In den letzten paar Wochen war bei mir wirklich viel los, deshalb gibt es diesen Monat wieder mal ein simples Kuchenrezept von mir. Kann man doch immer gebrauchen, oder?
Disclaimer: Ich habe es in einem meiner Backbücher gefunden, jedoch nicht völlig abgekupfert, sondern etwas verändert, erweitert und (meiner Meinung nach) verbessert.
Marmorkuchen mit Kirschfüllung
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Nachbereitungszeit: 5 Minuten
1 Tasse eingeweckte Kirschen
8 Stückchen dunkle Schokolade (für die Kouvertüre)
Zuerst bereiten wir den Hauptteig zu. Dafür wird das Mehl mit der Speisestärke, dem Backpulver, sowie dem Zucker und dem Vanillezucker vermischt. Danach wird das alles gut mit dem Sonnenblumenöl vermengt, bevor das Sprudelwasser und 40ml der Pflanzenmilch hinzukommen.
Jetzt muss die Gugelhupfform gefettet werden, um später das Heraustrennen des Kuchens zu erleichtern. (Sie kann dann auch mit Mehl oder Grieß bestäubt werden.) Ist das erledigt, können wir 2/3 des glatten Teigs in die Form füllen. Hierauf kommen gleichmäßig unsere eingeweckten Kirschen.
Nun ist es an der Zeit, dass wir uns um den restlichen Teig kümmern. Dieser muss mit dem Kakaopulver und der restlichen Pflanzenmilch angereichert werden. Ist alles gut verrührt, kann er gleichmäßig auf den Kirschen verteilt werden. Für den markanten Marmoreffekt kann man den Kakaoteig mit einem Löffelstiel spiralförmig einarbeiten.
Der Kuchen kommt jetzt bei 170°C für 25-30 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Mit der Stäbchenporbe kann man testen, wann er durchgebacken ist. Wir lassen ihn am besten ein paar Minuten in der Form abkühlen, bevor wir ihn auf einen Teller oder auf ein Gitter stürzen.
Wenn der Kuchen dann völlig erkaltet ist, geht es an die Kouvertüre. Dafür schmelzen wir die dunkle Schokolade, entweder im Wasserbad oder, wenn man so faul ist wie ich, einfach in der Mikrowelle (wobei dabei zu beachten ist, sie nicht anbrennen zu lassen). Ist sie flüssig, kann sie ganz einfach auf der hellen Kuchenoberfläche verteilt werden. NB: Es wird bestimmt einige Studen dauern, bis sie fest wird. Dann heißt es aber: Guten Appetit!