Seit fast einem Jahr führen Taehyung von BTS und Y/N eine Beziehung, die niemand kennen darf. Zwischen ausverkauften Konzerten, Kameras und den Erwartungen der ganzen Welt bleiben ihnen nur wenige, kostbare Momente, in denen sie einfach sie selbst sein können.
Doch Geheimnisse bleiben nicht für immer verborgen.
Als ein unerwarteter Vorfall ihr sorgfältig aufgebautes Doppelleben ins Wanken bringt, geraten beide in einen Strudel aus Gerüchten, Entscheidungen und Gefühlen, die sie an ihre Grenzen treiben. Plötzlich steht nicht nur ihre Liebe auf dem Spiel, sondern auch alles, wofür Taehyung jahrelang gekämpft hat.
Wie viel ist man bereit aufzugeben, um den Menschen festzuhalten, den man liebt? Und kann eine Liebe bestehen, wenn die ganze Welt gegen sie zu sein scheint?
Summary: Ein ungelöster Fall, ein schweres Geheimnis und ein Mensch, der an seine eigenen Schuld zu zerbrechen droht. Während Kommissar Park Jimin nach der Wahrheit sucht, müssen andere entscheiden, wie viel ein Schweigen wirklich tragen kann.
Genre: Psychological Crime Drama , Dark Mystery , Angst , Emotional Thriller
Type: Part 1 | Part 2 | Part 3
Als Jimin schließlich vor seiner Tür stand, öffnete Jungkook nach wenigen Sekunden. Für einen Moment sahen sie sich einfach nur an. Jimin erkannte etwas in seinen Augen.
Keine Überraschung.
Keine Wut.
Nur Erschöpfung.
,,Ich wusste, dass dieser Tag irgendwann kommt‘‘, sagte Jungkook leise. Jimin sagte nichts. Er wusste es nicht. Die Stille zwischen ihnen sagte genug. Als die Beweise auf dem Tisch lagen, senkte Jungkook langsam den Kopf.
Keine Ausreden.
Keine Versuche, davonzulaufen.
Nur ein Mann, der aussah, als hätte er seit Monaten auf genau diesen Moment gewartet. ,,Ich habe versucht, damit zu Leben.‘‘, flüsterte er. Jimin sah ihn ernst an. ,,Und?‘‘ Jungkook schloss die Augen.
,,Ich konnte es nicht.‘‘
Einige Wochen später besuchte Jimin Namjoon in der Klinik.. Lange sagte keiner von beiden etwas. Schließlich setzte sich Jimin ihm gegenüber. ,,Der Fall ist gelöst‘‘ Namjoon sah ihn überrascht an. ,,Wie?‘‘ Jimin lächelte leicht. ,,Manchmal finden Menschen die Wahrheit nicht, weil jemand sie ausspricht. Manchmal findet sie ihren Weg von allein.‘‘ Namjoon wusste, was er meinte. Er hatte sein Versprechen gehalten. Bis zum Ende.
,,Ich habe mich oft gefragt, ob mein Schweigen richtig war‘‘, sagte Namjoon leise. Jimin betrachtete ihn einen Moment. ,,Vielleicht gibt es bei manchen Dingen keine einfache Antwort.‘‘ Diese Worte blieben zwischen ihnen stehen. Denn beide wussten, dass dieser Fall nicht nur von einem Täter gehandelt hatte. Er hatte auch von Schuld gehandelt. Von Verantwortung. Und von Menschen, die mit Entscheidungen leben mussten, die niemand leicht treffen könnte.
Jungkook verbrachte seine ersten Tage nach der Festnahme fast ausschließlich schweigend.
Zum ersten Mal seit langer Zeit musste er keine Rolle mehr spielen. Er musste niemandem mehr etwas vorspielen.
Keine freundlichen Begrüßungen.
Kein falsches Lächeln.
Keine Angst davor, dass die Wahrheit jeden Moment ans Licht kommen könnte.
Die Wahrheit war nun da.
Und obwohl die Konsequenzen schwer waren, fühlte sich ein kleiner Teil von ihm zum ersten Mal seit Monaten frei.
Nicht frei von Schuld.
Das würde er niemals sein.
Aber frei von der Lüge.
Eines Abends saß er allein in seiner Zelle und dachte an Namjoon. An die Worte, die dieser ihm gesagt hatte.
Vergebung ersetzt keine Verantwortung.
Damals hatte er sie gehasst. Jetzt verstand er sie. Denn Reue bedeutete nicht, dass alles wieder gut wurde. Reue bedeutete, jeden Tag mit dem Wissen zu leben, was man getan hatte, und trotzdem den Mut zu finden, die Konsequenzen anzunehmen. Und vielleicht war genau das der erste Schritt gewesen, den Jungkook hätte gehen müssen.
Nicht, vergessen zu werden.
Sondern um endlich ehrlich und frei zu sein.
Und damit ist die Geschichte zu Ende. Ich hoffte, sie hat euch gefallen und konnte euch ein wenig mitreißen. Danke, dass ihr diese Story bis zum Ende begleitet habt! Wir hören uns hoffentlich in der nächsten Story.
Summary: Ein ungelöster Fall, ein schweres Geheimnis und ein Mensch, der an seiner eigenen Schuld zu zerbrechen droht. Während Kommissar Park Jimin nach der Wahrheit sucht, müssen andere entscheiden, wie viel ein Schweigen wirklich tragen kann.
Genre: Psychological Crime Drama , Dark Mystery , Angst , Emotional Thriller
Type: Part 1 | Part 2 | Part 3
Die ersten Tage in der Klinik fühlten sich für Namjoon fremd an. Obwohl, er wusste, dass er hier war, um wieder gesund zu werden, hatte er das Gefühl, nicht wirklich angekommen zu sein. Er war es gewohnt gewesen, derjenige zu sein, der anderen Menschen zuhörte, der ihnen Trost spendete und ihnen half, ihre eigenen Sorgen zu tragen. Nun saß er selbst in einem Raum voller Menschen, die mit ihren eigenen Kämpfen beschäftigt waren und musste akzeptieren, dass auch er Hilfe brauchte. Dies fiel ihm schwerer, als er erwartet hatte.
Jeden Morgen saß er beim Frühstück am gleichen Platz am Fenster und beobachtete die Menschen draußen. Sie gingen spazieren, unterhielten sich oder lachten sogar manchmal. Es faszinierte ihn, wie normal die Welt weiterlief, während sich in seinem Inneren alles weiterhin um dieselbe Frage drehte.
Habe ich richtig gehandelt?
Er wusste, dass er das Beichtgeheimnis nicht brechen durfte. Aber Wissen war manchmal eine schwere Last. Eines Nachmittags setzte sich eine ältere Frau zu ihm am Tisch. Sie hatte eine freundliche Ausstrahlung und einen Blick, der vertiert, dass sie mehr bemerkte, als sie sagte. ,,Sie sehen aus, als würden Sie versuchen, mit Ihren Gedanken einen Kampf zu gewinnen.‘‘, sagte sie mit einem kleinen Lächeln. Namjoon sah sie überrascht an. ,,Ist es so offensichtlich?‘‘ ,,Für jemanden, der selbst lange genug mit Sorgen gelebt hat…ja.‘‘ Die Frau stellt ihre Tasse ab.
,,Ich bin Kyung Min‘‘ ,,Namjoon‘‘
Von diesem Tag kamen sie, immer wieder ins Gespräch. Kyung Min war die Art Mensch, die nicht versuchte, andere zu reparieren. Sie gab keine ungefragten Ratschläge und drängte niemanden dazu, Dinge zu erzählen, für die er noch nicht bereit war. Sie hörte einfach zu. Und vielleicht war genau das der Grund, warum Namjoon begann, sich in ihre Nähe sicherer zu fühlen.
Während einer Gruppentherapie saßen sie schließlich alle gemeinsam im Kreis. Die Therapeutin hatte eine einfache Frage gestellt: ,,Was ist etwas, das sie jeden Tag mit sich tragen, obwohl niemand anderes es sehen kann?‘‘ Viele Patienten sprachen über Ängste, Verluste oder die Erwartungen anderer Menschen. Als Namjoon an der Reihe war, schwieg er lange. Er wusste, dass er nicht die Wahrheit erzählen durfte. Aber er musste auch lernen, mit der Belastung umzugehen. ,,Ich trage ein Geheimnis, dass nicht mir gehört‘‘, sagte er schließlich. Der Raum wurde still.
,,Ein Mensch hat mir etwas anvertraut, etwas sehr schweres. Und obwohl ich nichts getan habe, fühlte es sich an, als würde ich die Last dafür tragen.‘‘ Die Therapeutin nickte verständnisvoll. ,,Warum belastet es Sie so sehr?‘‘ Namjoon senkte den Blick. ,,Weil ich weiß, dass jemand etwas schreckliches getan hat. Und weil ein Teil von mir jeden Tag Angst hat, dass schweigen die falsche Entscheidung sein könnte.‘‘ Kyung Min beobachtete ihn aufmerksam. Nicht aus Neugier, sondern weil sie spürte, wie sehr dieser Mann litt.
,,Aber Sie haben dieses Geheimnis nicht gewählt‘‘, sagte Kyung Min als sie gemeinsam im Garten der Klinik spazieren gingen. Namjoon blieb stehen. ,,Manchmal spielte es keine Rolle, ob man etwas gewählt hat‘‘, antwortete er leise. ,,Manchmal trägt man es trotzdem‘‘.
Während Namjoon versuchte, wieder Stabilität in sein Leben zu bringen, kämpfte Jimin weiterhin gegen die Leere in seinen Ermittlungen. Der Fall hatte ihn verändert. Früher hatte er immer daran geglaubt, dass Geduld und harte Arbeit irgendwann zum Ziel führten. Doch diesmal fühlte es sich an, als würde er gegen einen Schatten kämpfen. Er kam spät nach Hause. Er sagte Treffen mit Freunden ab. Selbst seine Familie bemerkte, dass er kaum noch abschalten konnte.
Besonders Kyung Min, die ihn schon seit Jahren kannte, sah die Erschöpfung in seinem Gesicht. Als sie eines Abends beim Familienessen zusammensaßen, schob sie ihm eine Schüssel mit Essen hin. ,,Du musst mehr auf dich achten.‘‘ Jimin lächelt müde. ,,Ich bin Kommissar. Ich bin dran gewöhnt‘‘ ,,Das ist keine Antwort‘‘ Er musste kurz lachen. Es war eine der wenigen ehrlichen Reaktionen, die ihm in letzter Zeit gelungen waren. Doch dann wurde Kyung Min nachdenklich. ,,In der Klinik habe ich jemand kennengelernt.‘‘ Jimin hob den Blick. ,,Wen?‘‘ ,,Einen Geistlichen.‘‘ Allein diese Worte ließen Jimin aufmerksam werden. ,,Er hat nicht viele Details gesagt. Eigentlich durfte er das auch nicht. Aber er sagte, es ging um zwei Menschen, die getötet wurden.‘‘
Für einen Moment wurde es vollkommen still. Jimin spürte, wie sich sein gesamter Körper anspannte. Monatelang hatte er nach einem Zusammenhang gesucht. Nach irgendeinem Moment, in dem dieser nicht vorsichtg genug gewesen war. Vielleicht war genau das die Spur. Nicht der Tatort. Nicht die Beweise. Sonden das Gewissen des Täters. Die Ermittlungen wurden neu aufgenommen. Jimin wusste, dass Namjoon selbst niemals etwas verraten würde. Er respektierte das. Das Beichtgeheimnis war eine Grenze, die er nicht überschreiten wollte.
Doch Kyung Mins Hinweis reichte aus, um nach anderen Zusammenhängen zu suchen. Wer hatte Zugang zu der Kirche? Wer war in dem Zeitraum dort gewesen? Gab es Personen, die auffällig oft in der Nähe gewesen waren? Nach und nach entstand ein Bild.
Und dieses Bild führte zu Jungkook.
So, das war der zweite Teil! Wie hat er euch gefallen?
Jimin hat endlich eine heiße Spur, während Jungkook immer weiter an seiner Schuld zerbricht. Doch wie wird es nun weitergehen? Wie wird Jungkook reagieren, wenn die Wahrheit ans Licht kommt? Und wird Namjoon endlich wieder aufatmen können?
Summary: Ein ungelöster Fall, ein schweres Geheimnis und ein Mensch, der an seiner eigenen Schuld zu zerbrechen droht. Während Kommissar Park Jimin nach der Wahrheit sucht, müssen andere entscheiden, wie viel ein Schweigen wirklich tragen kann.
Genre: Psychological Crime Drama , Dark Mystery , Angst , Emotional Thriller
Type: Part 1 | Part 2 | Part 3
Der Regen hing wie ein grauer Schleier über die Stadt, als Kommissar Park Jimin zum wiederholten Mal dieselbe Ermittlungsakte aufschlug. Mittlerweile kannte er jedes einzelne Foto, jede Zeugenaussage und jeden Bericht beinah auswendig, doch je länger er den Fall bearbeitete, desto deutlicher wurde ihm, dass sie sich im Kreis drehten. Zwei Menschen waren innerhalb weniger Wochen auf dieselbe Weise getötet worden, ohne dass der Täter auch nur den kleinsten verwertbaren Hinweis hinterlassen hatte. Weder Fingerabdrücke noch DNA oder Überwachungsvideos hatten die Ermittler weitergebracht. Es war, als hätte sich der Mörder nach den Taten einfach in Luft aufgelöst.
Sein Team arbeitete unermüdlich, doch selbst die erfahrensten Kollegen konnten ihre Frustration längst nicht mehr verbergen. Die Medien berichteten beinahe täglich über den ungelösten Doppelmord und stellten die Arbeit der Polizei offen infrage. Jimin versuchte, sich davon nicht beeinflussen zu lassen, doch jedes Mal, wenn er den Angehörigen der Opfer begegnete, spürte er das gleiche Gefühl. Er hatte ihnen versprochen, den Täter zu finden, und mit jedem Tag schien dieses Versprechen weiter in die Ferne zu rücken.
Warum hast du das getan
Er wusste keine Antwort. Vielleicht hatte es einmal Gründe gegeben. Vielleicht hatte er sie sich eingeredet. Doch inzwischen spielte das keine Rolle mehr. Nichts konnte rechtfertigen, dass zwei Menschen nicht mehr nach Hause zurückkehren würden. Tagsüber funktionierte er erstaunlich gut. Er sprach mit Kollegen, kaufte Lebensmittel und nickte Fremden auf der Straße höflich zu, als wäre er jeder andere Mensch. Niemand bemerkte, wie sehr ihn jeder Blick verunsicherte. Immer wieder glaubte er, die Menschen könnten ihm ansehen, was er getan hatte. Dass sie plötzlich stehen bleiben, ihn ansehen und seinen Namen rufen würden.
Doch niemand tat es, Und genau das fühlte sich schlimmer an.
,,Kann ich Ihnen helfen?‘‘ Jungkook hob langsam den Kopf. Vor ihm stand ein junger Geistlicher mit ruhigem Blick und einen freundlichen Lächeln. ,,Ich…‘‘, begann Jungkook, doch seine Stimme versagte ihm. Der Geistliche Kim Namjoon wartete geduldig. Er drängte ihn nicht, stellte keine weiteren Fragen und ließ ihm Zeit, die er brauchte. ,,Ich möchte beichten.‘‘, Namjoon nickte lediglich und führte ihn zum Beichstuhl. Lange sagte niemand was.
Jungkook hörte nur seinen eigenen Atem, der viel zu laut durch den kleinen Raum halte. Seine Hände zitterten so stark, dass er sie Ineinander verschränkte, um es zu verbergen. ,,Sie müssen nichts überstürzen‘‘, sagte Namjoon ruhig. ,,Sprechen Sie erst, wenn Sie bereit sind.‘‘ Diese Geduld traf Jungkook unerwartet. Niemand hatte ihn in den vergangenen Monaten gefragt, wie es ihm ging. Niemand hatte bemerkt, wie sehr er innerlich zerfiel. ,,Ich…‘‘, begann er erneut und schluckte schwer. ,,Ich hab etwas getan, das niemals wieder gutzumachen ist.‘‘ Namjoon blieb still.
,,Ich habe zwei Menschen getötet.‘‘
Die Worte verließen seinen Mund kaum hörbar, doch für Jungkook fühlten sie sich an, als würde dien gesamte Kirche sie hören. Zum ersten Mal seit den Taten brach er in Tränen aus. Er weinte nicht laut. Es war vielmehr, als hätte sein Körper beschlossen, die Erschöpfung der vergangenen Monate endlich nicht mehr zurückzuhalten. Seine Schultern bebten, während er verzweifelt versuchte, wieder Luft zu bekommen.
,,Ich sehe ihre Gesichter jeden Tag‘‘, flüsterte er zwischen den Tränen. ,,Egal wohin ich gehe… egal was ich tue… sie sind immer da. Ich kann nicht schlafen. Ich kann nicht essen. Ich erkenne mich selbst nicht mehr.‘‘ Namjoon schloss für einen Moment die Augen. In all den Jahren seines Dienstes hatte er unzählige Geständnisse gehört, doch keines hatte ihn auf diese Weise erschüttert. Er wusste sofort, dass Jungkook nicht log. Zu viele Einzelheiten passten zu den Informationen, die nie an die Öffentlicht gelangt waren.
,,Bereuen Sie ihre Taten?‘‘, fragte Namjoon schließlich leise. Jungkook lachte bitter auf. ,,Ich bereue jede Sekunde meines Lebens.‘‘ ,,Dann stellen Sie sich.‘‘ Die Antwort kam sofort. ,,Ich kann nicht.‘‘ Nicht, weil er keine Reue empfand, sondern weil die Angst größer war.
,,Ich habe Angst‘‘, gestand Jungkook und senkte den Blick. ,,Nicht vor dem Gefängnis… sondern davor, meinen Eltern noch einmal in die Augen sehen zu müssen. Davor, dass sie erfahren, wer oder was ihr Sohn in Wirklichkeit ist.‘‘ Namjoon spürte, wie sich sein Herz zusammenzog. Vor ihm saß kein Mann, der seine Taten feierte. Vor ihm saß ein Mensch, der an seiner eigenen Schuld zerbrach. ,,Reue ist der erste Schritt‘‘, sagte er ruhig. ,,Aber sie ersetzt keine Verantwortung.‘‘
Jungkook nickte, obwohl ihm die Worte wehtaten. Er wusste, dass Namjoon recht hatte. Als er die Kirche verließ, fühlte er sich trotzdem nicht leichter. Die Wahrheit ausgesprochen zu haben hatte seine Schuld nicht kleiner gemacht. Sie hat diese nur real werden lassen.
Für Namjoon begann in diesen Moment ein Albtraum. Er wusste nun, wer hinter den Morden steckte. Und gleichzeitig wusste er, dass er dieses Wissen niemals weitergeben durfte. Das Beichtgeheimnis war unantastbar. Tagelang versuchte er zu beten, doch seine Gedanken kehrten immer wieder zu Jungkooks Gesicht zurück. Er erinnerte sich an dessen Tränen, an die Verzweiflung in seiner Stimme und an die Angst, die ihn vollständig eingenommen hatte. Jede Nachricht über den ungelösten Fall schnürte Namjoon die Kehle zu. Immer wieder fragte, er sich ob Schweigen wirklich der richtige Weg war oder ob sein Schweigen irgendwann weitere Menschen das Leben kosten könnte.
Mit jeden Tag wurde die Last schwerer. Er schlief kaum noch, vergaß Mahlzeiten und verlor sichtbar an Gewicht. Seine Gemeindemitglieder bemerkten zwar, dass er erschöpft wirkte, doch niemand ahnte, welcher Kampf sich hinter seinem freundlichen Lächeln verbarg. Eines Sonntags brach Namjoon mitten während seiner Predigt zusammen. Als er im Krankenhaus wieder zu sich kam, erklärte ihm der behandelte Arzt ruhig, dass sein Körper auf eine massive psychische Überlastung reagiert habe. Er brauchte dringend Abstand, professionelle Hilfe und vor allem Zeit. Einige Tage später wurde Namjoon in eine psychosomatische Klinik aufgenommen. Er hoffte, dort endlich wieder schlafen zu können.
Doch das Geheimnis reiste mit ihm.
Das war der erste Teil. Wie hat euch der Anfang gefallen?
Wird Jungkook den Mut finden, sich seiner Vergangenheit zu stellen, oder wird die Schuld ihn weiterhin auffressen? Wird Namjoon an der Last des Geheimnisses zerbrechen oder es schaffen, sein Versprechen zu halten? Und wird Kommissar Park diesen Fall noch lösen können?
Ein Fall, der die Polizei an ihre Grenze bringt. Ein Täter, der mit seiner eigenen Schuld kämpft. Und ein Geheimnis, das niemand tragen sollte.
Als eine Reihe ungelöster Verbrechen die Stadt erschüttert, beginnt für Kommissar Park eine Suche nach der Wahrheit, die ihn immer tiefer in die Abgründe menschlicher Verzweiflung führt.
Währenddessen droht Jungkook an der Last seiner Vergangenheit zu zerbrechen. Zwischen Reue und Angst gefangen, sucht er einen Ort, an dem er seine dunkelsten Gedanken offenbaren kann.
Doch was passiert, wenn eine Wahrheit ausgesprochen wird, die niemals hätte ans Licht kommen sollen?
Summary: Du und dein bester Freund Jimin macht einen Filmabend. Was passiert, als eine bestimmte Szene auf dem Bildschirm erscheint und eure Beziehung verändert? Eine einfache Frage - eigentlich.
Pairing: shy|bestfriend!Reader x shy|bestfriend!Jimin
Enthält: a bit of smut, fluff, making out, touching, 2019!jimin
Type: OneShot
Hi zusammen! Diese FanFic stammt noch aus dem Jahr 2019. Ich hoffe, sie gefällt euch trotzdem! 💜
Es war wie jedes andere Treffen mit Jimin.
Ihr saßt euch auf den gegenüberliegenden Seiten seines weißen Sofas gegenüber. Das einzige zwischen euch war eine halb aufgegessene Schüssel Popcorn.
Seitdem du und Jimin euch in Seoul kennengelernt hattet wart ihr unzertrennlich. Mittlerweile hingt ihr ständig bei ihm zu Hause herum, es fühlte sich schon fast wie dein richtiges Zuhause an.
Du warst in seinem und dem Zuhause seines besten Freundes Jungkook immer willkommen und Jimin schien es zu lieben dich um sich zu haben.
Der Film im Fernseher war irgendein kitschiger, romantischer Actionfilm. In einer Szene teilten die beiden Hauptcharaktere einen leidenschaftlichen, hungrigen Kuss. Du warfst einen Blick zu Jimin.
,,Chim, hattest du schon deinen ersten Kuss? Oder vielleicht sogar einen wie diesen?‘‘, fragtest du neugierig.
Jimin versteifte sich und sah dich nicht an. ,,Ähm…‘‘ Er machte eine Pause ,,Nein…noch nicht‘‘ Er schien sich zu schämen. Du fragtest dich: mit fast 24 Jahren und solchen Aussehen noch keinen Kuss gehabt?
Er drehte sich schüchtern zu dir um und fragte: ,,Und du?‘‘
Plötzlich warst du auch ziemlich verlegen. Du hattest deinen ersten Kuss ebenfalls noch nicht gehabt.
,,Nein‘‘, sagtest du bestimmt und starrtest auf deine lackierten Fußnägel.
Für einen langen Moment herrschte Schweigen. Dann glitten Jimins Augen zu deinen Lippen bevor er all seinen Mut zusammennahm und dich etwas fragte.
,,W-Wir könnten üben…für den Moment, wenn es irgendwann passiert…weißt du?‘‘, schlug er vor während seine Augen deine suchten.
,,Üben…für das echte…Ding?‘‘, wiederholst du. ,,Also…wenn du dich damit wohlfühlst…‘‘, murmelte er und sah weg.
,,Ich…klar‘‘.
Sein Kopf schnellte hoch als du dich vollständig zu ihm umdrehtest und die Beine unter dir verschränktest. Jimin machte es dir nach, bevor er sich langsam vorbeugte. Eure Augen fielen beide zu.
Zuerst stießt ihr mit den Nasen aneinander und du spürtest wie Jimin gegen deine Lippen lachte. Du wolltest den Kopf leicht neigen doch er kam dir zuvor.
Er legte seinen Kopf gerade weit genug schräg, dass du etwas spürtest - ein warmes, flauschiges Gefühl während deine Wange immer wärmer wird.
Nach einer langen Minute löstet ihr euch keuchend voneinander um Luft zu holen. ,,Das war…gar nicht schlecht‘‘, hauchtest du.
Jimin sah langsam zu dir auf und fragte ,,Vielleicht sollten wir es nochmal versuchen..diesmal mit…nur damit wir wissen wie es ist.‘‘.
,,Mhm…nur zur Übung.‘‘, sagtest du leise und machtest den ersten Schritt indem du dich zu ihm vorbeugtest.
Als eure Lippen sich erneut trafen ließ Jimin vorsichtig seine Zunge gegen deine gleiten. Seine Hände legten sich an deine Taille während du deine Hände in seinen Nacken legtest und mit den Haaren an seinem Nacken spieltest.
Nach zwei Minuten löstet ihr euch wieder um Luft zu holen.
Jimin war knallrot im Gesicht als er sagte: „Willst du es nochmal versuchen…?“
Du beantwortetest seine Frage indem du dich nach vorne bewegtest und ihn erneut küsstest.
Er griff nach deinen Beinen und zog sie über seine während er dich näher an sich heranzog, bis du auf seinem Schoß saßt. Du stöhntest leise in den Kuss hinein als du die Wärme spürtest die von ihm ausging.
Deine Hände glitten rasch über seine Brust, öffneten zwei Knöpfe seines Hemdes und zogen ihn näher an dich. Er wimmerte kurz über die plötzliche Bewegung bevor er sich völlig entspannte.
Durch die Kraft eurer Bewegungen stießest du versehentlich die Popcornschüssel vom Sofa.
„Oh Mist!“, murmeltest du und löstest dich für einen Moment von ihm.
Doch Jimin beugte sich sofort wieder über dich und drückte dich auf die freie Stelle des Sofas.
„Jimin!“, kichertetest du atemlos, als er sich das Hemd auszog und gleichzeitig mit einer Hand beide deiner Hände über deinem Kopf festhielt.
Der kitschige Film im Hintergrund war längst vergessen und wurde von den Geräuschen überdeckt, die ihr beide von euch gabt.
Er stürzte sich in einen weiteren Kuss, als hätte er sein ganzes Leben darauf gewartet.
Mittlerweile lag er über dir und bewegte sich langsam und sanft gegen dich während seine Zunge sich noch immer mit deiner bewegte.
Noch immer hielt er deine Hände über deinem Kopf fest. Eine Hand hielt sie sicher an Ort und Stelle während die andere über deinen Körper strich und seine Form, seine Wärme und sein Gefühl kennenlernte.
Du warst ihm in diesem Moment völlig ausgeliefert. Es schien als würde Jimin alles übernehmen doch du genossest jede einzelne Sekunde davon.
Als ihr euch erneut voneinander löstet um Luft zu holen war Jimin sichtlich verlegen wegen dessen, was gerade passiert war.
„W-wie… fühlt sich das… für dich an?“, hauchtest du.
„Es fühlt sich an… als wollte ich niemals aufhören… I-ich glaube, ich brauche dich…“, sagte er mit stockender Stimme.
„Gut…“, brachtest du gerade noch heraus bevor Jimin dich erneut küsste.
Jimin begann kleine Küsse von deinen Lippen über dein Kinn, deinen Hals bis zu deiner Brust zu verteilen. Sofort lief dir eine Gänsehaut über den Körper, und du stöhntest an seinem Ohr wodurch sein Blut noch schneller zu rauschen schien.
Du schlangst deine Beine um seine Hüften während du seine Erregung durch seine Jeans spüren konntest. Du befreitest eine deiner Hände und ließest deine Fingerspitzen über seine Jeans gleiten bis du den Reißverschluss öffnetest.
Jimin beugte sich an dein Ohr. Sein heißer Atem ließ deinen stocken. Mittlerweile wart ihr beide ziemlich laut.
So laut, dass ihr die zuschlagende Autotür nicht bemerktet.
Doch dann hörtet ihr was anderes.
Die Haustür ging auf.
Jimins bester Freund Jungkook war nach Hause gekommen.
Er warf einen kurzen Blick ins Wohnzimmer, ging zunächst weiter und drehte sich dann für einen zweiten Blick noch einmal um.
Du und Jimin sprangt sofort auseinander, als hättet ihr euch verbrannt. Ihr richtetet beide hastig eure Kleidung bevor er seinen zweiten Blick machte, weil er offenbar dachte sich geirrt zu haben.
„Oi, Chim, warum hast du dein Hemd aus?“, fragte er nach einer Pause. „Und warum bist du so verschwitzt…?“, murmelte er hinterher.
Du wagtest es nicht ihn anzusehen, und richtetest deinen Blick stattdessen auf den Bildschirm.
Jimin murmelte irgendeine Ausrede und wandte sich ebenfalls wieder dem Film zu.
Nach einer Weile gingst du nach Hause. Jimin fuhr mit dir im Auto mit um dich nach Hause zu bringen. Es war zwar etwas unangenehm aber du konntest nicht aufhören ihn anzusehen.
Und seit dieser Nacht hattest du nicht aufgehört daran zu denken wie sich seine Lippen auf deine anfühlen.
Ich bin Anna und Hobbyautorin. Ich schreibe quer durch die verschiedensten Genres und probiere gerne Neues aus.
Mein Schwerpunkt liegt auf Fanfiction, OneShots und Romanen – von süßem Fluff bis hin zu Smut ist alles dabei. Sowohl als Leserin als auch als Autorin habe ich bereits einiges an Erfahrung gesammelt.
Abseits des Schreibens bin ich vor allem in der K-Pop- und Manga-Welt unterwegs, weshalb sich diese Interessen auch immer wieder in meinen Geschichten wiederfinden.
Ich freue mich, meine Werke mit euch zu teilen, und hoffe, dass euch meine zukünftigen Beiträge gefallen. Viel Spaß beim Lesen! ♡
I'm Anna, a hobby writer who enjoys exploring a wide variety of genres and isn't afraid to try something new.
I mainly write fanfiction, one-shots, and longer stories. Whether it's wholesome fluff or explicit smut, I enjoy writing all kinds of content. As both a reader and a writer, I've gained plenty of experience over the years.
Outside of writing, I'm a huge fan of K-pop and manga, so you'll probably see those interests reflected in some of my works.
I hope you'll enjoy my future posts and stories. Thanks for stopping by, and happy reading! ♡