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Von wem ist das Bild? (Bitte immer mit Namenskürzel!)
von: JuRym
„Grünraum ist nicht nur schön, sondern auch sozial, klimatisch und ökonomisch produktiv. Die Produktive Landschaft verbindet Landwirtschaft, Kleingärten und Subsistenzwirtschaft mit der Do-it-Yourself-Kultur von Zwischennutzern, Raumpionieren und Start-ups.“
Senatsentwicklung für Stadtentwicklung und Umwelt
Stadtbrachen und ungenutzte Flächen sind Experimentierräume für Raumpioniere, Zwischennutzer und auch für Studenten. Durch soziales Engagement entwickeln sich diese Räume zu Szeneräumen, kreativen Orten oder Urban-Farming Flächen. Auf dem Campus der BTU-Cottbus gibt es durch das Fachgebiet Ökologie neben den vielen Lehrgebäuden und versiegelten Flächen auch diese grünen Oasen, welche der Erholung und der DIY-Landwirtschaft dienen und frei genutzt werden können. Grünraum ist hierbei auch gleichzeitig Bildungs-, Naturerfahrungs- und Erlebnisraum.
Wie anerkannt ist die Integrierung von produktiven Landschaften und grünen Szeneräumen in der modernen Stadtplanung?
// Infos aus: „Strategie Stadtlandschaft Berlin natürlich urban produktiv I 2014“ // Fotos: Julius Rymarcewicz
Magst Du noch benennen was Du Produktives im Grünraum b-tu gefunden hast?
DuDö
Malzfabrik - ein Ort für Kreativität und Kultur in Berlin Tempelhof-Schöneberg
Die Geschichte der Malzfabrik begann 1914. Die Schultheiss Brauerei AG plant den Bau einer modernen Mälzerei. Von 1914 bis 1917 entstand das Haupt-, Verwaltungs-, Maschinen- und Kellergebäude, sowie die Waggonschuppen, Pferdeställe und die Lagerhalle. Nachdem die Russen 1950 die schweren Gerätschaften demontiert hatten, wurde die Malzfabrik von 1950 bis 1960 modernisiert. Die Einstellung der Produktion erfolgte 1996.
Im Jahre 2005 wurde das Gelände von Frank Sippel und dessen Firma, Real Future AG, erworben und ein neues Nutzungskonzept entstand. Die Kreativität- und Kulturinsel bietet Platz für Veranstaltungen, Konzerte, Workshops, Nachhaltigkeit und Erholung.
Das Wahrzeichen der Mälzerei sind die vier Türme. Sie stellen ein sichtbaren Orientierungs- aber auch Identifikationspunkt in städtebaulicher Hinsicht in Berlin Tempelhof-Schöneberg dar. Von 2013 bis 2014 wurden die Darrhauben in zwei Etappen restauriert und erstrahlen in neuem Glanze.
Malzfabrik, Berlin (Foto und Zeichnung: Dustin Dörge), DuDö
Was hat es mit dem Teich / Feuchtbiotop auf sich? ISt das auch produktiv?
Die Zeche Holland bildet zusammen mit einigen anderen ehemaligen Kohleabbauarealen einen Entwurf die einstige Produktivität dieser Standorte zu erneuern. Zu Beginn der 1990er Jahre wurde das Gebiet im Rahmen der „Internationalen Bauaustellung Emscherpark“ zu einem produktiven Ort. „Wohnen und Arbeiten im Park“ ist das Motto der 22 ha großen Anlage geworden. Alte Strukturen wurden saniert, es entstanden Wohnungen, öffentliche Freiräume wurden geschaffen und viele neue Gewerbezweige fanden einen Standort um dem Stadtteil Wattenscheid ein neues produktives Zentrum zu geben. Es siedelten sich diverse Tech-Unternehmen, eine Druckerei, eine große Bio-Bäckerei, ein Hotel, Eventgastronomie und ein Gründer- und Technologiezentrum an. Auf dem nördlichen Bereich befindet sich zudem seit 2016 auch eine Flüchtlingsunterkunft.
Zusammenfassend verknüpft die Zeche Holland somit einerseits die Entstehung dringend benötigter wirtschaftlicher Areale im Innerstädtischen Bereich, mit der Möglichkeit Menschen eine Basis für neue Produktivität zu geben.
Ti Sch
Und wie ist die “Atmosphäre” da? Wie fühlt sich der Ort an ...kannst Du das so beschreiben wie sophiamegrelishuili für die Schokoladenfabrik in CB?
MaWo
“Die einzige dauerhafte Form irdischer Glückseligkeit liegt im Bewußtsein der Produktivität.”
X - Carl Zuckmayer
X - Alte Werf / Papenburg
Foto - Martin Wolters
YESS..Merci!
Vor über 100 Jahren wurde die Schokoladenfabrik „Burkbraun“ in Cottbus gegründet. Dort wurden bis zur Enteignung nach dem 2. Weltkrieg verschiedensten Schokoladenprodukte, bis hin zur einzigartigen Uran-Schokolade, hergestellt. Bis 1994 wurde das Betriebsgelände noch für die Lebensmittelproduktionen genutzt. Mittlerweile erinnern nur noch einige Gebäude, wie das Pförtnerhäuschen an die damalige Fabrik. Heutzutage befinden sich auf dem Gelände verschiedenste Unternehmen, wie beispielsweise ein Pizzalieferdienst, ein Fitnessstudio, ein Bio-Laden und ein Großfachhandel für Heizungsanlagen. | KP
Piktogramm: Katharina Pölzing
schicke Grafik!
EtOm :
Das ehemalige Tuchfabrik hat bewiesen, dass Produktivität eine Energie ist, die niemals stirbt, regenerative und erneuerbar ist, um ihre Form im Laufe der Zeit zu ändern. Als Tuch Fabrik versorgte das Gebäude die Menschen mit Materialität, Heutzutage wurde der Ort Produktiv in einem ganz anderen Aspekt , es erweiterte das Produktivitätsspektrum auf Bildung und Kreativität.
Wo befindet sich das Objekt? Welche Nutzungen sind vor Ort?
MaWo
“Die einzige dauerhafte Form irdischer Glückseligkeit liegt im Bewußtsein der Produktivität.”
X - Carl Zuckmayer
X - Alte Werf / Papenburg
Foto - Martin Wolters
Wer, wie, was ist hier produktiv?