Bei einer Gegendemonstration während der Leipziger Legida-Kundgebung am Montag ist eine Polizei-Reiterstaffel eingesetzt worden. Dabei soll es 30 Verletzte gegeben haben.
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@no-legida
Bei einer Gegendemonstration während der Leipziger Legida-Kundgebung am Montag ist eine Polizei-Reiterstaffel eingesetzt worden. Dabei soll es 30 Verletzte gegeben haben.
Video von MOPO24 - Mitarbeiter der Kreuzkirche Dresden und Superintendent Christian Behr reden über eine am 6.4.2015 von PEGIDA Teilnehmern ausgesprochene Drohung.
Die Glocken der Kreuzkirche rufen seit 30 Jahren jeden Montagnachmittag um 17 Uhr zum Friedensgebet. Dies störte einige PEGIDA-Teilnehmer so sehr, dass sie mit ihren Transparenten und Fahnen in die Kreuzkirche gingen und die Mitarbeiter damit bedrohten, dass ihnen, sollten sie aus der Kirche kommen, die Kehle durchgeschnitten werden könnte. Employees of the Kreuzkirche in Dresden talking about a threat, pronounced by participants of PEGIDA on Monday. For 30 years, the bells of the Church call to pray for peace on each monday afternoon. This bothered some PEGIDA participants, so they went into the church with their banners and flags and threatened the staff that, when they come out of the church, their throats could be cut.
Around 400 people from the far-right Pegida rally were shouted down by the counter-demonstration, with scuffles breaking out as the anti-Islam protesters made their way through the city centre.
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Seit Anfang der Demos haben sich Angriffe auf Asylbewerberheime verdreifacht. Was wir den Dresdner Wutbürgern sonst noch zu verdanken haben.
Leipzig - Legida - NoLegida - 9.2.2015
Polizei gegen Presse.
Leipzig. Um erneute Anschläge auf Bahnanlagen wie bei den vergangenen beiden Legida-Demos zu verhindern, rüstet sich die Bundespolizei am Montag für einen Großeinsatz. Zur vierten Demo des islamfeindlichen Legida-Bündnisses am 9. Februar sollen mehrere Hundertschaften zum Schutz von Reisenden und Bahnstrecken in und um Leipzig eingesetzt werden, teilte die Bundespolizeiinspektion am Freitag mit. Die Taten werden von der Ermittlern der linksextremen Szene zugeordnet. Von den Attentätern fehlt jedoch bislang jede Spur. Es ist davon auszugehen, dass die Bundespolizei – sie ist für die Sicherheit auf Bahnhöfen und an Gleisanlagen zuständig – nicht nur erneute Anschlägen verhindern, sondern auch den Druck auf potentielle Täter erhöhen will.
Kommentar: Die Zuordnungen der polizeilichen Ermittler erfolgen laut der LVZ in diesem Fall aufgrund von Vermutungen und ohne jeden Beweis. Wenn das tatsächlich der Fall ist, unterstützt dieses Vorgehen der Polizei den Opferstatus, den sich die Legida- und Pegida-Sympathisanten zunehmend selbst verleihen.
Könnte sein, dass diese Bewegung bald Geschichte ist. Aber meinen Blick auf den Osten hat sie verändert: Jenes Ostdeutschland, für das Pegida steht, hatte ich verdrängt.
Initiative „Leipziger Ethanolfreunde gegen die Illegalisierung des Alkohols“
via http://www.l-iz.de/politik/engagement/2015/02/legida-das-original-kuendigt-demo-montag-71793
Ihr Engagement wollen „LEGIDA — Das Original“ am kommenden 9. Februar 2015 mit einer weiteren Kundgebung ab 19 Uhr unter dem Motto „Bier trinkt das Volk“ vor der Oper fortsetzen. Angemeldet habe man inklusive des Pfingstmontags nun alle Montage an dieser Stelle. Den Eingang dieser und weiterer Anmeldungen für den gleichen Termin auf und um den Augustusplatz bestätigte auch der Leiter der Veranstaltungsbehörde gegenüber der L-IZ.de. Man wolle noch den Prozess der internen Abstimmung seitens „Legida“ am morgigen Tag abwarten und dann zu einer ausgewogenen Entscheidung kommen. Zu berücksichtigen sei dabei auch, wie man nun mit der Frage des „Erstanmelderrechts“ auf dem Augustusplatz am Montag umgehen muss.
Foto und Text: Erich- Zeigner Haus e.V. (http://www.erich-zeigner-haus-ev.de/)
In Leipzig wollen wir weiterhin für eine weltoffene Stadt demonstrieren. Nach den beindruckenden Bildern der vergangenen Wochen wollen wir auch am 02.02.2015 gemeinsam Gesicht zeigen, für eine multikulturelle und multireligiöse Stadtgesellschaft.
Am Montag um 18:00 Uhr, werden wir uns an den Sammelpunkten Thomaskirche, Nikolaikirche und Probsteikirche treffen. Von dort werden wir uns mit Kerzen um den Ring verteilen, um so eine Lichterkette, als Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit, zu bilden. Um 19:00 wenn die Kette dann geschlossen ist, werden die Kirchen der Innenstadt für fünf Minuten die Glocken läuten. In den letzten Wochen haben wir gezeigt, dass Ignoranz und Ausgrenzung in dieser Stadt keinen Platz haben. Lasst uns am Montag wieder als Bürger dieser Stadt zusammenkommen, um LEGIDA einmal mehr eine klare Absage zu erteilen. Wir sind dabei, wir treten ein: für das Grundrecht auf Asyl für eine menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen für eine Willkommenskultur von Einwanderern für religiöse und weltanschauliche Vielfalt für die Achtung unterschiedlicher Lebensentwürfe für eine demokratische Streitkultur für Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger an der gesellschaftlichen Entwicklung.
via: https://www.facebook.com/events/408302532654177/
[...] "Einem Störungsmelder-Autoren, der die Szenen filmte, wurde bei der Blockade an der Goethestraße die Kamera von einem Polizisten weggeschlagen, woraufhin er nach hinten stolperte. Der Polizist ging auf ihn los und schlug ihn in das Gesicht, wird dann von anderen Einsatzkräften zurückgezogen. Wenige Augenblicke später wird der Journalist von mehreren Beamten gewaltvoll zu einem Einsatzfahrzeug gezogen, ihm wird die Kamera entwendet. Er habe einen Polizisten attackiert. Der Vorwurf lautet Widerstand gegen die Staatsgewalt und versuchte Körperverletzung. Durch einen richterlichen Beschluss versucht die Polizei, die Kamera zu beschlagnahmen, was ihr jedoch nicht gelingt. Ein hinzugerufener Anwalt wird nicht zu dem Journalisten durchgelassen." [...]
Auch heute ist eine große Gegenkundgebung unter dem Motto „Courage zeigen“ am Rand des Augustusplatzes geplant, sowie ein Demonstrationszug und Mahnwachen. „Hinter Legida/Pegida steht ein rechtsradikales Netzwerk, das nur das eine Ziel verfolgt: Das städtische, gemeinschaftliche Zusammenleben in einer offenen Gesellschaft zu zerstören“, sagte der ehemalige Pfarrer der Thomaskirche, Christian Wolff.
Weil sie viel Kritik wegen ihrer schlechten "LEGIDA"-Zählung am vergangenen Mittwoch einstecken musste, will die Leipziger Polizei ab sofort keine Angaben zu den Teilnehmerzahlen mehr machen.
Die "LEGIDA"-Organisatoren veröffentlichen den Auflagenbescheid der Stadt Leipzig für die Demonstration am 30.01.2015 in Leipzig. Sie weisen auf Facebook triumphierend auf einen Ausschnitt aus diesem Bescheid hin, in dem es um die polizeiliche Gefahrenprognose bezüglich "Gewalt aus dem linksextremistischen /autonomen Spektrum" handelt. Im Bescheid findet sich auch ein Abschnitt über die Gewaltbereitschaft innerhalb der Reihen der "LEGIDA"-Demonstranten (s.o.). Hier heißt es u.a. relativierend, "Zwei Reporter sollen laut Medienberichten während des Aufzuges physisch angegriffen worden sein. Die Anzeigen stehen noch aus." Ebenfalls interessant: die Polizei behauptet weiterhin, 15.000 Menschen hätten sich bei der "LEGIDA"-Kundgebung am 21.01.2015 versammelt. Hier der Auflagenbescheid zum Nachlesen: https://legida.eu/images/pressebilder/Auflagenbescheid_30_01.pdf