Three days as a stone poet @ santuario della nebbia
17-10-25
Folge den Linien der Gravitation
Ich bin im Gewebe Von Raum und Zeit verheddert. Weder versteh ich es Noch sehe ich es. Dann fĂ€llt das Blatt Kaffee braun wie Berggestein. Im Fallen ist alles leicht. Der Weg ist klar entlang der KrĂŒmmung schwerelos weiter. Endlos flĂŒsternd wie das Wasser das durchs Schiefergestein stĂŒrzt. Grau und weiĂ folgt es den Rissen. Nur ich suche meinen Platz jenseits der Gravitation.
18-10-2025
Der Nebel schlÀft im Salbei
In der Schwebe zwischen Espresso und Valerian Tee ruhe ich wie die Welt unter einer weiĂen Decke wĂ€hrend die Berge im Pastell ertrinken. Im ersten Licht durch die rostige TĂŒr die StraĂe hinunter verirrt zwischen kalten Fingern verwirrten Sinnen, andere Stimmen. Treffen im Nichts, Alles, nur nicht ich. Sowas war der Plan. Aber der Nebel schlĂ€ft im Salbei glitzernd und schĂŒchtern als ich ihn wecke schwebt er davon im perfekten Gleichgewicht jeder Richtung trotzend. Unbegreiflich.
-
19-10-2025
Ein graublauer Morgen Ob es der Sonne wohl gut geht? fragt jemand im Dunkeln auf der gebrochenen Betonplatte unter der die Wasserader strömt. Die Nacht will heute nicht weichen und auf einmal mache auch ich mir Sorgen. Gestern stand Bambi noch auf dem Feld und sah uns nach wĂ€hrend wir zwischen den Brennnesseln verschwanden. Hinauf auf einem rollenden Teppich aus Esskastanien entlang der kleinen Nebelgeister im GestrĂŒpp wieder runter zum Samen werfen um das Leben zu multiplizieren. Eine neue Skulptur des Seins Zwischen Steinplatten und Geröll Nicht weit von der Grotte und der bröckelnden Fassade. Dann flutet ein graues Blau doch noch den Weg alles ist, wie es sein muss mach das Radio ruhig an denn genau das erzĂ€hlt mir das Lied alles ist, wie es sein muss.










