Tālofa!
Der letzte Halt unserer gemeinsamen Reise war das Südseeparadies Samoa. 10 Tage wollten wir in dieser traumhaften Idylle verbringen. Gelandet sind wir in Apia, wo wir dann auch die ersten 2 Nächte in einem supersüßen Bed & Breakfast verbrachten. Nachdem wir die Märkte und Läden durchstöbert haben (falls ihr in irgendeinem Land, das wir bereist haben, mal nach Souvenirläden sucht, fragt einfach - wir kennen sie alle!), konnten wir sogar noch an einer kostenlosen Kulturshow teilnehmen. Das war toll! Uns wurden neben Gesang und Tanz auch noch gezeigt, wie man seinen eigenen Teller aus Palmenblättern webt und Palmenblätter-Haarbänder flechtet. Sie richteten für uns ein Umu (ein traditionelles Heißer-Stein-Blätter-”Ofen”-Mahl) an, das garte während wir ein paar Frauen dabei zuschauten, wie sie aus Baumrinde Stoffe herstellten, die sie dann bemalten. Zum Schluss konnten wir dann das Umu (Brotfrucht, Taro, Banane und Taroblätter-Kokosnussmilch-Spinat) von unseren selbstgewebten Tellern essen. Das eigentlich Highlight war für uns allerdings, dass wir live bei einer traditionellen Ganzkörper-Tätowierung dabeisein konnten (insgesamt dauert diese ungefähr 12 Tage)... Das muss schmerzhaft sein!
Danach ging es für uns mit dem Bus nach Lalomanu Beach, einem der schönsten Strände der Inseln (und die Strände können sich alle sehen lassen). Die Busfahrt hat wirklich Spaß gemacht, da es anscheinend Sitte ist, dass der Busfahrer gleichzeitig auch DJ ist, weshalb man sich vorkommt wie in einem Partybus. In Lalomanu angekommen, tauchten wir dann so richtig ins Südseefeeling ab, erfrischten uns im 30°C “kalten” Wasser und genossen es, in unserer offene Fale am Strand unter Palmen zu schlafen. Glücklicherweise lernten wir zwei Mädels kennen, die sich einen Mietwagen geholt hatten und uns am nächsten Tag zum To Sua Ocean Trench und zu Wasserfällen mitnahmen. Nach Lalomanu ging es schon zum Fähranleger und auf die andere Insel, Savai’i. Auch die nächsten Nächte schliefen wir immer in offenen Fales am Strand und genossen morgens und abends samoanisches Essen. Für die Erkundung Savai’is mieteten wir uns sogar für zwei Tage ein Auto, das wir teilweise mit der bayrischen Berufsschullehrerin Elizabeth teilten, die wir an einem Abend kennengelernt hatten. Neben viel Entspannung am Strand guckten wir uns die Blowholes an, wo durch die Wellen das Wasser wie eine Fontäne in die Höhe geschossen wurde, und wurden von einem Samoaner in eine Höhle geführt. Catha war noch tauchen und dann haben wir noch eine Inselrundwanderung um eine kleinere Insel zwischen den beiden Hauptinseln gemacht, auf der es weder Autos noch Hunde gibt (letzteres für die Samoaner eine willkommene Abwechslung). Gerade nachdem wir wieder zurück auf der Hauptinsel waren, fing der die ganze Woche angekündigte starke Regen an, wir hatten also echt Schwein mit dem Wetter!
Zurück in Apia hieß es für uns nur noch Rucksäcke aussortieren und mit Souvenirs auffüllen und dann ab zum Flughafen. Das war ein wirklich schöner Abschluss einer aufregenden Reise!










