Stadtbild-Debatte
Es ist doch so: Der Herr Merz hat sich in eine fragwürdige Aussage verstiegen und die nicht zurück genommen, dementiert oder sich dafür entschuldigt, sondern sie noch einmal bekräftigt. Das führt zu Widerspruch. Bei Angesprochenen, bei liberal Denkenden, eigentlich bei allen, denen der rechte Rollback noch nicht das Hirn verklebt hat. Der Widerspruch kann auch mal böig werden und auch Orkanstärke erreichen.
Wer jetzt eine "linke Kampagne" vermutet oder erdichtet, wenn lediglich aufrechte Demokraten eine rechtsextreme und diskriminierende Aussage als rechtsextrem und diskriminierend benennen, hat jedes Maß an Realitätsbezug, ich würde sogar so weit gehen zu sagen, jeden Anstand verloren.
Es sind die Stimmen von Kanzler und Söder, die vermeintlich die AfD als ihren Hauptgegner auserkoren haben, kaum verklungen, schon erheben sich eben diese Stimmen, um mit der AfD unisono "linke Kampagnen" herbei zu phantasieren.
Es ist so armselig.
Friedrich Merz verteidigt seine umstrittenen „Stadtbild“-Äußerungen gegen vielseitige Kritik. CSU-Chef Markus Söder unterstützt den Kanzler.









