Die Harvard-Historikerin Jill Lepore sieht die US-Verfassung im politischen Machtkampf zur Waffe geworden – und hält ein Auseinanderdriften
DEAR READER

No title available

blake kathryn
Cosmic Funnies
"I'm Dorothy Gale from Kansas"

No title available

JVL

@theartofmadeline
Not today Justin
Stranger Things
Today's Document
Xuebing Du

oozey mess
Lint Roller? I Barely Know Her

Love Begins
KIROKAZE
dirt enthusiast
RMH
Alisa U Zemlji Chuda

Product Placement
seen from Switzerland

seen from Indonesia
seen from Germany
seen from United States
seen from United States
seen from T1

seen from Canada

seen from United States
seen from Canada

seen from United States

seen from United States

seen from Indonesia
seen from Malaysia
seen from Brazil

seen from Malaysia

seen from United States
seen from United States

seen from Singapore
seen from United States

seen from Australia
@nunc2020
Die Harvard-Historikerin Jill Lepore sieht die US-Verfassung im politischen Machtkampf zur Waffe geworden – und hält ein Auseinanderdriften
Das Bundesverfassungsgericht hat eine von einem im Gazastreifen lebenden Palästinenser erhobene Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung
„Der Sinn der Unterscheidung der Gewalt in rechtmäßige und unrechtmäßige“, schrieb Walter Benjamin 1921 unter dem Eindruck von Weltkrieg, Revolution und Kapp-Putsch, „liegt nicht ohne weiteres auf der Hand“.2) Mit falschen Begriffen von Zwecken und Mitteln verdeckt sie die politische Funktion von Gewalt, zugleich rechtsetzend und rechtserhaltend sein zu können. Polizei nennt Benjamin diese „gespenstische Vermischung“, die eingreift, „wo keine klare Rechtslage vorliegt“ und die im Namen diffuser Ziele operiert – Sicherheit, Ordnung, Staatsinteresse. Zur Entgrenzung des Krieges, zur Verwischung der Unterscheidung von Krieg und Polizei, von Front, Konfliktgebiet und Gesellschaft, kommt die Revolution der Gewaltmittel. Jede Waffe bringt ihr eigenes Recht hervor, die Drohne das Rechtsregime der systemischen Abwägungsprozeduren, die künftig KI übernimmt, und ihr Regime der Scheinlegalität.3) Ramstein, die nach der Fehlvorstellung der Kammer maßstäbliche Senatsentscheidung des letzten Jahres, ist das Verfassungsrecht der Drohne, der jetzige Beschluss erstreckt es auf Waffenausfuhren. Exportiert werden Waffen für den hybriden Krieg, importiert wird das Recht, das sie setzen, gemacht aus wohlklingenden Operationen mit folgenlosen Prinzipien. Auch das kann künftig KI. Import/Export. Normative Handelsbilanz ausgeglichen. Schwarze Null. Nullnullnulleinsnulleinseinsnullnulleins. 0001011001. Verfassungsrecht, dienstbereit für den hybriden Krieg.
Yasuhiro Ogawa
Erloschene analoge Welt von betörender Poesie, vivre entre le goût de la bienséance et l’attirance de la transgression. Eine Haltung finden zu draußen: die Kompensationsphänomene im kulturellen Leben und die konstruktive Verarbeitung von beschleunigten Modernisierungsprozessen verarbeiten. Nicht die Entfremdung beklagen, sondern die Leistungsfähigkeit menschlicher Vernunft und moderner Lebenssinngenerierung in Erinnerung rufen. Es ist schon verrückt, dass man wieder zu Ritter zurückkehrt.
Eine Metrofahrt: eine Topographie des Blickes
Literatur beschäftigt sich mit dem Leben, und das Leben fließt in und durchdringt die Literatur. Dies ist eine umstrittene Annahme – vor allem für die dekonstruktivistische Denkrichtung ist es eine naive. Hier verweisen Texte zu allererst auf sich selbst und auf ihren eigenen Akt des Schreibens. Literatur ist transitiv im Hinblick auf das Leben. Dieses findet eine besondere Art des „Asyls“ in der Literatur. Damit möchte ich nicht sagen, dass Literatur das Leben schlichtweg widerspiegelt. Ich denke vielmehr, dass es eines ihrer Ziele ist, dem Leben gerecht zu werden, indem sie dem Leben erlaubt, seine versteckten psychologischen, spirituellen, sozialen und imaginativen Seiten zu entbergen, im Hier und Jetzt des Textes auch für die Sinne präsent zu machen. In den Fleurs du Mal wird diese Verbindung zwischen Welt und Text und damit zwischen Kunst und Leben über den Blick hergestellt. Hier geht es mir primär darum, mich mit der visuellen Erfahrung zu beschäftigen, wie sie der Repräsentation in Sprache vorangeht, und wie diese sich in Charles Baudelaires Fleurs du Mal 2 ablesen lässt. Diese Arbeit schließt daher an Walter Benjamins Untersuchungen zu Baudelaire an, der sich in Charles Baudelaire: Ein Lyriker im Zeitalter des Hochkapitalismus eingehend und von einem marxistischen Gesichtspunkt aus mit der Historizität der Fleurs du Mal beschäftigt. Dabei geht es ihm auch darum, Baudelaires Erfahrung der Modernität zu untersuchen, die er als die Erfahrung von Urbanität in dem Paris des Second Empire begriff, und die sich für ihn in den Fleurs du Mal als Protest der besitzlosen Klassen gegenüber dem Bürgertum ausdrückt. Dabei werden der Blick und das Gehör – dies nicht nur für Baudelaire, sondern auch für den Flaneur an sich, für Edgar Allen Poe, den Detektiv, oder den Proletarier – als relevante und funktionale Instrumente begriffen, um das Privatleben der Macht des Staatapparates entziehen zu können.
Autorin: Sarah Pines
Eine Metrofahrt: Die Préface der Fleurs du Mal und eine Topographie des Blickes
in Pariser Schnappschüsse
Amérique, ou pourquoi je t’ai aimée.
Miles Davis
The impossible cool
From My Dinner With Andre (1981), directed by Louis Malle and written by and starring André Gregory and Wallace Shawn as fictionalized versions of themselves.
Eine Lektüre nach vierzig Jahren aus: Vorgänge Nr. 171/172 (Heft 3-4/2005), S.166-174 Jürgen Seifert ist einer der letzten politischen, da
A la recherche du droit perdu. Love like blood.
Killing Joke.
Mit diesem Lied verursachte João Gilberto 1958 ein musikalisches Erdbeben, das von Brasilien aus die Bossa-Welle um die Welt schickte: „Cheg
Der Feinkosthandel Rogacki galt lange als ständige Vertretung des westdeutschen Lebensgefühls in Berlin. Im Sommer folgte die Insolvenz. Jet
engramma - la tradizione classica nella memoria occidentale
engramma n. 181
Come Pasolini in La rabbia, Marker è più interessato alla vita che alla storia. Più precisamente, si interessa alla vita quando diventa storia e quando ciò che sarà storia non è ancora svincolato da ciò che è solo il quotidiano. In Le Joli Mai c’è una visione dialettica della realtà, una prospettiva, un senso della storia e un richiamo alla coscienza degli uomini, un'esigenza di consapevolezza, di solidarietà con gli altri. Forse, proprio in questa sfera di denuncia etica i due film-saggio-documentario si accostano più intimamente e tutto ciò non in modo astratto: c’è un’indicazione molto chiara delle lotte in atto, e ambedue i film ci mostrano come la lotta immediata (e indispensabile) assume il suo significato solo dalla prospettiva di uno sviluppo dell’umanità.
Für Jacques Audiard und Tahar Rahim brachte der Gefängnisfilm 2009 den Durchbruch. Doch die Geschichte von Malik ist weit mehr als nur ein i
Créé en 1997 par agnès b., Christian Boltanski, Hans-Ulrich Obrist, Point d’ironie est une carte blanche donnée à un artiste, un 8-pages sur