Letzte Tage in Polen
Nach dem Ende der Wanderung ging es noch für zwei Tage nach Rzeszow. Hier ein paar Eindrücke.
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Letzte Tage in Polen
Nach dem Ende der Wanderung ging es noch für zwei Tage nach Rzeszow. Hier ein paar Eindrücke.
Vierter und letzter Tag auf dem E8 in Polen
Früh ging es los. Mit viel Vogelgesang gibg es durch den Wald mit hauptsächlich Buchen. Bei ca. 1100 Höhenmeter war die Baumgrenze erreicht und ich hatte die geliebten Kammwege mit Aussicht fast nur für mich. Die Weitsicht war gut und die Ukraine schon zu sehen. Eine wunderschöne Wanderung bis auf die letzten 6 km, die leider nur eine breite Kiesstraße waren. Am Ziel in Wolosate angekommen ging es per Bus Rzeszow. Schön war’s E8 in Polen.
Dritter Tag auf dem E8
Bedingt durch den Regen und vermutlich durch meine zu ehrgeizige Planung bin ich nicht so weit wie gewünscht. Deshalb habe ich mich entschieden die Route heute etwas anzupassen, um einen Bus zu bekommen, um einen Abschnitt auszulassen. Um den Bus zu bekommen ging es früh los und Pausen konnte ich auch kaum machen. Den Fluss Oslawa überquerte ich zweimal über eine alte Eisenbahnbrücke. Ich kam schnell voran und die Waldeedbeeren haben herrlich geschmeckt. In einer guten Zeit in Cisna angekommen warte ich auf den ersten Bus. Der Busfahrer fuhr wie ein Gestörter und so habe ich mich tatsächlich angeschnallt. Die Fahrt war wahrscheinlich der gefährlichste Moment meiner Reise.
Der zweite Bus kam leider nicht und so musste ich trampen. Ein slowakischer Bolt der privat unterwegs war hat mich dann einfach so an mein heutiges Ziel Ustrzyki Gorne gefahren. Nach überstandener Grenzpolizeikontrolle und nach einem Bier und Slibowitz mit ein paar auf der Straße kennengelernten Slowaken ging es ins Restaurant und dann in die Unterkunft.
Zweiter Tag auf dem E8
Nachdem mich kein Bär aufgegessen hat und ich ganz gut geschlafen habe, habe ich mich auf den Weg nach Komancza gemacht. Das Wetter war einigermaßen stabil und teilweise kam die Sonne raus und es war richtig schön. Teilweise war ich auch von 1000 Fliegen umgeben. Viele Wegabschnitte waren recht schlammig und zwei mal hielt es mich nicht auf den Beinen. Die meisten Wanderer kommen mir übrigens entgegen, da sie den Beskiden-Hauptwanderweg von Wolosate nach Westen wandern. Dieser Wanderweg ist in Teilen der E8. Übernachtet habe ich in einer netten Unterkunft mit heißer Dusche.
Beskiden-Hauptwanderweg – Wikipedia
Back on the E8
Nach dem Abschied von Andreas bin ich ebenso los, bin durch die Mall am Hbf geirrt um ein paar Besorgungen zu machen und um 9:04 Uhr fuhr dann mein Zug nach Krosno. Dort nach 200 km Fahrt in über 3 Stunden angekommen, bin ich per Taxi nach Iwonicz-Zdroij gefahren (worden), Ende meiner Wanderung 2023. Nach einem Kaffee ging es dann um ca. 14 Uhr los. Schöne Wege durch den Wald, der manchmal durch eine Lichtung aufgelockert wird. Nachdem ich Rymannow-Zdroij passiert habe fing schon bald der erste angekündigte Regen an. Unter einer Hütte eines Jungendzeltplatz, an dem zwei junge polnische Fernwanderer ihr Tagesziel hatten, wartete ich bis der Regen vorbei war. Auf einer kleinen Straße ging es dann lange weiter bis der nächste Dauerregen kam. Diesmal lief ich weiter, ingesamt 4 Stunden, bis ich endlich eine Grillhütte erreichte, um sehr nass und müde aber nicht kalt zu nächtigen.
Eindrücke aus der Bunkier Sztuki Gallerie
Dritter (Wander-)Tag
Nach dem Frühstück aus den Proviantresten sind wir nach Zakopane abgestiegen. Schöner kurzer Abstieg ohne Probleme. Zakopane und die Touristenmassen haben wir links liegen lassen und sind direkt zum Bahnhof um festzustellen, dass die Züge komplett ausgebucht sind. Also mit dem Bus nach Krakau. Nach fast vier Stunden Fahrt mit viel Stau sind wir in unsere Unterkunft und haben Krakau erkundet. Die Füße hatten Laufschuhpause und ich habe mein Chimney gehabt. Abends gab es dann noch ein Bier und Snack im Studentenviertel.
Fauna der Tatra
Hier ein paar Begegnungen mit der Tatrafauna. U.a. lila Nacktschnecke, blaue Nacktschnecke, Kröte und Hund mit Schleife. Die häufig gesehen Kothaufen stammten wohl wirklich von Bären 🐻😱
Zweiter Wandertag - Jetzt wirklich
Erst um 11 Uhr geht es los auf die Alternativroute über insgesamt drei Sattel. Nach 2 Stunden und vor dem ersten großen Abstieg sind wir bis zur nächsten Hütte alleine unterwegs. Das Wetter ist sehr wechselhaft, aber insgesamt hält das Wetter einigermaßen und wir werden nur wenig nass. Bei den letzten beiden Satteln liegt wieder Schnee und der Wind bläst recht ordentlich. Der letzte Sattel bzw. Kamm ist gleichzeitig die slowakisch-polnische Grenzen, und so reisen wir über eine Skipiste ohne Schnee nach Polen ein. Mit fast keinen Pausen laufen wir 9 1/2 Stunden durch und sind froh das Hotel zu erreichen, um sehr erschöpft nach einer heißen Dusche und Nudeln mit Tomatensauce im mini Sechsbettenzimmer schlafen zu gehen.
Georgie hat ein Outdoor-Abenteuer mit komoot geplant! Distanz: 23,1 km | Dauer: 09:02 Std
Zweiter Wandertag
Verkatert und nach einer herrlichen Dusche hat das Frühstück mit richtig gutem Buffet sehr gut gemundet. Um halb neun ging es dann zurück zum Parkplatz. Von dort aus hat uns Marian nach einem Kaffee zum Startpunkt der zweiten Wanderung gefahren. Die gestern noch leeren Parkplätze waren nun alle voll, die Touribüdchen hatte offen und die Massen strömten. Einige machten sich vermutlich auf den Rysy zu besteigen, was wir sein gehaben lassen, weil wir keine Steigeisen hatten.
Rysy – Wikipedia
Erster Wandertag - Weg zum Hotel
Nach dem Burger ging es mit Marians Auto nach Strsbke (6 Konsonaten hintereinander!) Pleso. Von dort ging es zu Fuß noch zu unseren Hotel am Popradske Pleso. Am Parkplatz gab es dann aber den ersten Slibowitz von Marian mit 52% aus der blauen Plastikflasche. Auf dem Weg zum Hotel wurden wir dann das dritte Mal nass, was aber irgendwie nicht schlimm war.
Bei ein paar Bier und dem restlichen Schnaps haben wir den Tag dann ausklingen lassen.
Georgie hat ein Outdoor-Abenteuer mit komoot geplant! Distanz: 4,25 km | Dauer: 01:37 Std
Erster Wandertag
Nach dem Frühstück hat uns Marian beim Hotel abgeholt, den ich bei meiner ersten SNP-Wanderung 2020 kennengelernt habe. Mit dem Gedanken die Menschenmassen vorzulassen haben wir erstmal Kaffee getrunken. Das waren dann die entscheidenden 10 Minuten und so wurden wir kurz vor unserem Tagesziel der Teryho Hütte richtig nass. Zum Glück hatte die Hütte offen und es gab Suppe und die erste Kofola. Bei der Hütte bei ca. 2000 Meter lag noch ziemlich viel Schnee und hier war dann schon absehbar, dass eine Wanderung über den Rysy für uns nicht möglich sein wird. Bei der Hütte sind wir noch zu den kleinen Seen spaziert und hatten das Glück Tatra Gämse zu sehen.
Auch wenn wir auf dem Rückweg ein zweites Mal richtig nass wurden, war die Wanderung, teilweise durch Schnee, richtig schön. Zurück in Starý Smokovec gab es dann erst einmal noch Burger bevor es weiterging zum nächsten Hotel.
Georgie hat ein Outdoor-Abenteuer mit komoot geplant! Distanz: 8,53 km | Dauer: 03:50 Std
Nachtrag zur Anreise
Gestern Abend sind wir übrigens mit der elektrischen Tatrabahn nach Novy Smokovec zu unserem Hotel gekommen.
Elektrische Tatrabahn – Wikipedia
Off the E8 in die Hohe Tatra
Nach gestriger Anreise nach Goldkronach zu Familie K mit ca. 8 kg Gepäck (ohne Verpflegung) ging es heute um 7 Uhr mit dem Zug von Nürnberg via Wien und Bratislava nach Novy Smokovec. Aufgrund von Zugausfällen waren wir am Ende 15 anstatt 13 Stunden unterwegs. Mit Kniffel, guter Verpflegung und leckeren Getränken war es trotzdem ziemlich gediegen. Morgen gibt es die erste kleine Wanderung. Wohin wissen wir noch nicht genau
Tagestour von Edenkoben zum Taubensuhl
Bei Sonnenschein geht es vom Bahnhof durch Edenkoben durch die Reben ins Edenkobener Tal entlang des Triefenbachs. Meistens auf Trampelpfaden. Nach der Edenkobener Hütte bin ich fast alleine im Wald. Es geht über den Steigerkopf, auf den Schänzleturm, am Schwedenstein vorbei und an der Haunfelder Kirsche. Am Taubensuhl angekommen geht es mit dem am Tag zuvor abgestellten Fahrrad zurück nach Hause in einer herrlichen Abendstimmung.
Tagestour von Speyer nach Edenkoben
Der E8 hat zwei Sackgassenabzweige. Beide sind in Deutschland. Einmal von Buchen nach Tauberbischofsheim und einmal von Speyer nach Dannenfels in der Nordpfalz. Mit dem Abschnitt von Speyer nach Edenkoben habe ich gestern begonnen. Schöne flache Wanderung mit 30 km durch hohes Gras mit häufigen Blick auf den Pfälzer Wald.
Tag 3: Die Laune und das Wohlbefinden waren besser als gedacht und so ging es nach einem sehr guten Frühstück los. Die Route haben wir leicht modifiziert. Bei besser als vorhergesagten Wetter ging es schnell durch das Maintal nach Miltenberg.
Schön war’s.