Every other week a new story. Tune in, they are there in more languages than just English.

❣ Chile in a Photography ❣
I'd rather be in outer space 🛸
Fai_Ryy
Fieri Frames

titsay

ellievsbear
$LAYYYTER

gracie abrams
Sade Olutola
hello vonnie
macklin celebrini has autism
TMBGareOK. The Official They Might Be Giants tumblr
No title available
Color Me Curious
★
Lint Roller? I Barely Know Her
YOU ARE THE REASON
art blog(derogatory)
Monterey Bay Aquarium
Show & Tell
seen from Australia
seen from Singapore

seen from Türkiye
seen from Hong Kong SAR China
seen from China
seen from Chile
seen from Uruguay

seen from United States
seen from Argentina
seen from Brazil
seen from Pakistan
seen from Chile
seen from United States
seen from United States
seen from Türkiye

seen from United States
seen from Pakistan
seen from Indonesia
seen from Canada
seen from Zimbabwe
@ninaaustralianrabbit
Every other week a new story. Tune in, they are there in more languages than just English.
Zeit für eine letzte Reise ist noch, bevor es nach Deutschland zurück geht. Warum also nicht die Hauptstadt besuchen. Von meinem bisher einzigen Tag in Stockholm wusste ich so gut wie nichts mehr, also habe ich allen Grund sie mir noch einmal anzusehen. Das habe ich auch gründlich getan. Die mehr oder weniger 24 Stunden, die ich wirklich Zeit dort hatte, habe ich gut genutzt- meine Füße können es bestätigen. Zwei Rundgänge und noch mehrere Kilometer auf eigene Faust haben sie mich herumgetragen, bis sie wirklich ihre Ruhe wollten. Ich könnte nun wissenswertes über Stockholm erzählen, aber das kann man auch anderswo nachlesen, deswegen zeige ich euch nur die Bilder, die einen Einblick in diese wunderschöne Stadt bieten. Denn das ist sie wirklich! Wie alle Hauptstädte hat sie zahlreiche Spitznamen, die von ihrer Schönheit verkünden, aber das finde ich nicht übertrieben, denn mir gefällt Stockholm mit all seinen Inseln, dem vielen Wasser und den alten Stadtteilen außerordentlich gut.
Jordnära Permaculture Festival
Manchmal lernt man zufällig Leute kennen, die einem einen ganz neuen Bekanntenkreis und Interessengebiet eröffnen. Mir erging es so in den letzten zwei Monaten mit einer Gruppe von Leuten, inzwischen Freunden, die sich sehr im Bereich Nachhaltigkeit engagieren. Dafür wollte ich ja immer mich mehr einsetzen, aber häufig fehlen einem dann konkrete Möglichkeiten oder Kontakte, um mehr als nur die Kleinigkeiten zu Hause zu machen. Ich habe nun Anschluss gefunden- und spätestens nach dem Festival an meinem letzten Wochenende in Schweden, mehr als nur eine Handvoll Leute.
Noch ein kleiner Nachtrag von den letzten Wochen Semesters- denn ich hatte direkt vergessen, dass es diese Fotos gab: zum einen vom Beachvolleyball, zum Abschluss des Jahres, und die Radtour die ich mit zwei Freunden zur Öresundbrücke und darüber hinaus unternommen habe. Mit solchen Dingen waren die letzten beiden Wochen Uni prall gefüllt, denn wir mussten das gute Wetter und die Zeit, die wir miteinander hatten ausnutzen, da viele direkt zum Ende des Semesters Malmö verlassen haben.
Erster Juni- die letzte Hausarbeit wird abgegeben und endlich sind Ferien! Die gesamten 3 Sommermonate haben wir frei und die wollen genutzt werden. So bin ich gleich mit einer Freundin auf zum wandern nach Norden- um möglichst noch etwas vom Sommer im ländlichen Schweden zu erleben. Wir hatten recht zufällig entdeckt, dass wir ähnliche Pläne hatten und sie daher gemeinsam los um ein Stück den Bohusleden entlang zu wandern. Nahe Göteborg sind wir gestartet, mit dem Zelt im Rucksack, so dass wir abends anhalten und unser Lager aufschlagen konnten wo immer wir wollten. Am ersten Abend haben wir gleich noch einige Kilometer zurückgelegt, denn hell blieb es ohnehin die ganze Nacht, auch nachdem die Sonne um 10 unterging. Die nächsten beiden Tage ging es in einem guten Tempo weiter, so dass wir innerhalb von 50 Stunden 60 km zurücklegten. Zeit für Pausen haben wir uns aber dennoch ausreichend genommen. Dazu gehörten Picknicks an den schönsten Aussichtsplätzen und Seen sowie mindestens einmal pro Tag baden. Denn Seen gab es reichlich. Zwischenzeitlich kam es uns so vor, als würden wir uns auf schmalen Landstücken zwischen Wasser hindurchschlängeln- ein Blick auf die Karte zeigte schließlich, dass wir damit nicht ganz falsch lagen. Zusammen mit dem dichten Wald, den vielen Mücken am Abend, ab und zu einem roten Haus aber ansonsten Einsamkeit hat uns die Wanderung alles geboten, was man von Schweden erwartet- nur mit besserem Wetter.
Am 6. Juni, dem schwedischen Nationalfeiertag, sind wir vom Bohusleden weg ans Meer gelaufen, um unseren letzten Tag dort und an dem schönsten Übernachtungsplatz der ganzen Wanderung zu genießen.
Noch eine der besonderen Unternehmungen, die ich mir mit zwei Freundinnen vorgenommen hatte: unter freiem Himmel am Strand zu schlafen. Das dies mitten in der Stadt ohne Probleme möglich ist, wissen wir in Malmö sehr zu schätzen. So etwas ist beispielsweise in Kopenhagen nicht möglich. So aber konnten wir ganz einfach unsere Schlafsäcke und Isomatten einpacken und haben uns abends in die Dünen gelegt. Dank des warmen Wetters im Mai war es auch nachts zweistellig und angenehm kuschelig in den Schlafsäcken- keiner hat über Nacht gefroren. Sonnenaufgang wie auch Sonnenuntergang konnten wir mit bestem Ausblick genießen, dazwischen hatten wir ein paar Stunden Zeit zum schlafen.
Apropos Sonne- mit bestimmten Lichtverhältnissen kann man stets lustige Fotos schießen.
Ziel und letzter Übernachtsungsort- der schönste Platz auf unserer ganzen Reise (und der an dem wir am meisten Zeit hatten)
Wenn man über 1700 km unterwegs war, aber weiß dass man gerade mal bis zu einem Drittel der Höhe von Schweden gereist ist, wird man wieder erinnert was es für ein großes Land ist. Und für ein wunderschönes! Aber: mit Borlänge war ich an dem geographisch nördlichsten Punkt in meinem Leben...
Wenn ich mir so die Fotos von unserem Zeltplatz anschaue, muss ich mich nachträglich daran erinnern dass es am Stadtrand und nicht irgendwo in der norwegischen Wildnis war.
Malmö-Norway-Borlänge und zurück
Wie manchen versprochen, kommt jetzt ein Bericht von unserem (Hitch-) Hiking Trip von letzter und dieser Woche.
Zuallererst hatte ich Besuch von Resa. Sie ist meine Zeugin, dass Sommerwetter in Malmö tatsächlich existiert. Tatsächlich herrscht seit rund drei Wochen dauerhaft Sonnenschein (die Landwirte freuen sich bestimmt weniger) und die Zukunft scheint es so zu bleiben. Deswegen und weil ich viel mit im Freien verbracht habe, habe ich sogar schon gut Teint bekommen— und das in Schweden. Jedenfalls haben wir mit Schwimmen gehen in der Ostsee, laufen am Strand, Inlinern und Rad fahren die Sonne gut genutzt.
Und dann ging es an meinem Geburtstag los, mit dem Bus zur ersten Station Göteborg. Dort hatten wir den ganzen Tag Zeit die Stadt richtig zu erkunden, was in alle Himmelsrichtungen auch getan haben. Mit schweren Rucksäcken und ohne Plan nicht immer in die gewünschte Richtung, aber am Ende haben wir doch alles gesehen was wir sehen wollten und noch viel Schönes mehr. Dazu gehörte natürlich auch ein Stück Geburtstagsschokokuchen am Wasser zu essen. Nach einem gemütlichen Abschluss des Abends zu zweit in der Stadt, hat Resa sich dann in Richtung Bus und Deutschland und ich mich zum Park zum Zelt gemacht.
Das war ja ohnehin eine der besten Sachen- selbst in großen Städten wie Göteborg oder Oslo findet man einen Stadtnahen “Park”/Wald, in dem man Dank Allemannsrätten einfach sein Zelt aufschlagen und übernachten darf, solange man respektvoll mit der Umgebung umgeht. So haben wir jede Nacht tolle Übernachtungsplätze gefunden, ohne je vorher organisieren oder etwas bezahlen zu müssen.
Ab dem nächsten Tag hat die Gruppenbesetzung ein paar mal gewechselt und den Großteil der Reise haben wir als Mädchen/Frauentrio zurückgelegt. Von Göteborg nach Oslo, von Oslo einmal durch Norwegen über die Grenze bei Charlottenburg zurück nach Schweden und nach Karlstad am See Vanern und von dort gerade nach oben nach Borlänge, von wo unser Zug zurück nach Malmö gebucht war (wer die Geschichte nicht kennt: die Auswahl des Zielortes ist dem Zufall einer Schwedenkarte und einem Wurfskalpell geschuldet- der Weg ist das Ziel war das Motto unserer Reise, die leitgebende Frage “Wie kommen wir am besten dorthin”). Diese über 700 km haben wir per Trampen zurückgelegt- ich habe absolut nicht erwartet, dass es in Skandinavien so gut funktioniert und dass es so viel Spaß macht. Die einfache Fahrt durch die Landschaft hat so viel Freude gemacht, weil man endlich mehr vom “typischen” Schweden und Norwegen zu Gesicht bekommen hat und wir haben so viele freundliche und hilfsbereite Menschen getroffen, dass man hofft, die Menschheit ist vielleicht doch noch nicht ganz verloren. Abgesehen von einem Handyticket in Oslo für die Bahn habe ich für fünf Tage mein Geld nicht angerührt- und in Borlänge schon gedacht, ich hätte meine Karte vergessen. Auch mal ein angenehmes Gefühl.
Ich gehe nicht ins Detail mit allen Stationen unserer Reise, aber es bleibt festzuhalten dass ich meinem Jahresvorsatz, mehr von Schweden zu sehen, gut nachgehe. Wir haben meinen Rucksack getauft, waren in mehreren Seen schwimmen, haben neue Campinggerichte erfunden, das leckerste Seewasser Schwedens (bisher) entdeckt, nicht viel für die Uni gemacht, uns ein paar Blasen gelaufen, sind noch bessere Freundinnen geworden und hatten am Mittwoch keine Lust in den Zug zu steigen. Sind wir dann aber doch, denn die Erinnerungen bleiben.
So schön alles hier auch ist- das ist allerdings auch Malmö (und dabei war noch nicht einmal 1.Mai)