Shanghai Biennale Bis Ende März fand in Shanghai die 24te Biennale statt, in der nationale und internationale Kunst ausgestellt wird.
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@novimoski
Shanghai Biennale Bis Ende März fand in Shanghai die 24te Biennale statt, in der nationale und internationale Kunst ausgestellt wird.
Leben am Campus
Über 4 Jahre war ich nun Studentin der Universität Salzburg und hab viel darüber nachgedacht ins Ausland zu gehen. Dass es jetzt China geworden ist, hätte ich nie gedacht;) Aber warum nicht mal Dinge machen, die so in der Lebensplanung nicht vorgesehen waren…
Die Fudan University in Shanghai ist nun meine Hood;) Ich darf nun erleben, was es bedeutet an einem richtigen Campus zu studieren und ich finds richtig gut!
Angekommen! Shanghai, die größte Stadt Chinas. Ziel unserer Reise mit der transibirischen Eisenbahn und Beginn eines vielleicht viel größeren Abenteuers. Hier werden wir nun für vier Monate studieren und leben. P.S.: Inzwischen ist die Bevölkerung in Shanghai auf 23 Millionen gewachsen. Davon sind etwa 9 Millionen Migranten.
Eine Reise auf die Planeten der Gobi: Überall keine Menschenseele und starker Wind. Wir haben uns wie die einzigen Menschen auf weitentfernten Planeten gefühlt. Nach welchen ihr sie benennen würdet, bleibt eure Sache;)
Der Name Dschingis Khan bedeutet auf mongolisch Weltherrscher und tatsächlich war er Herrscher über das größte Reich der Erde. Es erstreckte sich im 13. Jahrhundert von Korea bis Polen, von China bis Persien und umfasste in etwa die heutigen Länder Irak, Iran, Afghanistan, Pakistan, China, Mongolei, Korea und einen Teil Russlands. Von dieser großen Macht Dschingis Khans sieht man heute in dem "kleinen" Land zwischen den Großmächten China und Russland nichts mehr. Jedoch haben seine Gene und die seiner männlichen Nachfahren Spuren hinterlassen. Die Mongolen sagen, dass der Großteil ihrer Bevölkerung von Dschingis Khan abstammt. Die eigene Rasse wird hier daher sehr hochgepriesen und nach den Gesprächen zu beurteilen, wird es hier nicht gerne in den Familien gesehen, dass man sich mit anderen Nationen paart.
"Jurte" bedeutet im türkischen "Heim" (Yurt) und ist das traditionelle Zelt der Mongolen. Diese haben hier noch eine große Bedeutung; nicht nur die Nomaden, sondern auch Teile der städtischen Bevölkerung leben in der Jurte, die im Winter teils wärmer ist als die Häuser. Auch wir übernachteten fünf Tage in diesen Jurten. Warm war sie wirklich. Leider jedoch nur immer tagsüber und beim ins Bett gehen. Gegen 4 oder 5 Uhr früh ging das Feuer aus und man fror in den letzten Stunden Schlaf.(Außentemperatur: - 20 Grad) Duschen gibt es auf dem Land auch nicht. Es wird sich mit Wasser abgespritzt oder in die öffentlichen Duschhäuser in die nächste größere Stadt gefahren. Auch wir durften nach drei Tagen eines besuchen und genossen eine warme Dusche. Außer Moni - ihre war kalt;) P.S: Alle Nomadenfamilien bei denen wir übernachteten hatten einen Fernseher und manchmalsogar Internetzugang. Sie trugen großteils moderne Kleidung und die Frauen trugen viel Schmuck und hatten gemachte Nägel. Irgendwie hat man sich das Nomadenleben anders vorgestellt...
Diese beiden feinen Kerle waren für sechs Tage unsere Reisebegleiter. Tseku (oben) war unser Guide, 23 Jahre alt, sprach sehr gut Englisch und hatte viele Überraschungen für uns bereit. Der ein wenig ältere Herr unten war unser Fahrer und wurde lustiger Weise genau so wie ich genannt. Nora wusste immer den richtigen Weg und keiner weiß an was er sich nun genau orientiert hat. Mit zwei Noras an Bord kann so ein Trip ja nur gut werden und das war er natürlich auch;)
26. Februar – 4. März/ Tour durch die Gobi Zwei Stunden braucht man aus Ulanbataar und dann ist man in einer anderen Welt. Kaum Menschen, endlose Landschaft, vier Touristen und ihre zwei mongolischen Begleitern in einem Uaz;) Aus Pferden wurden Kamele, unser Guide kochte Milchsuppe zum Mittagessen im Auto und nach vielen holprigen Stunden kamen wir bei unserem ersten Übernachtungsplatz an. Apropro: Die Wüste Gobi teilen sich die Mongolei und China und sie ist die sechsgrößte Wüste der Welt. Die Bezeichnung „Gobi“ ist zweideutig, da sie in China und in der Mongolei nicht für ein konkretes Gebiet verwendet wird. Stattdessen steht das mongolische Wort Gobi für die Landschaftsform der zentralasiatischen Fels- und Geröllwüsten. Also nicht wundern, wenn ihr nicht nur Sand auf den Bildern seht;)
25. Februar/ Ulanbataar: Die Mongolei ist mit seinen 1,5 Millionen km2 viereinhalb Mal so groß wie Deutschland, wird jedoch lediglich von 3,18 Millionen Einwohnern bewohnt und ist somit der am dünnsten besiedelte unabhängige Staat der Welt. (Im Vergleich: Deutschland hat rund 80 Millionen Einwohner). Da das Land aufgrund seiner Bodenbeschaffenheit und seines Klimas kaum für den Ackerbau geeignet ist, wird hier hauptsächlich nomadische Viehwirtschaft betrieben. Die größte Stadt ist die Hauptstadt Ulaanbaatar, in der mehr als 40 % (!!!!) der Landesbevölkerung wohnt. In Ulanbataar hat unser Abenteuer in der Mongolei begonnen. Eigentlich wollten wir hier nur drei Tage bleiben und dann weiter nach China, da die Zeit langsam knapp wurde und wir ja eigentlich zum studieren anfangen sollten. Jedoch haben wir schnell gemerkt, dass das Schöne an der Mongolei nicht die Stadt ist und haben uns entschieden eine sechstägige Tour in die Gobiwüste zu machen. Aus drei Tagen acht zu machen, war eindeutig die richtige Entscheidung! Aber dazu später mehr.
Wenn man Kälte gespürt hat...
...weiß man erst was Wärme ist!
Ja...das kann ich jetzt bestätigen;) Eiskalt war es Sibirien. In der Nacht hatten wir manchmal Temperaturen bis zu - 23 Grad. Aber man gewöhnt sich an alles und irgendwann war (und ist es auch noch immer) völlig normal mit tausend Schichten rumzulaufen. Damit ist dann alles ein bisschen anstrengender und man ist nicht so beweglich, aber dafür ist einem nicht kalt. Mehr als fünf Stunden am Stück hält man es meiner Meinung nach aber trotzdem nicht aus...dann fängt man an zu frieren und muss ins Warme! Also wir Touris auf jeden Fall,)
Die Kälte hat dem ganzen Spaß aber wirklich keinen Abbruch getan! Toll war es in Sibirien und zu St. Petersburg und Moskau ein wirkliches Kontrastprogramm. Ich bin froh, dass ich auch ein bisschen das "andere" Russland kennengelernt habe und diese atemberaubende Landschaft in Eis und Schnee bewundern konnten.
Ich sitze gerade in Ulaanbataar, der Hauptstadt der Mongolei. 1 1/2 Tage saßen wir im Zug von Irkutsk nach Ulaanbataar. Morgen brechen wir auf in ein Abenteuer. Sechs Tage sind wir mit dem Auto und einem Guide in der Mongolei unterwegs, werden bis zur Gobi- Wüste fahren und bei Einheimischen schlafen. Ich bin mal gespannt, ob wir drei Mädels uns da nicht ein wenig überschätzt haben. Kalt ist es hier nämlich noch immer - in der Nacht wird es hier auch bis zu - 20 Grad. Naja...was einen nicht umbringt, macht einen stärker;).
Jetzt einfach runterscrollen und sich die Bilder in der richtigen Reihenfolge anschauen!
Wir melden uns, wenn wir wieder in der Zivilisation sind!
Eure Hopa (Nora auf Russisch)
Ein Tag am sibirischen Bauernhof;)
Schon vor der Reise hatte mich meine Mutter darauf gebracht, dass man über den Baikalsee mit Schlittenhunden fahren kann und das wollten wir unbedingt machen. Leider hat es im Endeffekt nicht geklappt, da wir nicht rechtzeitig gebucht haben und die Hunde für eine kurzfristige Fahrt einfach zu müde waren. Das wichtigste ist aber, dass es den Hunden gutgeht und die Besitzer auch darauf aufpassen, dass das so bleibt - und das tun sie. Dafür durften wir eine Stunde ausreiten, uns wurden die Hunde gezeigt und wir durften alle Keckse aufessen;)
22. Februar: Talzy - Butterfest
Talzy ist ein Freilichtmuseum zwischen Irkutsk und Listvjanka. Uns Kulturbanausen hat das aber eher weniger interessiert, sondern wir sind dort hingefahren, um "Masleniza" mit den Russen zu feiern.
Die Masleniza ist ein sehr ausgelassenes Fest, bei dem vor dem Fasten nochmal ausgiebig der Völlerei gefrönt wird. Der Name - Maslo bedeutet auf Russisch Butter - rührt daher, dass in dieser Woche den orthodoxen Gläubigen der Verzehr von Fleisch bereits untersagt, aber der von Milch, Milchprodukten, Eiern und Fisch noch erlaubt ist. Deswegen essen die Russen an diesen Tagen ganz viele Blinys (Pfannkuchen)! Und wir haben fleißig mitgegessen;)
Dass die Russen trinken können war uns bewusst, aber dass sie tagsüber ohne viel Alkohol ihre raue Schale ablegen war schön zu sehen. Wir sind von selbst gemacht Eisrutschen geschlittert, haben Tauziehen gespielt, Pfannkuchen gegessen und Russen beim Tanzen beobachtet! Toll wars;)
5. Stopp: Listvjanka/ 20.- 24. Februar:
Listvjanka gilt als das Tor zum Baikalsee, weil man dort in ca. 1 1/2 Stunden von Irkurtsk ist. Wir fanden es dort so toll, dass wir einfach mal spontan drei Nächte anstatt einer geblieben sind. Was wir dort alles erlebt haben, seht ihr gleich in den folgenden Bilderstrecken, außer die russische Sauna (Banja), die zeigen wir euch nicht! Nur soviel dazu, bei - 20 Grad haben wir uns im Schnee gewälzt! Ja Russland macht uns hart;)
P.S.: Lustige, tolle Menschen haben wir dort auch kennengelernt. Insgesamt waren wir an einem Abend sechs Deutsche (sie sind einfach überall), zwei Franzosen und ein Holländer! Und alle haben das gleich Ziel - mit der transibirischen Eisenbahn nach Peking zu kommen!
Mein größter Traum, war es die Baikalrobben zu sehen. Ja ihr habt richtig gehört, am Baikalsee gibt es Robben! Es sind die einzigen Robben auf der Welt die im Süßwasser leben...nur leider haben sie sich uns nicht gezeigt;(
Die Liste endemischer Tierarten (Arten, die nur in natürlicherweise abgegrenzten geografischen Bereichen vorkommen) ist mit den süßen Baikalrobben aber noch nicht abgeschlossen und uns hat sich ein ganz besonderes Tier gezeigt!
Euli nennen es die Menschen auf Olchon Island und wir waren begeistert von diesem Tier. Seine Federn passen sich perfekt der Natur an, es frisst Steine, außerdem hat es kaum natürliche Feinde (außer Hunde) und es lebt in Eishöhlen. Wir hatten das Glück, dass es sich uns genähert hat und wir es streicheln konnten. Moni hat die Gelegenheit ausgenutzt und Euli mitgenommen. Es gefällt ihm bis jetzt ganz gut bei uns und wir konnten es sicher über die russisch- mongolische Grenze schmuggeln;) Wir haben nur ein bisschen Angst, dass wenn wir es nach China bringen, die Chinesen essen wollen!
4. Stopp: Olchon Island/ 19.- 20. Februar:
Der Baikal gilt als die Perle Sibiriens und Olchon Island als die Perle des Baikals. 72 Kilometer lang und zehn Kilometer breit ist das Eiland. Von Irkutsk fährt man ca. sieben Stunden mit einem Minibus durch die Landschaft von Sibirien, wo einfach keine Menschenseele lebt. Um 1900 wurde die Abgeschiedenheit der Insel zur Ansiedlung von aussätzigen Leprakranken genutzt - wenn man dort war, kann man nachvollziehen, warum diese dort hingeschickt wurden.
Nein, nicht weil es dort so schrecklich ist, aber hier ist man im Nichts - wirklich im Nichts! So eine Stille hab ich schon lange nicht mehr um mich gehabt und das Tollste war, dass man die ganze Zeit das Eis knacken gehört hat, was mir am Schluss, dann soviel Angst gemacht hat, dass ich mich nicht mehr getraut habe es zu betreten. Leider gab es nur den Weg mit dem Auto zurück übers den zugefroren See, aber ist ja alles nochmal gut gegangen...und die Russen wissen schon, wann man über ihre Perle drüber fahren kann und wann nicht;)
4. Stopp: Olchon Island/ 19.- 20. Februar:
Ich glaube dieser Ort ist wirklich einer der schönsten in Russland - der Baikalsee! Die Russen nennen ihn "Die blaue Perle Sibiriens".
Blau war er bei uns nicht, dafür aber komplett zugeeist, sodass wir auf die Insel "Olchon" (die größte Insel des Baikalsees von 27 Inseln) mit einem Uaz übers Eis gefahren sind!!! Also ich sags nochmal: Wir sind mit einem Auto ca. zehn Minuten übers Eis gefahren. Das war echt abgefahren;)
Und dann sind wir an diesem wunderschönen Ort gelandet. Aber dazu mehr bei den 10 nächsten Bildern von Olchon Island.
3. Stopp: Irkutsk/ 18. - 19 Februar + 20.- 21. Februrar + 24. Februar:
Irkutsk ist die Hauptstadt des gleichnamigen Gebietes Irkutsk, das zweimal so groß ist wie Deutschland (!!!!) und an dem Fluss Angara liegt.
Nach 78 Stunden Zugfahrt wurden hier um 9 Uhr früh HotDogs reingepresst, Boris Becker getroffen und mit Lenin zu Abend gegessen.
Sehr viel mehr ist in einer der größten Städte Sibiriens aber auch nicht passiert. Für uns war Irkutsk nur Schlaf-, Organisations- und Essenspunkt. Unser eigentliches Ziel war nämlich der Baikalsee, der 70 Kilometer von Irkutsk entfernt ist.
P.S: Ich konnte hier nie schlafen;(