2023 war einiges anders. Neue Stadt, neue Arbeit, neue Kollegen. Ich bin nach Köln zum Streaming-Anbieter Dyn gegangen, um mich voll auf die Sportarten zu konzentrieren, die mir selbst am wichtigsten sind. Handball und Basketball in einer Hand - das gab es vorher noch nicht.
Die Idee, diese Sportarten nicht nur durch das Übertragen der Spiele, sondern durch eine Berichterstattung über die ganze Woche zu stärken, kam mir erst recht gelegen. Schließlich hatte ich genau das die letzten fünf Jahre bei BILD gemacht.
Trotzdem war es ein Sprung ins Ungewisse. Immerhin war Dyn, als ich unterschrieb, nicht viel mehr als diese Idee und eine Handvoll Mitarbeiter. Feste Strukturen, die einem die Einarbeit vereinfachen, Fehlanzeige.
Doch darin lag auch eine Chance. Wer der Redaktionskonzept von Anfang an mitentwickelt, kann sich im Nachhinein nicht beschweren, dass ihm einfach nur etwas vorgesetzt wurde, das er jetzt ausführen soll.
Der Weg zu zwei Doku-Reihen, einem Vodcast, zwei Talks, einer Studio-Sendung und Spielvorschauen zu jedem Spiel, was wir in der BBL übertragen, war natürlich kein Alleingang. Als Content Producer Basketball habe ich auch viel weniger selbst geschnitten als es der Name vermuten ließe.
Umso mehr war mein Organisationstalent gefragt. Freie Cutter vernünftig zu briefen, ihnen all das Material, was sie brauchen zur Verfügung zu stellen und mit den Hosts die kommenden Sendungen abzusprechen.
Im ersten Halbjahr hat längst nicht alles geklappt. Doch genau diese Fehler sind es aus denen Erfahrungen werden, die Dyn beim Start von null an noch gar nicht haben konnte. Ich bin gespannt, was die zweite Saisonhälfte noch bringen wird.
Wir werden die Sportlandschaft nicht sofort verändern. Vielleicht werden wir es auch gar nicht. Ich persönlich fühle mich trotzdem extrem wohl in der Rolle, es zumindest zu versuchen - für Sportarten, die es absolut verdient haben.
Anbei noch ein kleiner Überblick unserer Basketball-Formate
Vodcast zur BBL-Woche mit Basti Doreth und Stefan Koch
Studio-Sendung mit C-Bas
Personality- und Skill-Doku mit Paul Gudde
Spieltags-Doku
Talk von Basti Doreth mit den Gesichtern der Liga
Talk von Sergio Kerusch mit und für die BBL-Legionäe
Meine Zeit bei BILD ist vorbei. Zum 1. Februar bin ich zu Dyn Media gewechselt und werde mich dort, um die Basketball-Berichterstattung kümmern. Ein Job, der kaum besser auf mich zugeschnitten sein könnte. Im vergangenen Herbst habe ich das genaue Gegenteil gemacht. Für zwei Monate war ich einer der Nacht-CvDs von bild.de in San Francisco.
Das Wetter war zwar nicht immer so traumhaft wie auf dem Bild oben, aber alle Mal besser als zur gleichen Zeit in Berlin und wer in San Francisco war, ohne Karl The Fog (360k Twitter Follower) kennenzulernen, fehlt eh das komplette Bild.
happy fogtober to those who celebrate pic.twitter.com/WsQYRMzDiJ
— karl the fog (@KarlTheFog)
October 9, 2022
Nun soll es in diesem Blog weniger um meine Reisen als um meine Arbeit gehen. Wenn sich beides kombinieren lässt, jedoch umso besser. Der folgende Artikel bekam zwar keinen prominenten Platz auf der BILD-Home hat jedoch den persönlichsten Touch von mir.
2254 Kilometer schlängelt sich der „California Zephyr“ von Denver nach San Francisco durch die Rocky Mountains. Ich habe die Reise, die als die schönste Zugstrecke der USA gilt, in der Holzklasse auf mich genommen.
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Auch wenn ich den USA nicht nur für den Sport zuständig war, die Spiele der Major Leagues zu humanen Uhrzeiten schauen zu können, war grandios. So konnte ich mich sogar mal dem Baseball widmen. Das reine Spiel hat mich zwar auch nach einem Besuch bei den SF Giants noch nicht wirklich überzeugt, was aber nicht heißt, dass die MLB nicht trotzdem Geschichten schreibt, die auch auf bild.de bestens funktionieren.
Sie feiern, als hätten sie die Meisterschaft gewonnen, dabei sind sie davon noch ein ganzes Stück entfernt. Doch die Seattle Mariners haben allen Grund zum Jubeln. Das Baseball-Team aus dem pazifischen Nordwesten ist endlich seinen Ruf als größte Lachnummer im US-Sport losgeworden.
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Für solche Geschichten war nicht immer Zeit. In erster Linie gilt es nachts die Themen abzubilden, die der am Weltgeschehen interessierte User lesen muss, wenn er am nächsten Tag aufwacht. Nur sind das in der Regel Geschichten, die sich aus Agenturen zusammensetzen und so oder so ähnlich auch auf jeder anderen Nachrichten-Seite stehen.
Recht schnell erkannte ich, dass die User neben diesen harten News gerade in die Nacht auch auf der Suche nach kuriosen Geschichten waren. Mit Quellenvermerk lohnte sich daher immer wieder das Übersetzen und Zusammenfassen ausländischer Berichte. Einer meiner Favoriten war dieser.
Verzweifelte Situationen erfordern verzweifelte Maßnahmen. Die Libanesin Sali Hafiz (28) verhält sich so gar nicht wie eine Bankräuberin. Sie steht zwar mit gezückter Waffe auf einem Tisch und fordert Geld. Doch sie ist dabei nicht vermummt. Zeigt ihr Gesicht sogar in einem Facebook-Stream.
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Die zwei Monate waren ein Schritt aus der Komfortzone, der sich aber definitiv gelohnt hat. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich länger als drei Wochen am Stück aus Berlin fort. Zu sehen, dass mir die Stadt, meine Freunde und Familie zwar fehlen, ich aber trotzdem gut klarkomme, haben mir auch bei meiner Entscheidung, zu DYN zu wechseln, geholfen. Mal schauen, welches Wortspiel mir zu Köln einfallen wird.
Die letzten Jahre habe ich fast nur im Büro verbracht. Teils weil es Corona nicht anders zuließ, teils weil es für mich einfach eine bequeme Lösung war. In mir köchelte aber weiter der Wunsch, von vor Ort über Sport-Events zu berichten. Live dabei zu sein, wenn Geschichte geschrieben wird, ist einfach etwas anderes als es im Nachhinein in den Highlights zusammenzufassen.
Das gilt besonders für zwei Events, die ich mir als Ziel gesetzt habe, von dort einmal als Reporter zu berichten. Den Super Bowl und olympische Sommerspiele. Für zweiteres muss ich bis Paris 2024 noch etwas geduldig sein. Den anderen Traum konnte ich mir jetzt erfüllen und habe ihn eine Woche lang im Vlog festgehalten.
Tag 1 führte mich nach einem nicht mehr endenden wollenden Flug direkt an mein AirBnB am Stadion. Doch so nah die Unterkunft auch war, viel gab es von der Arena noch nicht zu sehen
An Tag 2 führte der Weg neben der Einwahl in die Medienrunde der Rams und Bengals nach Santa Monica. Dort konnte ich nicht nur einen hervorragenden Sonnenuntergang erleben, sondern auch noch ein fantastisches Gespräch mit einem langjährigen Bengals-Fan führen.
Am Dienstag wurden Medienvertreter ins Stadion gelassen. Ich sage es wie es ist: Das SoFi-Stadium war einer der Hauptgründe, warum ich genau in diesem Jahr zum Super Bowl wollte. Die Arena wirkte schon im Fernsehen gigantisch und hielt auch auf dem Rasen stehend, was sie verspricht.
Weiter ging es mit Sightseeing. An Tag 4 stand das Griffith Observatorium auf dem Programm - inklusive phänomenalem Blick über Los Angeles und die Hollywood Hills. PS: Mit dem Rekord ist es nichts geworden. Es waren leider nur 28 °C ;)
Trotzdem natürlich das ideale Wetter, um dem Strand in Venice einen Besuch abzustatten. Dass wir da am fünften Tag auch noch eine Bengals-Anhängerin getroffen haben, die unverhofft an ein Super-Bowl-Ticket gekommen war, machte den Trip perfekt.
Tag 6 ließ mich mein großes Idol treffen - den Left-Shark aus der Halbzeit-Show von Katy Perry. Nein im Ernst, er war nur eines der Highlights auf NFL Fan Experience. Leider lässt mich Tumblr kein sechstes Video einfügen. Darum hier die Verlinkung.
Mehr Videos gibt es auch nicht. Unsere Super Bowl Sendung lief dieses Jahr schon am Sonntagmorgen, so dass ich mich nach dem Schneiden meines Best-Of der Woche ganz auf das Spiel konzentrieren konnte.
Da es nicht so aussieht, als würden wir als Fans diese Saison nochmal Basketball-Hallen von innen sehen, ist montags jetzt Muddastadt-Tag. Emil und ich rekapitulieren die aktuellen Spiele, schwärmen von glorreichen Auswärtsfahrten und erinnern uns an längst vergessene Alba-Helden
Einige Zeit her seit dem letzten Post. Es gab zu viel zu tun, um es hier regelmäßig aufzulisten. Darum nun nur eine Auswahl.
Playbook
Am meisten ist mir seit dem Ende meines Volontariats unser Football-Format Playbook ans Herz gewachsen. Fußball ist in der deutschen Gesellschaft so übermächtig. Da ist es grandios, ab und zu die Gelegenheit zu bekommen, sich auch auf anderen Spielfeldern auszutoben. Leider darf die Sendung immer nur 7 Tagen online bleiben, doch unser Making of zur Super Bowl Sendung gibt einen guten Einblick, was wir da so getrieben haben.
Crunchtime
Die letzten beiden Saisons hatten wir auch die Rechte, um eine solche Show zur NBA zu machen und die gibt es auch noch bei YouTube.
Da sei am Rande zu erwähnen, dass ich gelegentlich auch wieder für die NBACHEF-Squad zum virtuellen Füller greife.
Bundesliga News Classic
Beim Fußball überlasse ich gerne meinen Kollegen den Platz vor der Kamera. Es sei denn, wir reisen in die Vergangenheit und ich kann etwas von den glamourösen Zeiten des 1. FC Kaiserslautern berichten.
Wie die Zeit doch vergeht. Mein zweites Volontariatsjahr ist schon im vollen Gange. Mittlerweile bin ich wieder bei meiner Stammredaktion BILD Sport Video angekommen. Mit der Fußball Weltmeisterschaft gab es dort auch gleich aller Hand zu tun. Doch das ist ein Thema für einen anderen Tag. Heute soll es um meine Zeit bei NOIZZ von April bis Juni gehen.
Einige Tage vor meinem Start bei BILDs Millennials-Marke erhielt ich vom dortigen Chef eine Mail, in der er mich bat, ihm mitzuteilen, welche Themenbereiche ich in den nächsten Monaten abdecken wollen würde. Als er auf meine Antwort Sport erwiderte, dass dies bei NOIZZ keine große Rolle spielen würde, stieg meine Motivation nicht gerade ins Unendliche.
Trotzdem bekam ich die Gelegenheit, einige Stücke rund um die Leibesübungen zu schreiben, tobte mich aber auch auf anderen Gebieten aus. Hier eine kleine Auswahl:
Filmkritiken
Für die Avengers, Solo und Deadpool wäre ich eh ins Kino gegangen. Diese Film schon vor dem offiziellen Start sehen zu können, war ein nettes Schmankerl. Da schrieben sich die Kritiken fast von alleine. Ich hatte zwar die Befürchtung als Fan aller drei Filmreihen etwas zu euphorisch zu werden, doch zumindest bei Solo war diese Sorge unangebracht. Der Streifen war einfach zu schlecht, um ihn über den grünen Klee zu loben.
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Zwar kein Film aber auch dem Genre Unterhaltung zugehörig war meine Kritik an der Absetzung von Lucifer. Ich glaube kaum, dass Netflix meinen Text gelesen hat, trotzdem vielen Dank, dass ihr die Serie übernommen habt!
Sport
Hier galt es nur den richtigen Weg zu finden, der Leserschaft das Thema zu verkaufen. Denn es war keineswegs so, dass alle Sportgeschichten schlecht klickten. So versuchte ich es mit einer Kombination mit den Gaming, das auf NOIZZ eine größere Rolle spielte. Ich sprach mit Deutschlands ersten NBA2k-Profi.
Foto: Jannis Neumann
Video
Bei NOIZZ wurde ich vor allem als Schreiberling eingesetzt. Ab und zu dürfte ich aber auch mal meiner Video-Leidenschaft frönen. So zum Beispiel als wir in der Redaktion das Gesellschaftsspiel BergNein testeten.
Kurioses
Die besten Anstöße für neue Geschichten finden sich doch immer wieder im eigenen Leben. Wie fast alle meiner Kollegen stieß auch ich im Urlaub auf ein geeignetes Thema. Willkommen in der Unwohlfühl-Oase „Dick‘s Last Resort“.
Was ich sonst noch so zu Tarantel-Burgern, einer Lego-Mafia in den USA oder Mitleid für Loris Karius von einem Pornostar geschrieben habe, findet ihr in der Liste aller meiner Artikel.
Auf den Hardcore-Trip an der Ostküste im vergangenen Winter folgte dieses Jahr ein Besuch bei Dirk Nowitzkis vermeintlich letzter Saison in Dallas. Nach vier Mavs-Spielen mit einem langsamen aber beständig punktendem Swish41 bin ich mir in diesem Punkt nicht mehr ganz so sicher. Wie es mir sonst so in Texas ergangen ist, erfahrt ihr in meinen (fast) täglichen Video-Logs.
An Tag 2 ging es weiter in die Alamo City zu @spurs vs. @memgrizz pic.twitter.com/6X16BELG71
— Gerrit A. Lagenstein (@GAL_Sports)
6. März 2018
Tag 3 war gleichbedeutend mit der Superhero Night und @dallasmavs vs @nuggets pic.twitter.com/VC8aUIeI3F
— Gerrit A. Lagenstein (@GAL_Sports)
7. März 2018
Auf spielfrei folgte die Reise nach Oklahoma City: Tag 4 &5 des Dallas Trips pic.twitter.com/YKRt53kfSS
— Gerrit A. Lagenstein (@GAL_Sports)
9. März 2018
An Tag 6 wurde geschlagen, was das Zeug hält. Auf Bälle, Pucks und Gegner pic.twitter.com/Y6HC4Evfiz
— Gerrit A. Lagenstein (@GAL_Sports)
10. März 2018
Wackelnde Köpfe und die Rückkehr von Maxi Kleber an Tag 7 pic.twitter.com/NUosgx109y
— Gerrit A. Lagenstein (@GAL_Sports)
11. März 2018
Ein krachendes Finale war Tag 8 ohne @JHarden13 nicht wirklich. Schön wars trotzdem #dankedirk #hängnocheinjahrdran pic.twitter.com/J14kK8ML2C
Das Layouten der Sportseiten kann unter der Woche schon mal zur trockenen Routinearbeiten werden. Davon konnte im Februar aber keine Rede sein. Die Olympischen Spiele hielten mich ziemlich auf Trapp. Trotzdem fand ich die Zeit für einen eigenen Text.
Bis Ende März bin ich nun Mitglied der Redaktion von WELT kompakt. Für uns Volontäre heißt das in erster Linie layouten und Texte aus der großen WELT so kürzen, dass sie auch ins kleinere Format passen. Da ich bisher mehr im Online-Journalismus unterwegs war, ein spannender Einblick. Am schönsten ist es aber immer noch eigene Texte zu verfassen - wenn die Zeit dafür da ist.
So ist beispielsweise diese Last-Second-Seite entstanden. Mit der letzten Sekunde ist dabei nicht nur der knappe Ausgang der Footballl- und Handballspiele gemeint, sondern auch das Fertigstellen des unteren Berichts. Anwurf der Partie Deutschland gegen Slowenien war um 18:15 Uhr. Den Redaktionsschluss 20:00 Uhr einzuhalten war daher so oder so schon eine sportliche Herausforderung. Kombiniert mit den minutenlangen Diskussionen um den Videobeweis ergab sich die perfekte Zeitdruck-Prüfung. Einen kompletten Absatz innerhalb von einer Minute umschreiben?
Da war das gemütliche Schreiben meines nächsten Text für NBACHEF quasi das reinste Kinderspiel. Hier habe ich einen Blick auf die Detroit Pistons geworfen:
Return of the Pistons: Rückkehr in die Stadt, Rückkehr zum Erfolg?
Die Zeit rennt. Ein weiteres Jahr ist rum und damit auch unser Seminar-Semester an der Akademie. Zum Abschluss stand unser Masterpiece an. Zu Beginn wurde uns nur das Thema „Syriens Kinder“ und der Verbreitungsweg „Podcast“ mit auf den Weg gegeben. Daraus entstand innerhalb von sechs Wochen ALYOM.
Anstatt große Reden zu halten, worum es bei ALYOM geht, habe ich an dieser Stelle einfach unseren Prolog eingebettet. Das war die Folge, mit der ich inhaltlich am meisten zu tun hatte. Sie soll die größten Anfangsfragen beantworten.
Die weiteren sieben Folgen findet ihr auf alyom.de
Neben dem Podcast haben wir auch einige kleine Videos angefertigt, damit unsere User nicht nur hören sondern auch sehen können, wer unser Protagonist ist.
Der Redaktionsmonat ist um. Doch jetzt kommen wir auch an der Akademie richtig ins Schwitzen. Unser Abschlussprojekt steht an. Da das jedoch erst am Montag online geht, stelle ich diesen Monat zwei andere Werke vor. In unserer zweiten Video-Woche sollten wir ein Porträt erstellen. Außerdem ging diesen Monat eine Geschichte online, an der ich seit dem Sommer saß.
Zurück in der Heimat
2011 verließ der in Berlin aufgewachsene Joshiko Saibou die Hauptstadt, um seinen Traum, Basketballprofi zu sein, wahr werden zu lassen. Sechs Jahre später ist er als gestandener Spieler zurück in der Metropole, die ihn genauso geprägt hat wie die togolesische Herkunft seiner Mutter.
In der Akademie wurde uns etwas vorgeworfen, dass der Beitrag etwas zu sehr für Basektball-Nerds wäre. Passenderweise fragte Telekom Sport uns, ob sie den Beitrag in der Halbzeitpause der Übertragung Bayreuth gegen Alba zeigen könnten. Für die Zielgruppe, die wir uns selbst gesetzt hatten, scheint das Porträt also wohl zu funktionieren. Aber überzeugt euch selbst.
„Der Frauen-Handball wurde stiefmütterlich behandelt“
Am Anfang unser Ausbildung wurde uns aufgetragen, eine größere und möglichst exklusive Geschichte zu schreiben. Ich entschied mich, meine Kontakte zu Handball-World zu nutzen und einen Text über die gerade angelaufene Weltmeisterschaft der Frauen zu schreiben.
Die deutschen Frauen gehörten im Handball einst zu den besten Teams der Welt. Der letzte WM-Titel ist jedoch schon über 20 Jahre her. Ich sprach mit 93er-Weltmeisterin Andrea Bölk (49) darüber, was danach schief lief. Ihre Tochter Emily (19) will derweil im Dezember an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen. Ärgerlicherweise liegt sie mit einer Fußverletzung vorerst noch auf Eis.
Endlich frei… Nach drei Monaten mit mal mehr und mal weniger spannenden Seminaren durften wir vier Wochen in unsere Stammredaktionen, wo wir die zweite Hälfte unseres Volontariats verbringen werden. Bei mir ist das die Sport-Video-Abteilung von bild.de. Mit dem Entwickeln eines neuen Football-Formats hätte es dort kaum eine schönere Aufgabe geben können.
Playbook - Die NFL bei BILD
Jeden Mittwochabend fassen wir den vergangenen NFL-Spieltag zusammen. Aus Rechtegründen hat die Sendung jedoch nur eine Standzeit von drei Tagen. Deshalb präsentiere ich an dieser Stelle lieber meinen mehr oder weniger spontanen Facebook-Live-Auftritt vom London Game zwischen den Los Angeles Rams und Arizona Cardinals.
Wer lacht zuerst? - Unsere Ex-Football-Stars im Flachwitz-Duell
Hinter der Kamera habe ich zwei ehemalige deutsche NFL-Spieler bei einem etwas anderen Duell begleitet. So humorlos Sebastian Vollmer und Björn Werner zu ihren aktiven Zeiten auf dem Feld auch agierten, beim Vorlesen der zugegebenermaßen wirklich schlechten Witze war es mit den grimmigen Blicken vorbei.
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NBA-Previews
Dazu hat die NBA-Saison wieder angefangen. Wie schon im vergangenen Jahr bin ich für das Blogger-Kollektiv NBACHEF am Start. Den Anfang machte ich mit vier Preview zu folgenden Teams:
Jeder unserer Dozenten behauptet gerne, dass die von ihm vorgestellte Darstellungsform die Königsdisziplin des Journalismus ist. Diesen Monat war die Reportage dran. Ich bekam das Thema „Sicherheit in Berlin“ vorgegeben und schaffte es trotzdem einen Sporttext zu schreiben. Königsdisziplin gemeistert?
Mehr als ein menschlicher Prellbock
Gehirnerschütterungen, Knochenbrüche, Bänderrisse. Offensive-Liner im Football leben gefährlich. Den Ruhm streichen derweil andere ein. Trotzdem wollte Sven Skora von den Berlin Rebels nie auf einer anderen Position spielen.
Auf zu neuen Ufern. Seit Anfang Juli bin ich als Volontär an der Axel Springer Akademie. Nachdem in den ersten Wochen viel Theorie auf dem Programm stand, war es umso schöner als wir endlich selbst ein Projekt anpacken durften. Im On-Air-Modul konnten wir unsere Skills vor der Kamera präsentieren. Meine Gruppe verschlug es ins Computerspielemuseum.
Immer zum Monatsende teile ich an dieser Stelle meine Lieblingsbeiträge, die ich in den letzten vier Wochen für meine verschiedenen Auftraggeber angefertigt habe. Zum letzten Mal handelt es sich dabei um NBACHEF, Bild.tv und handball-world.com. Ab Juli beginnt für mich ein zweijähriges Volontariat an der Axel Springer Akademie. Sicherlich werde ich auch zukünftig den einen oder anderen Beitrag hier posten. Erstmal leiste ich mir aber wie jeden Juli eine kurze Schaffenspause.
NBACHEF
NBA Finals 2017: Warriors (1) vs. Cavs (2)
Der Juni steht in der NBA ganz im Zeichen der Finals. Nach sieben Monaten mit fast 100 Partien für die beiden Endspielgegner steuert die beste Basketball-Liga auf ihren Höhepunkt zu. Zum dritten Mal in Folge hieß das Duell Golden State gegen Cleveland. Für unsere Vorausschau musste ich argumentieren, warum die Warriors die Serie gewinnen werden. An sich nicht schwierig, sie sind einfach das beste Team. Da ich aber kein großer Fan der Mannschaft bin, war zumindest etwas Überwindung angesagt.
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handball-world.com
Das VELUX EHF FINAL4 2017 abseits vom Spielfeld
Zum ersten Mal durfte ich zum größten Handball-Event der Welt. Ich hatte WM- und EM-Spiele gesehen und den Endspielwochenenden bei DHB- und EHF-Pokal einen Besuch abgestattet. Nur das Champions League Final Four stand noch aus und darauf hatte ich die ganze Saison hingearbeitet. Entsprechend begeistert war ich, als die Bestätigung der Akkreditierung kam. Weil die Plätze für die schriftliche Aufarbeitung der Spiele schon von zwei Kollegen besetzt waren, hieß es für mich Interviews führen und mit der Kamera aufnehmen, was das Event in Köln so besonders macht.
Bild.tv
BILD-Probefahrt - Wird der neue Amarok der erste Pick-up-Erfolg Europas?
Mal wieder ein Autovideo - schon klar davon habe ich hier bereits ein paar gepostet und so groß unterscheiden die sich nicht. Die sportlich angehauchten Themen sagen mir aber immer noch am meisten zu und so viele davon gibt es nicht. Der Sport hat bei bild.de bekanntlich seine eigene Video-Abteilung. Es kann gut sein, dass diese an der Akademie meine Stammredaktion sein wird, wo ich die meiste Zeit verbringe. Wenn ich zu meinen alten Kollegen zurückkehre, werde ich mich aber auch nicht beschweren und gerne zum nächsten Auto-Thema greifen.
Immer zum Monatsende teile ich an dieser Stelle meine Lieblingsbeiträge, die ich in den letzten vier Wochen für meine verschiedenen Auftraggeber angefertigt habe. Wie gewohnt handelt es sich dabei um NBACHEF, Bild.tv und handball-world.com.
handball-world.com
Schiedsrichter hautnah - Die Handball-World-Doku
Diesen Monat hat es geklappt. Nachdem der Dreh im April kurzfristig abgesagt wurde, konnten wir am 24. Mai die beiden Unparteiischen Kay Holm und Matthias Brauer bei ihrem Einsatz im Spiel Füchse Berlin vs. SC Magdeburg begleiten. Herausgekommen ist eine Dokumentation, die mit knapp neuneinhalb Minuten zwar recht lang ist, dafür aber einen Einblick gewährt, den Fans selten bekommen.
Bild.tv
Ausstellung Foto.Kunst.Boulevard. - Stars treffen auf ihre ikonischen BILD-Portraits
Die BILD definiert sich hauptsächlich über ihre Bilder. Das dürfte so jedem klar sein, der nur einmal einen kurzen Blick in die Zeitung geworfen hat. Anlässlich des 65. BILD-Geburtstags werden im Martin-Gropius-Bau noch bis zum 9. Juli die ikonischsten Fotos der letzten Dekaden ausgestellt. Ich durfte die Eröffnung der Galerie in Bewegtbildern festhalten.
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NBACHEF
Wat Nu: Orlando Magic
Morgen beginnen die NBA-Finals. Damit haben die Orlando Magic rein gar nichts zu tun. Die Franchise aus Florida ist eine der unerfolgreichsten der letzten Jahre. In unserer „Wat Nu“-Serie analysieren wir die aktuelle Situation aller 30 Teams und prognostizieren den bevorstehenden Sommer. Die Magic müssen über so einiges grübeln.
Immer zum Monatsende teile ich an dieser Stelle meine Lieblingsbeiträge, die ich in den letzten vier Wochen für meine verschiedenen Auftraggeber angefertigt habe. Wie gewohnt handelt es sich dabei um NBACHEF, Bild.tv und handball-world.com.
NBACHEF
NBACHEF Awards 2017: MVP
Die reguläre Saison der NBA ist vorbei. Neben der großen Frage, wer in den Playoffs das Rennen macht, wird natürlich auch wild darüber spekuliert, wer die Individual-Auszeichnungen einheimst. Analog zu dem Verfahren in den USA haben wir innerhalb der Redaktion abgestimmt. Jeder Schreiberling konnte drei, zwei und einen Punkt für sein favorisiertes Trio abgeben.
Im Gegensatz zur offiziellen Wahl halten wir das Ergebnis nicht bis zum 26. Juni geheim. Der NBACHEF-MVP 2016/17 steht schon fest. In den folgenden Zeilen habe ich niedergeschrieben, warum sich der Auserkorene den Award verdient hat und wer seine größten Widersacher waren.
Shaq on the NBA MVP race. Do you agree? pic.twitter.com/jdfZqsmqR8
— FootBasket.com (@FootBasket)
31. März 2017
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Bild.tv
BMW i3 im BILD-Test: 1200 Euro für mehr Reichweite – Lohnt sich das?
Zum ersten Mal sollte einen Beitrag über die Probefahrt eines Autos schneiden, mit dem ich selber schon mal gefahren bin. In meiner Gegend hat Drive Now einige Elektro-BMWs in seiner Flotte. So ein bisschen unheimlich ist es ja schon loszufahren, ohne dabei wirklich etwas zu hören.
Das Elektro-Auto mag leise sein, hat aber immer noch richtig Power unter der Haube. Die geringe Reichweite bleibt natürlich weiterhin ein Problem, in diesem Bereich ist der neue i3 aber ein Schritt in die richtige Richtung.
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handball-world.com
Bleiben Spreefüxxe in Liga 3? "Der Aufstieg stellt finanziell eine ziemliche Hürde dar"
Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Videobeitrag folgen, in dem ich ein Schiedsrichter-Gespann an einem Bundesliga-Spieltag vom Betreten bis zum Verlassen der Halle begleiten wollte. Da das dafür vorgesehene Gespann für die Partie jedoch kurzfristig aus beruflichen Gründen absagen musste, ist dieses Projekt auf den kommenden Monat verschoben.
Als Ersatz kommt kein sonderlich spektakulärer Text, dafür ein Thema, was mich sehr beschäftigt. Im vergangenen Jahr spielte die Frauen-Mannschaft der Füchse Berlin noch in der ersten Liga. Dann folgte aus finanziellen Gründen der doppelte Abstieg. Sportlich kam die Mannschaft damit gut klar, die Sponsorensuche bleibt in Berlin mit seinen über hundert Erstligisten in diversen Sportarten aber weiterhin schwer.
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(Anmerkung: Eine Woche später gab der Verein bekannt, das Aufstiegsecht wahrzunehmen.)