Dieser Herr hier, mit vollem Namen Dennis Lieske, ist für mich eine Art Idol. Und dass obwohl ich ihn erst seit meinem Besuch in der Rheinischen Post Mediengruppe kenne. Warum ist das so? Weil er meinen Traum lebt. Dennis ist Moderator bei Antenne Düsseldorf und ein ganz lieber Mensch, auch wenn er gerade so streng guckt. Keine Angst, er konzentriert sich nur auf seinen Job bei Antenne Düsseldorf. Dazu hat er auch einen guten Grund: Sein Studio ist ein Selbstfahrerstudio. Das bedeutet, dass er neben der Moderation auch die Technik bedienen muss. Ein hartes Stück Koordinationsarbeit.
Dennoch findet er während seiner Arbeit die Zeit zwischen Wetter und Stauansagen, zwischen Werbung und Moderation, zwischen Kollegengespräch und Nachrichten das Fragengehagel von mir und meiner Führungsgruppe zu beantworten. Und das obwohl er seit 4 Uhr 30 in der Früh in der Redaktion sitzt. Hut ab! So finde ich eine Menge heraus, das positive aber auch das negative am Job eines Radiojournalisten. “Der Job ist sehr abwechslungsreich, das macht ihn so schön für mich”, so Dennis Lieske. Er ist sich bewusst, dass viele Leute tagtäglich Radio hören und möchte ein gutes Produkt für den Hörer liefern. Das gelingt aber nicht immer - zumindest in den Auen so mancher Zuhörer, die sich auch beschweren, dass du oft die Uhrzeit angesagt werde. Das sieht Dennis aber drüber hinweg und sucht den Kontakt zum Hörer. Er ist ein Vollprofi.
Es war schön zu sehen wie einen Sendung aus Moderatorsicht abläuft. Der ständige Wechsel zwischen DJ, Moderator und Informant für Staus, Blitzer etc. zeichnet den Alltag eines Moderators aus. Viel Hektik, viel um die Ohren, aber vermutlich auch viel Freude.
Dennoch: Die Anforderungen an den Moderator selbst sind enorm hoch. Multitasking ist hier das richtige Stichwort. Ihr seht, das können nicht nur Frauen.








