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@obermuensterviertel
Weithin sichtbar und so gar nicht steinern: der neue Obermünstergarten.
Grüne Oase oder Schandfleck – während die Anhänger der Transition-Bewegung der Eröffnung entgegenfiebern, wird Kritik laut.
So einfach ist das mit der freien Gestaltung dann vielleicht doch nicht. Wo kämen wir da auch hin, wenn Leute mal alles gutfänden? :)
Schön hier.
Shiny! Neue Dinge im Viertel!
Und noch ein Regenbogen <3
Hochbeete und Tango unter freiem Himmel – die Stadtteil-Veranda in Regensburg entsteht am 5. Mai. Dafür weichen Parkplätze.
Passend zum Frühlingsbeginn kommt Farbe ins Viertel :)
Bäume... Ich meine, ganz ehrlich? Wer braucht schon Blätter dran? Im Frühling ist es doch, für Vögel und Menschen gleichermaßen, am allerschönsten unter solchen Gerippen zu sitzen. Damit das Viertel NOCH häßlicher wird!
Karma und Suzie Wong ziehen ins Parkhaus, ein Hotel mit Lokal kommt. Anwohner im Obermünsterviertel Regensburg wollen Ruhe.
Samstag ist Einkaufstag: Teil II
Samstag: Einkaufstag. Teil I von heute.
Wir haben im Obermünsterviertel so wenig Bäume, dass sie alle benennbar sind. Der einzige Baum, der wirklich auch als Baum erkennbar ist, ist Heiner. Heiner ist eine nicht mit zwei Händen umfassbare Platane am oberen Ende der Obermünsterstrasse. In der Obermünsterstrasse stehen neben Heiner noch Elfriede, Falk, Marina, Ariane, Thomas, Yasmina, Botho und Ulf, wobei die alle eher mickrig sind und auch nicht mehr größer werden. Der Käfig um sie rum ist wohl eher dafür da, damit Hunde sie nicht umrempeln, oder man aus Versehen beim Strasse überqueren einen ausreisst. Diese neun sind die einzigen 'echten' Viertelbäume.
Strenggenommen gehören nämlich sowohl Jean, Pierre und Baptiste in der Fröhlichen-Türken-Strasse, als auch Auguste, Luigi, Carlo und Johann am Vier-Eimer-Platz und Valie, Yoko und Carolee am St.-Kassians-Platz nicht zu den Bäumen des Obermünsterviertels, aber sonst waer die Liste echt traurig kurz. Auch Gottfried und Gotthold und Maria und Marianne auf dem Neupfarrplatz sind nicht mehr wirklich Teil des Viertels, sagt zumindest der Plan, den der Verein 'Aktives Obermuensterviertel' verlinkt.
Aber selbst bei großzügiger Auslegung sind wir bei einem großen und 22 Mickerbäumen im öffentlichen Raum. Eher bescheiden. Also wenn ihr das nächste Mal an Baptiste vorbeigeht, oder neben Luigi auf der Bank sitzt, sagt denen doch mal Hi. Die sind nicht soviele.
Fast soviel Heiligenbilder wie Bäume in diesem Viertel. Dabei haben wir nicht nur die dominante katholische Kirche hier, sondern auch die Evangelen. Fehlen noch Organisationen der Muslime, Buddhisten und Hinduisten, damits bunt wird.
Das Obermünsterviertel wurde zum Sanierungsgebiet ausgerufen! Der Stadtteil, der auf der zugehörigen Website als “kreativ - lebending - bunt” beschrieben wird, kämpft mit Leerstand und ist gleichzeitig Ort spannender Projekte wie dem Umsonstladen der Initiative “Transition Regensburg”. Als Vermittler zwischen Gewerbetreibenden, Gastronomen, Hausbesitzern und Anwohnern tritt dabei der Verein “Aktives Obermünsterviertel” auf und setzt sich für einen Wandlungsprozess unter Bürgerbeteiligung ein. Mit Erwin Skorianz (Vereinsvorstand) habe ich einen Spaziergang durch das Viertel gemacht, bei dem ich mich mit ihm über aktuelle Probleme und Entwicklung innerhalb des Viertels unterhalten habe. Nicht zuletzt ist dies ein Aufruf zur aktiven Beteiligung, denn der Verein steht jedem offen, der Ideen zur Bereicherung der Obermünsterstraße und angrenzender Gassen hat. Denkbar wären dabei Projekte wie die temporäre Nutzung von leerstehenden Läden für Ausstellungen etc. Kontaktdaten und weitere Infos findet ihr hier: obermuensterviertel.de/verein/ Den erwähnten “Altstadt-Kümmerer” der Stadt Regensburg, der laut Website auch Kontaktmann für Aktions- und Interessensgemeinschaften ist, erreicht ihr unter folgendem Link: http://www.regensburg.de/wirtschaft/standort-regensburg/altstadt-und-einzelhandel/5596
Das Obermünsterviertel ist ja im Wandel. Für 2018 ist städtebaulich im Investitionsprogramm eine relativ umfangreiche Aufwertung vorgesehen, die sich vor allem auf die Strassen und die Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raumes im Viertel beziehen wird. Damit einher geht die Aufwertung des Einzelhandels und die Verhübschung der Wohnhäuser. Dazu gehört auch das Auseinanderziehen der momentan in der Obermünsterstrasse geballten Partymeile.
Einer der ersten Vorboten der Gentrifizierung ist die Fertigstellung des Peterswegparkhauses, ein für ein Parkhaus recht okayer Kasten. Jetzt muss man zu meinem Viertel wissen, es gibt hier gefühlt drei Bäume. Und dieser Betonvorplatz, den sie da fürs Parkhaus neu gegossen haben, hat: keinen. Genau. Kein einziger Baum, dafür zwei lausige (im Bild mittig nur einer davon) Sonnenschirme. Ich bin mir sicher, dafür gibts TOLLE Gründe. Aber super ist das nicht. Im Sommer wirste auf der Betonfläche Spiegeleier braten können, wenn die so bleibt. Sickerfläche gibts da auch keine, und da das Viertel eh schon unter der Steinlastigkeit leidet, wird das die Luftqualität nicht verbessern.
Danke auch für nix.
Kotze der Woche: klarer Gewinner.