Stop Motion Animation: ‘Ecosystem’, 2020; Originalvideo 02:40 Minuten
Stop Motion Animation Titel: ‘This Lasche’ Jahr: 2020 Dauer: 01:06 Minuten
Maristella Witt
ojovivo

Love Begins

#extradirty

Product Placement
he wasn't even looking at me and he found me

Kaledo Art

shark vs the universe
One Nice Bug Per Day
trying on a metaphor

祝日 / Permanent Vacation
Xuebing Du
KIROKAZE
taylor price

Janaina Medeiros
Lint Roller? I Barely Know Her
wallacepolsom

blake kathryn

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NASA

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Stop Motion Animation: ‘Ecosystem’, 2020; Originalvideo 02:40 Minuten
Stop Motion Animation Titel: ‘This Lasche’ Jahr: 2020 Dauer: 01:06 Minuten
Maristella Witt
‘Gefleuche’; Fotografie; Heißkleber; Acryll; ca.15x20cm; 2020 M. Witt
‘Layers’; gebrannter Ton, Heißkleber, ca. 17x17x17cm, 2020
Maristella Witt
Video: Freiburger Bächle, interaktive Rauminstallation.
In diesem Video habe ich eine Kamera in der Hochschule aufgestellt, vor der ich zuvor zwei parallele Linien aus Panzer Tape im Abstand von 1,5m Abstand quer über den Boden des Kunstbereichs der Hochschule geklebt hatte. Diese 1,5 Meter sind der Abstand, die ein Freiburger Bächle haben kann und sollen dieses fiktiv darstellen. Das Bächle war mein erster und stärkster Eindruck von Freiburg nach meinem Umzug aus Hamburg. Ich beauftragte meine Kommilitonen und Kommilitoninnen über die Panzer Tape Linien zu hüpfen und sich vorzustellen es sei ein Freiburger Bächle in das man besser nicht rein fallen sollte, denn wenn doch muss man jemand aus Freiburg heiraten, so die Sage. Diese Illusion des „Bächles“ überarbeitete ich mit einer echten Video- und Sound Aufnahme eines Freiburger Bächles. Es ist ein Video einer fiktiven Situation, die dann doch beinahe real wurde. Das Video zeigt den Spass und die Schönheit am Spiel mit der Vorstellung, nämlich der Illusion, dass das berühmten Freiburger Bächle für einen Tag quer durch unsere Ateliersituation in der Kunsthochschule fliesst und dort genau wie das wirkliche Bächle übersprungen werden muss.
Lale Jo Kirschner, 6. Semester
Atelier Lale Jo Kirschner
Ich beschäftige mich viel mit Material und Formen. Zuvor habe ich eine Ausbildung zur Holzbildhauerin absolviert und bin deshalb mit der Bildhauerei, sowie verschiedensten Guss- und Drucktechniken vertraut. Das Studium kann ich in erster Linie nutzen, um meiner Formensprache Raum zugeben. Ich experimentiere mit den verschiedensten Materialien, die ich häufig kombiniere, um meine zuvor angefertigten dreidimensionalen Arbeiten zu verorten. Dabei handelt es sich um Skulpturen und Modelle aus Gips, Draht oder Messerschneidarbeiten in Nussbaumholz.
Mirjam Grünthaler
PL€A$€; 30x30 cm; verschiedene Materialien auf Holzplatte; 2020
"PL€A$E" verknüpft malerische, grafische und lithografische Elemente sowie die der Collagentechnik. Das Werk ist nicht nur als Bild, sondern, durch den Barcode am oberen Bildrand, auch als Objekt zu betrachten
Eierkarton; 24x18 cm; verschiedene Materialien auf Leinwand; 2020
Das Bild "Eierkarton" entstand in meinem Hochschulatelier. Verschiedene Flächen und Ebenen, sowie punktuelle, poppige Farbgebung, verleihen dem Bild seine Ausdruckskraft.
Miriam Bleichert, 5. Semester
1.Foto: "Depth" 2020 - 29, 7cm x 42 cm (Aquarell) Estefania Martinez Zieb, 1. Semester
Audioaufnahme: Silent Darkness, 3:25 min
,,Ich habe mir lange überlegt wie ich den Weg zu mir nachhause am besten darstellen könnte. Da ich sehr gerne Texte, Kurzgeschichten und Gedichte schreibe, habe ich mir gedacht, dass so eine Impression von meinen Gedanken ganz interessant wäre. Dabei lernte ich viel über meinen Gedankenprozess und auch über die Art und Weise wie ich Dinge wahrnehme. Diese Übung hat mich geerdet und mir gezeigt, welche Ängste noch in mir schwirren. Man kann in diesem Format sehr konkret erfassen was man fühlt - anders als bei einem abstrakten Gemälde das vielleicht noch kryptische Dimension enthält, die man zuerst durchschauen muss."
Estefania Martinez Zieb
Blätter fallen aus dem Himmel auf die Welt
Blätter fallen aus dem Himmel auf die Welt. Ideen fallen aus der Welt in meinen Kopf.
Die Ideen treffen auf den Boden meines Bewusstseins und häufen sich unter leichtem Rühren. Die zellulären Strukturen lockern sich, Substanzen vermischen sich.
Wie ein Magnet ziehen mich Beine, die nicht meine sind, und sich in eine andere Richtung bewegen als die meinen, an-- an-----trieb
an-------ziehen Ich sehe sie laufen und ein innerer Algorithmus wird in Gang gesetzt.
Ein Trieb. Ein Ziehen.
Wir bauen so viel 01010011 01110100 11100100 01100100 01110100 01100101 00100000 00100000 00001010 und verstehen noch immer nicht die 57 65 6c 74 65 6e in unserem Kopf. Die 57 65 6c 74 65 6e werden ausgeführt von Sympathikus höchstpersönlich und meine Füße wollen sich genauso bewegen wie die da vor mir.
Sie vor mir zu haben beruhigt mich. Die Aussicht macht Angst. Irgendwas fehlt, wann sind wir endlich da? Rückbesinnung des Faktum, schon lange kein Kind mehr zu sein. Der Kindersitz drückt, ich will schreien.
Ich stecke fest, muss denken. Sobald ich aufhöre zu denken, kommt die Besinnung, ein sich-besinnen. Diese Besinnlichkeit, die mal jemand an Weihnachten gebunden hat, hat sich endlich emanzipiert und macht auf Miss. Independent. Sogar die Besinnlichkeit will sich besinnen.
Sie macht sich auf den Weg, ich bin auch auf dem Weg. Wie kam ich nochmal hierher? Der Weg eines Anderen, woran erkennt man ihn? Woran erkennt man, dass er fremd ist, wenn man sich im eigenen Dorf verirrt? Ich sehe Waden von Hinten und weiss, ich habe mich in ein Küken verwandelt. Die Rückverwandlung ist immer schwieriger.
Die Rückverwandlung wird mit jedem Mal einfacher. Bevor ich mich löse, stelle ich mir die unversperrte Aussicht in meinem Kopf vor, damit die zukünftige Realität mir vertraut vorkommt.
Sich loslösen. Ins Wanken kommen. Ggf. Mit der Wange oder den Knien das Pflaster berühren. Das kalte Echte mit sensorischen Neuronen wahrnehmen.
Sich auflösen. Ein Verteil-und Vermisch-Spektakel ohne Thermomixrezept. Die Welt ist ein Meer und ich, ein billiges Drogerienahungsergänzungsmittel für 99 cent, billige das Multivitaminbrausetablettengebrodel um mich herum. Ich sag: ‚Ich wollt ich wär‘ ein Stein‘ Du sagst: ‘Fake it till you make it’ Alles entspannt sich und wird herumgewirbelt. Dank der Verwandlung vom Küken zum Stein, gehe ich nicht kaputt.
Bin quasi unkaputtbar, dafür absolut starr. 100% wetterfest, nur nicht sonderlich gesprächig. .
. . . . . So geht das ein gefühltes Steinleben. Irgendwann reicht‘s und ich komme ins mikroskopische Rollen, mit dem bloßen Auge kaum erkennbar.
Mit zunehmender Neigung rollt mein mineralisches Ich im ersten Gang an. Ich spüre Weichteile in meinem Inneren und trage meine steinerne Hülle wie ein Krustentier.
Mein Blick richtet sich erstaunt auf meine Beine. Ich rolle nicht mehr, ich gehe jetzt wieder.
Wenn viel gerührt wird im Bewusstsein wird der Motor manchmal heiß. Manchmal erhitzt sich auch das Gehäuse. Meine Wangen sind rot. Ich mag das.
Aber jetzt ist es zu warm, zu eng, zu viel. Ich merke, ich muss mich häuten. Das widerstrebt mir. Ich lasse nicht gerne los,
(meine Mutter hat das auch noch nie gekonnt).
Meine Glieder gähnen metaphorisch, ihnen geht das zu langsam. Sie dürsten nach frischer Luft. Sie möchten die Umwelt näher spüren, direkter,
ungeschützt im Kalten, in der windigen Welt. Das ist roh. Das ist echt.
Die Umhüllung muss weg. Die Umhüllung muss ab. Sie ist quasi tot. Eine von vielen Stimmen weiss das. Sie rät das Ablegen der Hülle. Andere Stimmen sind lauter, sie haben ältere Motoren. Sie überknattern das Leise.
Es ist 2020 und Greta tauscht das Nachkriegsmodell aus. Das Leise ist jetzt das Laute.
Die Luft legt sich überall hin und atmet mich durch Mein Rücken ist kalt und frei Meine Hände sind schwer und voll Voll toter Hülle
Ich passe auf sie auf. Was ist, wenn ich sie verliere, sobald ich sie nicht mehr halte? Es ist besser, sie noch ein wenig zu be-halten. Die Rolle des Haltens paralysiert. Eine pseudo-Beschäftigung. Meine Neugier is von Fäule betroffen. Mein Werkzeug der Beseitigung, meine Werkzeuge für das Tun,
meine Hände, sie sind voll, sie haben zu tun, sie sind pseudo-beschäftigt.
Es zieht nach unten es beschwert alle Schritte. Das Festhalten, Festkrallen wird zur Hauptbeschäftung. Neues klopft an, aber es macht keiner auf. Alle Päckchen bitte beim Nachbarn abgeben. Wenigstens habe ich etwas, an das ich mich Festkrallen kann. Wer kann das schon sagen? Sagt jeder, der Angst vorm vorangehen hat.
Sobald meine Hände wieder frei sind, noch wund an den Stellen, wo das Halten stattgefunden hat, sehe ich den Weg auf dem ich gehe. Sehe die Bäume und Menschen. Fühle die Blätter der Bäume, die Stimmen der Menschen.
Blätter fallen aus dem Himmel auf die Welt. Ideen fallen aus der Welt in meinen Kopf.
Maristella Witt, 5. Semester
Arbeitsplatz: Judith Blodig, 1. Semester
„Deathgram“, „Babygram“, „Relationshipgram“,„Beautygram“ , jeweils 150x70cm, oil stick+pen on canvas, 2020
Meine Arbeiten bilden ab, wie Prominente auf Instagram ihren Tod, ihr Kind, ihre Beziehung und ihr Schönheit als Bekanntheitsteigerung benutzen.- Ich habe alles schwarz weiß gelassen, sodass keine Farbe irgendwie die Betrachter:innen ablenkt.Das Format habe ich bewusst proportional zu einem iPhone Bildschirm gewählt.
Alessio Sciamanna
„Business is slumping“, 70x100 Spray+acrylic+oil stick on canvas, 2020
Alessio
Diese Werke, die von Tierschädeln inspiriert wurden, sind ziemlich am Anfang meines 1. Semesters entstanden. Ich habe einfach drauf los gemalt, ohne viel zu überlegen. Mir ging es eher darum mich in der neuen Situation einzuleben.
Alessio Sciamanna
Oben: Ohne Titel, (Ausschnitt), Body und Laserdruck auf Transparentfolie, Kleiderbügel, Garderobenständer, 2020 I Fotografie Christina Sperling
links: Ohne Titel, Laserdruck auf Transparentfolie, 2020 I Fotografie: Christina Sperling,
Rechts unten: Städtische Galerie L6, Garage, Installationsansicht mit Miriam Beichert I Foto: Maristella Witt
Arbeiten: Christina Sperling, 7. Semester
1. Foto: ‘Piu Piu Piu’; Plastikverpackung, Acryl, Heißkleber; ca. 15x10cm; 2020
2. Foto: work in progress
Maristella Witt, 5. Semester