Das Zimmer war klein oder zumindest wirkte es so, mit den gigantischen Möbeln. Rechts neben der Türe stand ein Wickeltisch. Der war riesig - über zwei Meter lang und mindestens ein Meter vierzig breit. In der hinteren rechten Ecke war ein Bereich mit einem Vorhang abgetrennt. Vielleicht eineinhalb auf eineinhalb Meter. Links der Tür stand ein massives Gitterbett. Es hatte hohe Gitter und eine Gesamthöhe von etwa zwei Metern. Zwischen Bett und Wand war eine Holztreppe nach oben die in eine art Laufgitter führte das über dem Bett war. Obwohl Laufgitterder falsche begriff war. Denn laufen konnte man da oben drin nicht. Höchstens Krabbeln. Endlich wusste ich auch warum der Raum so komisch wirkte, wie eine eigene Welt. In allen anderen Räumen waren die hohen Decken abgehängt und sogar andere Fenster drin. Hier war noch das alte Große Fenster verbaut, so dass auch Genug Licht in den Raum kam. Links hinten war ein Regal das über die Ecke ging und bündig mit dem Schrank abschloss, der bis zum Vorhang rechts reichte. Das Regal und der Schrank reichten bis unter die Decke weswegen man sich extrem klein fühlte, wenn man davor stand. Zum ersten mal seit langem, gab es wieder Regalfächer wo ich nicht ohne Hilfsmittel dran kam. Was mir auch noch direkt auffiel, war die 365° Kamera sowie einige Rollen und Ösen an den Wänden und der Decke.
"Wow! Also ich hab ja mit vielem gerechnet, aber das?" Immernoch ungläubig strich ich mit meinen Fingern über die Möbel. "Das ist also dein Ding, du magst es Frauen wie kleine Babys zu behandeln?" - "Ja sag bloß du magst es nicht auch zu kuscheln und umsorgt zu werden. Dich in die starken Arme eines Mannes fallen zu lassen und einfach mal nochmal kindisch herumzualbern? Als ich bei dir war hab ich gesehen auf deinem Bett lag eine Kuscheldecke und ein riesiger Teddybär." - "Ey lass meine Amanda da aus dem Spiel" sagte ich und meine Miene verfinsterte sich wieder. Doch Finn ignorierte das einfach und schloss mich fest in seine Arme. "Ach Babygirl deswegen brauchst du dich doch nicht zu schämen. Schon garnicht vor mir" er gab mir ein Bussi auf die Stirn und schloss mich noch fester in die Arme. Kurz versuchte ich ihn wegzustoßen, doch irgendwas in mir, fühlte sich in diesem augenblick extrem wohl und geborgen und so ließ ich wieder locker. Mein Kopf fuhr Achterbahn. Tausende Gedanken schossen durch meine Synapsen und Hirnwindungen. Auf einmal hörte ich wieder Finns ruhige warme Stimme die mir ins Ohr hauchte: "jetzt ist dein Moment wo du kreischend wegrennen kannst. Oder du lässt dich darauf ein und ich zeige dir eine Welt und einen Teil von dir, den du längst vergessen geglaubt hast. Eine Welt in der man Kleckern darf, malen und spielen, in der man einfach Kind sein darf, ohne die Schattenseiten des lebens und der Menschen. In der man immer wenn etwas nicht passt zu Papa kommen kann, im das erzählt und Papa regelt das." Es war als würde ich aus einer art Hypnose aufgeweckt als Finn mich nochmal auf die Stirn küsste. "Willst du das meine Kleine?"
Noch ehe mein Verstand eingreifen konnte, nickte ich zaghaft und es war als würde ich auftauchen und das Wasser in meinen Ohren fließt wieder raus. Auf einmal fühlte ich Finns kraulende Hand an meinem Rücken zärtlich auf und ab streichen und fragte mich ob er das schon die ganze Zeit gemacht hat. "Gut" meinte Finn nur und löste langsam die Umarmung. Er schob mich sanft zum Wickeltisch und half mir beim rauf klettern. Anschließend ging er zum Schrank, bereitete alles vor und begann er mich auszuziehen. Ohne zu murren, folgte ich seinen Anweisungen und half mit, bis ich komplett nackt auf der Wickelmatte lag. Schlagartig war da wieder mein Verstand mit seinem 'scheiße was mach ich hier eigentlich?' Doch da fühlte ich schon wie sich weiche Stoffbänder um meine Handgelenke schlossen und ich sah das Finn meine Hände links und rechts neben meimen Kopf fixiert hat. Grade als ich anfangen wollte mich zu wehren legte Finn seine Hand auf mein Brustbein. "Sch sch sch alles gut Babygirl. Entspann dich einfach. Es ist alles gut" hörte ich seine beruhigende Stimme und ließ wieder locker. Er legte eine rosane Spreizstange auf den Tisch und schob ganz sanft meine Beine auseinander, bevor er sie mit weißen Stoffmanschetten an der Stange fixierte. Im Anschluss darauf nahm er das Ende eines Seilzugs der zu Rollen über meinem Kopf führte, verband es mit der Spreizstange und Griff unter den Wickeltisch. Auf einmal war das klackernde geräusch der sich drehenden Seiltrommel zu hören und meine Beine wurden nach schräg oben in richtung der Rolle gezogen, bis mein Po leicht über der Wickelmatte hing. Er faltete eine rosa Windel auseinander, mit Einhörnern und Prinzessinnen drauf. Im Anschluss legte er sie mir unter meinen Allerwertesten und sorgte dafür dass er sich auf die Windel niederließ. Finn holte aus einer der Schubladen die Penatencreme und schmierte meinen ganzen Windelbereich damit ein. Anschließend ließ er meine Beine auch wieder runter, aber noch an der Stange. Nun zog er die Windel zwischen meinen gespreizten Beinen durch, zog das Vorderteil gekonnt nach links und rechts was zu meinem erstaunen dazu führte dass die Beinabschlüsse der Windel, genau in meinen Beinfalten landeten. Finn klebte die Windel straff zu und ließ. Die fesseln wurden gelöst und seine Hand half mir auf. Er zog mir einen Body über den Kopf, als ich auf dem Rand des Wickeltisches saß. Dann nahm er erneut meine Hand und ließ mich runter hüpfen. Der Body wurde zugeknöpft und Finn ging mit mir an der Hand ins Wohnzimmer.
Bereits als Finn die Knöpfe des Bodys zudrückte, fühlte ich mich mit einem Schlag klein und hilflos. Das gehen/watscheln an seiner Hand mit der Windel im Schritt zwischen den Beinen, die ich bei jeder Bewegung deutlicher fühlte als mir lieb war, ließ mich innerlich noch viel weiter schrumpfen. Doch zu meiner Überraschung, sah ich im Spiegel zwar süß aus, aber bin körperlich kein Zentimeter kleiner geworden. Ich starrte mit offenem Mund auf mein Spiegelbild, während ich ein vertrautes Gefühl am Kopf wahrnahm. Finn bürstete liebevoll meine Haare und ehe ich mich versah, hatte er meine Haare rechts und links zusammen gebunden. Es gibt Menschen wie Bella Poarch der stehen Pigtails. Aber es gibt auch Menschen wie mich wo das zwar cute aussieht, doch ernst nehmen kann man die Person so nur noch schwer. Als ob es einen Schalter im Kopf umlegt bei den Leuten, 'Nein wer sich so eine Frisur macht, hat definitiv noch nicht die geistige reife, mir auch nur in irgendeinem Punkt das Wasser reichen zu können'. Meine Skillpunkte für Selbstbewusstes Auftreten und Durchsetzungsvermögen wurden grade drastisch reduziert. Im Spiegel sah ich wie Finns Hand zu meinem Mund wanderte. Mit weit offenen Augen starrte ich den Schnuller an der mir grade in den Mund geschoben wurde. Wobei das was man sah, nichts war im vergleich zu dem was man nicht sah. Denn das fast Hühnereigroße Saugteil steckte ja in meinem Mund. Als ob Finn wusste Was ich vor hatte, legte er seinen Arm auf höhe der Ellenbogen um mich und hielt den Zeigefinger der Anderen Hand einfach auf den Nucki.
"Nanana Babygirl, der bleibt schön brav drin. Noch darfst du ihn mit meiner Erlaubnis selber raus nehmen. Wenn Papa das Geschirr holen muss - nicht mehr. Verstanden Babygirl?" Ich wollte was sagen, doch es kam nur ein undeutliches Brummen und so nickte ich einfach. Damit war auch klar ich hatte erstmal nichts mehr zu melden.
Einfach unglaublich, was eine Windel, Body, eine Frisur und so ein komischer Nucki mit mir anrichten. Ich fühlte wie ich innerlich immer kleiner und kleiner wurde. Aber ich konnte nichts dagegen tun. Gefühle, Gedanken und Emotionen, welche ich seit ich ein Kleinkind war, nicht mehr hatte kamen wieder hoch. Auf einmal war mein Innenleben sensibel wie ein rohes Ei. Als ob jemand tief in meinen Brustkorb gegriffen hätte und mein Herz an all den Mauern, welche ich die Zeit über zum schutz aufgebaut hatte, vorbei hob und vor mir her trug. Während ich wie ein Kleinkind einem Ball hinterher laufen musste. Zeitgleich fühlte ich aber auch diese geborgenheit und wärme. Das Gefühl dass mir nichts passieren kann weil mein Papa mich beschützt. Als würde er meine Seele umarmen und mir etwas geben was ich in meinem Leben nie hatte - väterliche Liebe.
Wir setzten uns auf die Couch und Finn legte seinen Arm um mich. "So jetzt kennst du mein Geheimnis. Ich weiß schon wie ich dir bei deinem Helfen kann, dazu brauchen wir nur eine App auf deinem Handy. Aber nur wenn du das auch willst. Also willst du dass ich dir helfe Babygirl?" Und schon war die Scham wieder da, wegen der Wohnung. Aber er bot mir einen Ausweg, auch wenn ich da noch nicht dran glaubte. So nickte ich, vergrub mein Gesicht in Finns Brust und schlang meine Arme um ihn.
PS: Hier endet nun auch die Einleitung und wir gehen zum Hauptteil der Geschichte über. Die Bilder von Finns Wohnung habt ihr einem Fan im Forum (wo ich diese Geschichte auch poste) zu verdanken der meinte "wie das Babyzimmer wohl aussieht?" Das brachte mein Gehirn auf die Idee "hey mal dem doch eine Skizze" da ich aber kein Papier und stift hatte, dachte ich mir "warum eine Skizze wenn ich auch gleich eine Art 3D Modell machen kann. Dann weiß gleich jeder wie das aussah 🙈. Ich hoffe es Gefällt euch auch wenn die Maße nicht perfekt stimmen, ich bin da auch kein Profi in sowas.