Ein SpĂ€tsommerabend, es war schon etwas abgekĂŒhlt und hier und da sah man schon das erste braun in den BlĂ€ttern der BĂ€ume, die uns umringten.
Der Himmel war fast wolkenlos und strahlend blau, mischte sich mit dem ruhelosen dunklen GrĂŒn deiner Augen.
Du lagst auf der Seite, dein Gesicht leicht ĂŒber meines gebeugt, sahst mich lange schweigend an, bis du mich dann anlĂ€cheltest, dein Gesicht an meinen Hals vergrubst. Die untergehende Sonne tauchte deine Wangen in ein strahlendes rosa, als ich zu dir hinunter sah. Deine Finger verschwanden unter meinem Pullover, malten ihre Kreise auf meiner nackten Haut, wĂ€hrend meine in deinen dunklen Locken verschwanden.
Ich lĂ€chelte und kĂŒsste deine Stirn.
So sahen wir zu wie sich der Sommer ganz und gar im Herbst verlierte und ich dachte kurz, Sommer und Herbst, vielleicht sind das auch wir.


















