Am Freitag Nachmittag sind wir zu fünft - Malte, Tobias, Pia Alina und ich - in Aarhus Richtung Samsø aufgebrochen. Samsø ist eine kleine Insel 30km südlich von Aarhus. In der Nacht von Freitag auf Samstag haben wir zwar mit dem Wetter etwas Pech gehabt, sind dann aber in einem super Shelter untergekommen. Shelter - das kann man sich wie offene Hütten vorstellen, in denen man kostenlos überall in Dänemark übernachten kann, meistens ohne Türen und mit niedrigem Dach, aber vom Boden weg und windgeschützt. Am Samstag in der früh sind wir dann noch vor Sonnenaufgang aufgestanden um die Fähre zu erwischen. Die Insel selbst ist überraschend klein. Es gibt aber überraschend viele Windräder und Kürbisfelder. Das coolste sind aber die Bauernhöfe, die direkt ihr Obst und Gemüse vor der Türe anbieten. Da treffen wirklich Welten aufeinander. Komplette Vertrauensbasis, das Gemüse und die Eier (!) offen auf der Straße anzubieten und eine kleine Kasse daneben zu stellen, und gleichzeitig kann man aber auch mit Mobilepay bezahlen. Digitalisierung trifft auf nachbarschaftliche Ehrlichkeit. Das Wetter war am Samstag und Sonntag perfekt, und nach einer Rundfahrt über die Insel am Samstag - einem tollen Kürbis- Walnuss- Abendessen am Abend ging es am Sonntag mit der Fähre zurück ans Festland und weiter Richtung Aarhus.