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i’m back and i‘m happy
Frau Geissbühler, letzte Nacht haben mir Ihre Aussagen den Schlaf geraubt. Nicht nur, dass Sie solche Ansichten vertreten, sondern auch, dass man Ihnen dafür eine Plattform gibt. Dass Sie im Nationalrat und damit in einer Machtposition sitzen, und vor allem, dass Sie als ehemalige Polizistin wohl mehrfach in direktem Kontakt mit traumatisierten Menschen standen. Ihre Aussage ist nicht nur eine Beleidigung, sie ist vor allem gefährlich. Ansichten wie Ihre tragen einen wesentlichen Beitrag zu dem, was wir heute “Rape Culture” nennen. Dabei geht es nicht nur um den im Artikel erwähnten Täterschutz, es geht vor allem darum, dass man den Opfern die Schuld gibt. Ich will mir nicht vorstellen, wie sich die Frauen fühlen müssen, bei deren Fälle Sie dabei waren. Ich will mir nicht vorstellen, wie sich die Frauen fühlen müssen, die sich an die Polizei gewandt haben, weil sie Schutz suchten - nur um allenfalls dann schon (oder eben spätestens jetzt) feststellen zu müssen, dass sie von einem Angriff in den nächsten geschlittert sind. Nicht, dass Sie die erste Vertreterin der Polizei mit derartigen Ansichten wären - nur eben, dass Sie sich öffentlich damit profilieren. Wenn ich mit meinem Partner schlafe oder neue Dinge ausprobiere, die sich nicht richtig anfühlen, für die ich noch nicht bereit bin, bei denen ich mich nicht wohl fühle, hinterfragen Sie mein Recht, doch noch nein zu sagen dann auch? Oder geht es Ihnen nicht zuletzt darum, dass Frauen, die unverbindlichen Sex haben (möchten), keine Rechte mehr über Ihren Körper haben? So oder so; im Grunde spielt es keine Rolle. Jeder Mensch hat (bestenfalls) die Kontrolle über seinen eigenen Körper, hat aber auf jeden Fall das Recht, darüber zu bestimmen. Und ich kann nicht glauben, dass man Ihnen das erklären muss. In den Kreisen, in denen Sie sich bewegen, sei es politisch oder bei der Polizei, ist Respekt eine Sache der Autorität und nicht der Gegenseitigkeit. Ich will nicht genauer erörtern, inwiefern diese Gegebenheit Ihr Weltbild bestärkt - ein Weltbild, in dem der Mann bestimmt und die Frau sich zu fügen hat. Ich möchte aber darauf eingehen, inwiefern genau dieses Weltbild eine Vergewaltigung begünstigt - und eines vorweg; das Opfer spielt dabei keine Rolle. Eine Vergewaltigung ist niemals eine Sache der Sexualität. Eine Vergewaltigung ist eine Machtdemonstration, eine Demütigung. Dass das “Gewalt” im Wort Vergewaltigung enthalten ist, ist kein Zufall. Eine Vergewaltigung ist ein Kontrollverlust der groben Sorte, nicht nur deshalb, weil er in den einzigen Teil eingreift, der wahrlich uns gehört - nämlich unseren Körper. Wie können Sie da noch von Mitschuld reden? Aussagen wie Ihre sorgen dafür, dass Opfer Ihre Täter nicht anzeigen. Dass das Schamgefühl, das der Täter bereits hinterlassen hat, indem er dem Opfer den eigenen Körper genommen hat, massiv verstärkt wird. Nicht zuletzt schafft es eben auch Raum, Möglichkeiten und vor allem Macht für die Täter, die Ihren Opfer genau das einreden - und davon sind im übrigen Kinder keinesfalls ausgeschlossen. Und wissen Sie, jemand, der weiss, dass mein Körper mir gehört, wird meine Naivität nicht als Gelegenheit betrachten. Jemand, der Wert auf gegenseitigen Respekt legt und sich nicht in einer autoritären Rolle sieht, hört auf, wenn ich nicht mehr will. Sexualität ist kein Schnellzug der nur von A nach B fährt. Sexualität ist eine Reise, die man jederzeit abbrechen kann, deren Richtung man ändern darf, an jedem gegebenen Zeitpunkt. Und aus Sexualtität wird eben Gewalt, wenn der Täter diesen Umstand ändert. Diese Formulierung ist bewusst gewählt, Sie dürfen den Satz gerne noch einmal lesen. Der Täter, und nur der Täter, legt die Weichen von Sexualität zu Gewalt. Ich habe einige schlimme Kommentare gelesen, als Reaktion auf Ihre Aussagen. Manche Menschen wünschen Ihnen, dass Sie oder Ihre Tochter vergewaltigt werden. Das wünsche ich Ihnen nicht - nicht nur deshalb, weil das implizieren würde, dass eine Vergewaltigung jemals eine berechtigte Form der Bestrafung ist. Das ist sie nicht. Aber ich wünsche Ihnen, dass Sie aus der Kiste, in der Sie anscheinend schon sehr lange stecken, rauskriechen können, denn wissen Sie, wenn man sich davon erst einmal befreien kann, wird der Horizont viel breiter.
Synchronized
Bin ich die einzige, die manchmal plötzlich von einem Gefühl überwältigt wird, einem Gefühl von Verzweiflung, Verachtung und Ekel vor mir selbst? Bin ich die einzige, die dann die Hände zu Fäusten verkrampft, nach Atem suchend, weil dieses Gefühl so plötzlich und überwältigend ist? Und eine Stimme in meinem Kopf schreit "Du bist hässlich! Du bist FETT! Du kannst nichts - du BIST nichts!"
Nie werde ich in den Spiegel schauen und stolz auf mich sein.
Dieser Schmerz frisst mich auf und ich weiß nicht, wie viel noch von mir übrig ist.
Und es fängt wieder an, dass du nicht schlafen kannst weil deine Gedanken dich stundenlang wach halten
Du hast mir versprochen, du würdest mich nie alleine lassen. Ich hatte gehofft, dass du es ernst meinen würdest, aber eigentlich wusste ich schon von Anfang an, dass du dieses Versprechen nicht halten würdest.
Deine Versprechen waren nichts wert.
Richter (via deutschrap-zitate)
So viele Fehler und geplatze Versprechen
Gzuz (via deutschrapquoteswhatever)
Manchmal denke ich, dass mich niemand auf dieser Welt braucht..
(via ich-hab-dich-und-du-hasst-mich)
Ganz egal, was die Zeit aus dir gemacht hat, danke, dass du damals oft mit mir gelacht hast.
Eazy (via deutschrap-zitate)
Bin ich dir wirklich so krass egal geworden?