RepröK, 2025
Carola Deye, Julia Frankenberg, Suse Itzel
Wie verständigen wir uns miteinander und mit unserem Material, abseits von gesprochener Sprache? Wie verbinden wir uns in einem gemeinsamen Raumgefüge, in dem sich Erfahrung und Theorie begegnen? „RepröK“ ist ein beweglich feministischer Körper, der den Raum und seine Objekte reflektiert und miteinschließt.
Die Arbeiten mit sogennanten Bettkräutern und der Stoptrickfilm "es ist Rummel-Let´s Go" ist während des 3 wöchigen Aufenthalts in Hamburg entstanden. Ich setze mich dabei mit dem verdrängtem Wissen von Wildkäuter und dem Bild der Hexe auseinander.
Die Bettkräuterskulpturen bestehen aus verschiedenen Materialien und Wildkräutern die Frauen im Wochenbett unter das Laken gelegt wurden. ihre ätherischen Öle sollten die Heilung eine angenehme Umgebung schaffen und zur Heilung beitragen. Einige von diesen Kräutern konnte ich auf den Feldern in hamburg auffinden. Darunter: Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum) , Labkraut (Galium verum), Steinklee (Melilotus), Schafgarben (Achillea), Goldruten (Solidago), Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense) und Gemeinen Beifuß (Artemisia vulgaris). Nicht finden konnte ich Quendel-Ehrenpreis (Veronica serpyllifolia), Leinkräuter (Linaria) Dafür sammelte ich noch Wilde Möhre (Daucus carota subsp. carota), Rainfarn (Tanacetum vulgare), Nachtkerzen (Oenothera), Spitzwegerich (Plantago lanceolata). Einige davon haben verhütende oder abtreibende Wirkungen.
Die wachsenden Fußnägel im Film sind aus Spitzwegerich gestaltet.












