ich bin entspannt.Der Aufprall kommt unerwartet und hart,aber es tut nicht weh.Ich liege auf dem harten Untergrund spüre wie meine Atmung schwächer wird und langsam endet.Ich geniesse dieses Gefühl,geniesse die letzten Atemzüge,spüre den Frieden und das ersehnte Ende.Ich bin in voll kommendem Einklang mit mir.Fühle mich schwerelos,besitze keinen Schmerz mehr keine Angst.Nur noch gute Gefühle bewohnen meinen Körper, aber die vorher so angenehmen Armbänder brennen nun wie Feuer auf meiner Haut.Halten mich fest auf dem Boden,verzehren mich.Hindern meine Handgelenke daran dem Rest meines Körper in die Schwerelosichkeit zu folgen.Ich verdränge es und las mich fallen.Der Schmerz wird mein Freund.