Weil ich das Sockenpaar nicht wegschmeißen kann.
Weil „fast“ das traurigste Wort überhaupt ist.
Weil ich unzählige Dinge zu sagen habe.
Weil ich unzählige Gründe habe, es nicht zu tun.
Weil mein Kopf schon längst weg ist.
Weil mein Herz sich einfach nicht lösen kann.
Weil ich immer nur mich selbst aufgehalten habe.
Weil der Kloß im Hals einfach nicht kleiner wird.
Weil es nach außen so leicht ist, zu tun als ob.
Weil ich kein böses Wort verliere.
Weil ich mich sofort mitten reinstürze und mir das nichts geben kann.
Weil ich die Arme immer noch ins Nichts strecke.
Weil ich dich nicht gehen lassen will.
Weil ich es akzeptieren muss.
Weil sich immer noch alles nach dir sehnt.
Weil man mit geschlossenen Augen nicht laufen kann.
Weil du derjenige bist, den ich nicht aufhöre in der Menge von Menschen zu suchen.
Weil ich mir auf die Lippen beißen muss, wenn jemand nach meinem Zuhause fragt.
Weil ich nicht vor mir weglaufen darf, um jemandem näher zu kommen.
Weil Menschen mehr das sind, was sie verstecken, als das, was sie zeigen.
Weil wir am Ende alle Fremde und Erinnerungen werden.