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@icantstopoverthinking
„Don’t worry you little overthinker“
- Labyrinth, Midnights, Taylor Swift, 2022
𝑌𝑜𝑢 𝑚𝑎𝑘𝑒 𝑚𝑒 𝑓𝑒𝑒𝑙 𝑙𝑜𝑣𝑒𝑑 𝑎𝑛𝑑 𝑠𝑎𝑓𝑒
I’m British Darling
Ich würde dir das am liebsten alles geben was du immer willst ich weiß nicht wie es zerpflückt gerade mein Kopf das ich nicht so kann.
Ich will mich nicht beweisen müssen
Ich muss nicht beweisen dass ich cool bin oder süß oder taff oder stark
Keiner dieser Kerle kennen mich, die sehen ein Foto und sagen geil oder Scheiße aber die interessiert es doch einen dreck wie ich bin.
Ich WEIß wer ich bin und was ich kann und ich muss das niemandem beweisen
Und diese 0815 Gespräche gehen mir so hardcore auf die Eier.
Ich brauche keinen Mann. Ich brauche auch kein Sex. Ich komme super alleine klar.
Du kannst mir nicht helfen😓 du machst alles nur noch schlimmer.
Ja ich komme super ohne Mann klar. Ich war richtig glücklich als ich keinen Kontakt zu irgendwem hatte.
Und dann hast du mir eine Welt gezeigt, in der ich noch glücklicher sein könnte. Mit einem Mann an meiner Seite bei dem ich mich sicher fühlen kann und nicht immer stark sein muss. Sondern auch einfach mal klein und kaputt sein kann 😓
Und seitdem rattert mein Kopf ununterbrochen weil ich genau das noch mal fühlen will und es einfach nicht kann. Nicht darf. Nicht sollte.
Also schreibe ich mit Typen die mich nur halb interessieren, in der Hoffnung sie könnten mir das auch geben. Aber das können sie nicht 😅 und du kannst es auch nicht. Und jetzt muss ich irgendwie mit alldem Wissen klar kommen 😅
„Ich hab dich so extrem in mein Herz geschlossen das glaubst du mir gar nicht .“
Wir haben uns ein Zimmer geteilt und ich war in der ersten Nacht nervös. Nervös, weil ich nicht wusste was passieren wird, wie weit ich bereit bin zu gehen, wie weit DU gehen würdest.
In der ersten Nacht passierte nichts. In der zweiten ging ich früher ins Bett, weil ich müde war. Du kamst ebenfalls zeitig nach, und wir schauten noch eine Serie auf dem Laptop. Aufgrund des kleinen Bildschirms bot es sich an, im selben Bett zu liegen. Und so zogst du mich an dich. Erst sanft, später fester. Du hast an meinen Haaren gerochen und aus deiner Kehle kam ein zufriedenes seufzen.
Ich streichelte deinen Arm und du meine Hand. Nachdem ich in mein Bett gegangen war, bist du aufgestanden um mir gute Nacht zu wünschen und gabst mir einen Kuss auf die Stirn. Danach bist du in dein Bett zurück.
Ab 5:00 Uhr morgens konnte ich nicht mehr schlafen. Ich hatte einen Albtraum und fragte mich, wie du wohl reagieren würdest, wenn ich mitten in der Nacht in dein Bett kommen würde. Würdest du dich erschrecken? Würdest du es überhaupt wollen? Würdest du mich wegstoßen? Ich wälzte mich anderthalb Stunden mit diesen Fragen und entschied mich um halb 7, es einfach zu tun. Zum Glück. Du öffnetest im Halbschlaf die Decke und heilst mich warm. Streicheltest meinen Arm und drücktest mich so fest an dich wie du konntest (ohne mich zu erdrücken). Leider mussten wir um 7 schon aufstehen…
Am dritten und letzten Abend sind wir bewusst früher ins Zimmer. Ich wechselte in dein Bett und wie schauten „fight Club“. Mein Kopf explodierte fast voller Gedanken, da ich dich im Laufe des Tages fragte, wo deine Grenzen liegen würden und deine Antwort war: „bei dir habe ich keine.“
Ich streichelte deine unfassbar muskulösen Arme, du meine Hand, mein Gesicht, mein Haar…
Ich fragte mich ob du mich küssen würdest wenn ich mich zu dir drehe, aber ich wollte es nicht riskieren. Später kuschelte ich mich dann doch an deine warme, Kräftige Brust. Nicht um dich zu provozieren, ich war bewusst ein ganzes Stück tiefer gerutscht. Ich wollte dir einfach nur nahe sein, und du gabst mir alles was ich brauchte. Ich schlief an dieser Stelle trotz meiner weiter rasenden Gedanken ein. Ich habe mich selten so sicher gefühlt. Nachdem ich wieder wach wurde drehte ich mich noch einmal, um den Film mitzubekommen, schlief aber erneut wieder ein. Nachdem ich das nächste Mal wach wurde, warst du ebenfalls noch wach und ich zog mich in mein Bett zurück, um dir deinen Freiraum zu geben.
Am nächsten Morgen hatte ich wieder einen Albtraum, und dieses Mal zögerte ich nicht. Ich fand Zuflucht in deinen Armen, die mich dieses Mal komplett um den Verstand brachten. Du zogst mein Shirt ein wenig hoch und streicheltest meinen Bauch. All dies erregte mich so sehr, dass ich danach zuerst das Höschen wechseln musste. Aber dennoch hielt ich mich zurück. Du wusstest nicht welch eine Reaktion mein Körper auf dich hatte.
Später fragtest du mich, ob ich das L-Wort benutzen würde, wenn ich es nicht so meinte. Ich sagte niemals, und fragte wie du auf diese Frage kommst. Du meintest ich hätte es damals zu dir gesagt. Ich erklärte dir dass ich dich immer geliebt habe, immer lieben werde. Aber eben irgendwie anders als einen Partner. Was wir hatten, geht bereits länger als viele Beziehungen, und es ist auch weit emotionaler als einige Beziehungen. Du stimmtest mir zu.
Am Auto fragte ich dich erneuter nach deinen Grenzen. Würdest du mich küssen? Deine Antwort kam sofort: auf jeden Fall. Danach fragte ich dich, ob du mich an meinen intimen Zonen berühren würdest und du antwortest du wüsstest es (bei mir) nicht. Wie weit du gehen würdest. Du hättest Zweifel. Ich antwortete, das wir an diesem Punkt deine Grenze erreicht hatten. und dass meine Grenze (im Kopf) beim Kuscheln enden würde. Dies ist - vorerst- das Ende der Geschichte.