Rezension: Noble Begierden. Eine Geschichte des europäischen Kunstmarkts (2026)
Die Ausstellung will insgesamt aufzeigen, dass sich im Bogen von der Antike bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts „Institutionen, Instrumente und Strategien herausbildeten, die den Markt bis heute prägen“ (Christian Huemer und Stephan Koja im Begleitb., S. 10). Fragen sind dabei also immer wieder: Welcher Markt existiert für wen – also für welche Eliten und welche größeren Gruppen –, welche Rolle spielen Reproduktionen, wo zirkulieren sie, welchen Eigenwert gewinnen sie, welche Rolle spielen Kunstkritik und wissenschaftliche Texte?
Read













