Ambient Music with 80s Vibes from Ezra Ivory
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Ambient Music with 80s Vibes from Ezra Ivory
Schönes Gefühl, wenn man morgens aus dem Haus läuft und solch ein in prachtvolles Zusammenspiel von Blau, Grün und leuchtend Gelb sieht.
Versuche nicht wie dein Mentor zu sein. Versuche besser als dein Mentor zu werden.
Michael J. Seerot
Mal was aus meiner Freizeit. Eine Freundin hatte Geburtstag und zu diesem feierlichen Anlass waren wir beim Lasertag in Augsburg Lechhausen. War richtig geil und natürlich war ich immer unter den Top 3 und mal auf Platz 1 😏. Auf 1000 qm konnten wir rumrennen, taktisch vorgehen und auch nebenbei paar Kalorien verbrennen. Für alle die gern Paintball oder Egos spielen, kann ich Lasertag nur ans Herz legen, da dies nur positives (paar blaue Flecken inklusive wenn man gegen Hindernisse rennt) bringt.
Dieses Bild hängt bei uns im Fitnessraum. Jedes Mal wenn ich am Ende bin und nicht mehr kann, seh ich mir das Bild an und denke an den Mann der einfach alles abgeräumt hat was er konnte und das in einer Zeit, wo man sich aufgrund seiner Hautfarbe, Religion und Herkunft soviel gefallen lassen musste. Er kämpfte, siegte, kämpfte, siegte und hörte nicht auf an sich und seinem Erfolg zu glauben. Also wenn ihr mal im Training seid und nicht mehr könnt, denkt an die großen wie Ali, Bruce Lee oder Ip Man, die ihrer Zeit große Leistungen erbracht hatten und jedes Mal auf Hürden stießen. Zum Schluss noch der berühmte Satz "No retreat no surrender! 💪🏿". Haut rein und Peace ✌🏿️ Seerot
Du bist nur wirklich frei, wenn es dir egal ist was andere über dich denken.
Michael J. Seerot
Oregon, United States | by Nitish Meena
Jeder wünscht sich doch so einen Augenblick und so ein wunderschönes Bild im Leben. Zeigt mal wieder wie schön die Welt sein kann.
Meeting als Junior
Oh weh, nun ist es mal wieder soweit, ein Meeting steht an. Nach dem Duden, wird ein Meeting als Zusammenkunft oder Versammlung definiert. Egal ob bei Sportveranstaltungen oder in sehr schön gestalteten Meetingräume großer Firmen mit Glasfenster, Getränken, Süßigkeiten und jede Menge Papier und Kugelschreiber. Wenn ich mich jedoch zu einem Meeting begebe, welches bei einer großen Firma stattfindet, fühlt es sich eher an wie eine Sportveranstaltung. Mein Problem hierbei ist auch, dass ich erst Junior bin und noch nicht bis gar kein Mitspracherecht habe, wenn die Großen sehr wichtige Themen besprechen, über die ich angeblich sowieso keine Ahnung habe. In manchen Punkten gebe ich ihnen auch Recht, so allwissend bin ich nun auch wieder nicht. Doch aufgrund dieser Tatsache, dass ich zumeist still sein muss, wirkt das Ganze wie ein Schlafmittel. Dabei bin ich doch gegen die meisten Schlaf-Tees oder Schlaftabletten immun. Man versucht von Anfang an stets aufzupassen, ja voll motiviert zu wirken und so. Nach etwa 30 Sekunden kommt der erste Kick und die erste Phase des Marathons beginnt. Die Augenlider nehmen die gleiche Eigenschaft an, wie der Kofferraum meines 2002er Fiat Stilo. Diese gehen runter, ohne dass ich es will und knallen mir psychisch auf den Kopf. Ab diesem Zeitpunkt, wo die Augenlider schwächer und instabiler werden, werde ich immer müder. Jedes weitere Wort welches über Tabellen, Felder, Kennzahlen etc. fällt, wirkt wie eine Kugel die in mein waches Ich geschossen wird. Jeder der gerade spricht, könnte Uri Geller oder jedem anderen Zauberer oder Hypnotiseur schwere Konkurrenz machen. Irgendwann ist es dann soweit und ich verschwinde für paar Millisekunden und wache wieder auf. Naja, da ich so eine stark auffällige Person bin, muss ich aufpassen, denke ich jedenfalls. Jetzt beginnt die zweite Phase. Ich tippe irgendwelche eben besprochenen Themen in OneNote ein oder nehme meinen Kugelschreiber und versuche mitzuschreiben. Dies soll den Anschein erwecken, dass ich genauestens aufpasse und eine sehr strebhafte Person bin, auch wenn ich nur ab und zu paar nicht identifizierbare Laute von mir gebe, wie ganz leise „okay“, „ja“, „in Ordnung“, etc. Zusätzlich klammere ich mich hier an meinen wachen Zustand. Manchmal gehe ich sogar soweit und zeichne etwas. Diese Zeichnung muss natürlich ganz klein und fast unsichtbar sein. Man weiß schließlich nie wer einem gerade auf den Blatt schaut.
Irgendwann ist man wieder für paar Millisekunden weg und hofft, dass man diesmal nicht auffiel. Jetzt kommt meine persönliche Lieblingsphase und zwar die, in der man irgendwie aufwacht. Die Augen sind klar und ohne große Bemühungen offen, das Meeting ist schon im letzten Drittel oder fast vorbei und dann kommt der Schock. Alles getippte und alles Geschriebene ist für die Katz. Die Wörter in OneNote ergeben gar keinen Sinn, da man hier wohl zwischendurch zu einer ausgestorbenen und bisher noch nicht identifizierten Sprache gewechselt ist und da ein Satz wie, „teschi kofshpft ist frgeibene“ steht. Aufgrund meiner langjährigen Übung als Werkstudent in der alten Firma, kann ich hier den Satz wieder zu „Das technische Konzept ist freigegeben“ ändern, was sich zudem viel professioneller anhört. Das Geschriebene lasse ich hier mal weg, da das Ergebnis meistens nicht wiederherstellbar ist. Nach dem Meeting redet man noch kurz über die Höhepunkte (einfach lächeln und nicken) und verabschiedet sich kurz. Hier fällt mir auf, dass das gleiche Phänomen auch bei Vorlesungen auftreten kann, in denen Notebooks und Smartphones verboten sind.
Wenn ihr paar Tipps habt, um diese sportlichen Events meisterlich zu überstehen, könnt ihr sie mir gerne zukommen lassen.
Peace!
Seerot
Lächeln
Lächeln...immer schön lächeln. Dies ist meine Taktik um durch den Tag zu kommen und auch durch mein ganzes Leben. Letzte Woche am Freitag bemerkte ich, dass ich dies sogar tue wenn ich rassistisch oder auf irgend eine andere Weise beleidigt werde. Ich bin kein Mensch der gerne Gewalt ausübt. Auch wenn ich Kampfkunst betreibe und wüsste wie man zuschlägt oder jemandem auf sonst eine Art und Weise physischen Schaden zufügen kann, tue ich dies. Mein Trainer sagte mal dass der beste Kampf der ist, der überhaupt nicht stattfindet. Daran halte ich mich mein ganzes Leben lang und werde nur aggressiv oder wehre mich, wenn es wirklich sein muss. Ist das nun ein Zeichen der Schwäche? Andere würden sagen, dass ich mein Mann stehen und mich wehren soll, aber würde mich das glücklich und zufrieden machen? Würde ich durch diese Tat meinen inneren Frieden finden?
Dies sehe ich leider nicht so, doch frage ich mich oft wie andere reagiert hätten, denn ich fühle mich mit dieser Art der Reaktion alleine, wenn ich andere Mitbürger mit Migrationshintergrund sehe.
In Zukunft werde ich nicht mehr lächeln, in Zukunft werde ich schweigen und die Person mit einem Gesicht ansehen, welches meine wahren Emotionen zeigt, doch ich werde niemals physisch reagieren, da dies unter meiner würde ist. Lächeln ist schön, doch nicht immer anzuwenden. Dies ist mir nun klar geworden.
Silent night in my lovely #Augsburg #clam #night #fog #bavaria (hier: Augsburg, Germany)
Mighty tree in the sun... Be that tree, go out and grow. #sun #summer #tree #green #sky (hier: Ilsersee Königsbrunn)
Integration
Ich werde immer wieder als Mensch bezeichnet der sich sehr gut in die Gesellschaft integriert hat obwohl er nicht mal hier geboren ist. Natürlich fühle ich mich da immer geschmeichelt und da fiel mir ein Sprichwort ein welches sehr gut zur Motivation passt, sich zu integrieren um so an sein Ziel zu kommen. Dieser wäre: “Wenn du als blinder Passagier auf einem Schiff bist, arbeite, rede, esse und zieh dich an wie alle anderen Männer des Schiffes um nicht aufzufallen, denn wenn du nicht auffällst, hast du dich perfekt integriert.”. Dies ist jedoch auch irgendwie traurig da, wenn man genau darauf achtet, sich keine individuellen Personen mehr bilden und jeder einfach gleich ist. In so einer Welt möchte ich nicht leben, weswegen ich mich doch ein wenig anders verhalte als alle anderen mit der Hoffnung nicht zu sehr aufzufallen. Aber da ich schwarz bin ist das sowieso ein Selbstläufer.
Peace ✌🏿️ Seerot