#Lenin bestand auf einen #Selfie
KIROKAZE
Sweet Seals For You, Always
Three Goblin Art

Discoholic 🪩

★
No title available
he wasn't even looking at me and he found me
Game of Thrones Daily
d e v o n

ellievsbear
Lint Roller? I Barely Know Her

izzy's playlists!

No title available
Cosmic Funnies
trying on a metaphor
will byers stan first human second
i don't do bad sauce passes
let's talk about Bridgerton tea, my ask is open
"I'm Dorothy Gale from Kansas"

#extradirty

seen from United States

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@philippweis
#Lenin bestand auf einen #Selfie
Große Reise, erster Schritt, ihr kennt das... Heute Abend sind wir schon in St. PETERSBURG.
So, das Ding ist im Kasten. Stimmen für die #Kommunalwahl #Landratswahl und für #Ep2014 sind abgegeben. Falls du noch nicht wählen warst, schnapp deinen Ausweis, googel dein Wahllokal und mach dein Kreuzchen.
Ein kleiner Ausschnitt der Klausurtagung der #SPD #Saar
Rezension zu "Rockerkrieg"
Diese Rezension habe ich bei Amazon geschrieben. Dort schein auch der eine oder andere Rocker den Shitstorm für sich entdeckt zu haben. Bisschen Hilfe schadet den Autoren sicher nicht. Sex, Drogen, Waffen und Gewallt sind ja immer ganz interessant. Vor allem wenn man sie zuhause auf der Mattscheibe oder in Form eines Buches konsumieren kann. Mit hochgelegten Füßen – ohne Kalt, ohne Regen, ohne gefährlich. „Rockerkrieg - Warum Hells Angels und Bandidos immer gefährlicher werden“ ist ein Sachbuch, dass die nähere Geschichte der Biker-Szene in Deutschland nacherleben lässt. Die drei Autoren arbeiten alle irgendwie für das Sturmgeschütz der Demokratie und sind offenkundig mit der Materie gut vertraut. Die Autoren, twittern zu dem Thema regelmäßig unter @SponDiehl, @meyerheuer und @HeiseThomas. Folgen lohnt sich. Schon im Vorwort werden die krasseren Zusammenstöße zwischen den Angels und den Bandidos, aber auch der eine oder andere Polizeieinsatz angesprochen. So eingenordet, weiß der Leser was Sache ist. Die Kompassnadel zeigt vom Untertitel bis zu Seite 310 auf eine These, die – sehr kurz zusammengefasst – lautet: „Hells Angels und Bandidos haben durch den Rockerkrieg zu viele Kriminelle ohne Interesse an den Clubregeln aufgenommen und stehen nun in der Gefahr die Kontrolle über diese Leute zu verlieren.“ Um diese These zu erkähren ist die Seitenanzahl angemessen. Die Autoren grenzen von Papas „kreuzbravem Motorradclub“ ab, erklären die Regeln, Codes und Symbole der „Outlaw Motocycle Gangs“ (OMCG) und die Geschäftsmodelle mit denen Rocker ihren Lebensstiel finanzieren und die einige zu Millionären werden ließ. Dabei beschränken sie sich allerdings auf eine recht kleines Repertoire, was verhindert, dass man in Szenebegriffen ertrinkt und zurückblättern muss. Nachdem ausreichend Grundlagenwissen gelegt ist, führen die Autoren den Leser anhand von Einzelpersonen und Ereignissen durch die Geschichte des Konflikts zwischen den beiden OMCG's. Sie zitieren aus älteren Berichten und Interviews, Polizeiakten, Gerichtsurteilen und Rockermagazinen. Neue Interviews gibt es nicht. Diese sind aber auch nicht notwendig um die These zu belegen. Zumal ein Interview mit Rockergrößen keinen Erkenntnisgewinn verspricht. Leider sind es tatsächlich nur wenige Einzelereignisse, die ausreichend gut aufgearbeitet sind um den Rockerkrieg nacherzählen zu können. Den Grund dafür benennen die Autoren immer wieder. Unter den Rockern herrscht ein „Gesetz des Schweigens“, das auch bei potentiellen Zeug*innen durchgesetzt wird. Das geht so weit, dass ein Zeuge, der den Kampf zwischen zwei Rockern mit seinem Handy videografierte und auf Youtube hochlud, vor Gericht angab sich an nichts mehr erinnern zu können. In einem solchen Klima ist es nur der Akribie der Autoren zu verdanken, dass diese Geschichte überhaupt erzählt werden kann. Diese Akribie sorgt manchmal aber auch merkwürdige Züge, wenn Kennzeichen und Aktenzeichen, die keinen Mehrwert für das Textverständnis bringen, den Textfluss stören. Es wäre m.E. besser gewesen diese Details in ein paar Fußnoten zu packen. Einige Kapitel fügen sich nicht in die Chronologie ein, sondern behandelt ein besonderes Thema, wie zum Beispiel „Das fatale Dreieck“ aus Rockern, Presse und der Polizei oder „Kronzeugen, Krumme Vögel“ über Aussteiger aus der Szene. Besonders empfehlenswert: „Freiheit – Von Wegen“ über den Alltag der Rocker. Dass die Anzahl an gut beschriebenen Fällen gering ist, hat den blöden Effekt, dass gut aufgeklärte Einzelereignisse immer wieder herangezogen werden. So ließt man so oft vom Tode des Bandidos „Eschli“ Elton, bis man das Gefühl hat, aus versehen zurückgeblättert zu haben. Warum man immer wieder von ihm ließt müsst ihr aber selbst herausfinden. Die stellenweise Langatmigkeit machen die Autoren durch den einen oder anderen sarkastischen Kommentar wieder wett. Das tut dem ernsten Thema gut. Wer die Berichterstattung über Rocker nicht verfolgt, finden ein solides Buch über die neueren Ereignisse und Entwicklungen in der Szene. Wer die Berichterstattung bislang verfolgt hat, schließt mit dem Buch gewiss die eine oder andere Wissenslücke.
Dies Erziehungsbild der Härte, an das viele glauben mögen, ohne darüber nachzudenken, ist durch und durch verkehrt. Die Vorstellung, Männlichkeit bestehe in einem Höchstmass an Ertragenkönnen, wurde längst zum Deckbild eines Masochismus, der - wie die Psychologie dartat - mit dem Sadismus nur allzu leicht sich zusammenfindet. Das gepriesene Hart-Sein, zu dem da erzogen werden soll, bedeutet Gleichgültigkeit gegen den Schmerz schlechthin. Dabei wird zwischen dem eigenen und dem anderer nicht einmal so sehr fest unterschieden. Wer hart ist gegen sich, der erkauft sich das Recht, hart auch gegen andere zu sein, und rächt sich für den Schmerz, dessen Regungen er nicht zeigen durfte, die er verdrängen musste.
Adorno, Erziehung nach Auschwitz
„Auf der Wartburg hingegen herrschte jener unbeschränkte Teutomanismus, der viel von Liebe und Glaube greinte, dessen Liebe aber nichts anderes war als Haß des Fremden und dessen Glaube nur in der Unvernunft bestand, und der in seiner Unwissenheit nichts Besseres zu erfinden wußte, als Bücher zu verbrennen!“
- Heinrich Heine
#Frohe #Weihnachten
Heiko Maas und die Killerspiele
Es ist Donnerstag, der 12.12.2013. Heiko Maas sitzt wischen zwei Terminen auf dem Rücksitz einer Limosine, die durch Saarbrücken rollt. Sein Telefon klingelt. Es ist Sigmar Gabriel. "Heiko, eigentlich wollte ich dich als Justizminister. Aber du hast dich im Tagesschau-Chat vor 4 Jahren negativ über Killerspiele geäußert. Das geht gar nicht." Heiko Maas kneift die Lippen zusammen. Er weiß, dass er diesen Fehler nie wieder gut machen kann.
Ok, wieder zurück in die Realität. Ich kann mir schlecht vorstellen, dass Gabriel den Maas als erstes zu seiner Position zu gewaltverherrlichenden Videospielen gefragt hat. Aber scheinbar erwartet das der eine oder die andere. Ich finde allerdings auch, dass es drängendere Probleme im Justizressort gibt als ein Verbot von "Killerspielen", das zurzeit überhaupt nicht diskutiert wird.
Man kann sich Nachrichten eben auch konstruieren. Maas wurde zu dem Thema gefragt und hat eine Antwort gegeben. Das ist es was Bürger, Journalisten und Politiker machen, wenn es eine öffentliche Diskussion über ein Thema gibt. Man versucht darzustellen welche Lösungsansätze, welche Forderungen und welche Mehrheiten es gibt. Maas hat nie ein Diskussionspapier herausgebracht oder eine Gesetzesinitiative dazu geschrieben. Ich finde es immer etwas komisch, wie solche Diskussionen wieder aufgewärmt werden. Außer in der "Netzgemeinde" will scheinbar niemand diese Diskussion jetzt noch mal führen. Auch das ist bezeichnend.
Augenscheinlich gab es vor 4 Jahren keine Mehrheit dafür, diese Gesetze zu verändern. Man hat sich stattdessen dazu entschieden, die Waffengesetze zu verschärfen. Ein sinnvoller Schritt, meiner Meinung nach.
Amüsant ist der Vorwurf der reddit-User Maas habe für die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung gestimmt. Die Piaten haben im Saar-Landtag einen Antrag gegen die Vorratsdatenspeicherung eingebracht. Das Saarländische Parlament ist dafür aber rein garnicht zuständig. Darum hat die Koalition diesen Antrag abgelehnt.
Weniger amüsant ist der Vorwurf von Peter Mühlbauer auf heise.de, dass Maas ein "problematisches Verhältnis zu rechtsstaatlichen Prinzipien wie der Vorratsdatenspeicherung" habe. Als Beleg zieht er einen einzige Pressemitteilung über das Urteil im Kriminalfall "Pascal", ein mutmaßlicher Kindermord, der bis heute für Spekulationen hinter vorgehaltener Hand sorgt. Der Richter sprach bei der Urteilsverkündung von einem "Grenzfall, beim dem die Annahme der Schuld, aber auch die Unschuld vertretbar erscheint". Es sei "durchaus möglich", sagt er, "dass sich das Geschehen so ereignet hat, wie es in der Anklageschrift dargestellt wurde". Auf einem solchen Fall eine so weitreichende Behauptung aufzubauen ist ein starkes Stück.
Bei den Jusos-Saar hat das damalige Statement übrigens dafür gesorgt, dass wir unsere Beschlusslage gegen eine "Killerspiele-Verbot" erneuert haben.
Es wäre nett wenn man mit etwas weniger schwarz-weiß an die Thematik herangeht. Und wenn man für weitreichende Behauptungen ordentliche Belege findet.
Wie informieren?
Rein theoretisch stehen uns heute alle Türen offen, wenn wir uns informieren wollen. Das Internet macht es möglich, dass wir auf eine Vielzahl von Informationsquellen zurückgreifen, ohne viel Geld auszugeben. Gleichzeitig habe ich nicht den Eindruck, als ob unsere Generation besonders über das Weltgeschehen aufgeklärt wäre.
Ich bin eigentlich eine faule Sau. Ich will mich gar nicht den ganzen Tag mit Politik beschäftigen. Ich will Zeit haben Comics zu lesen, Sport zu machen und mich um Menschen, die ich mag zu kümmern. Um trotzdem informiert zu sein, habe ich mir ein paar Sachen angewöhnt, die euch vielleicht auch nützen können. Der etwas längere Text auf den Seiten 2, 3 und 4 ist aus einer Anfrage eines Juso-Neumitglieds entstanden. Hier sind ein paar „Sofortmaßnahmen“:
· Verschaff dir einen Überblick, z.B. durch die „Tagesschau“ (auch die „in 100 Sekunden“-Ausgabe)
· Hör im Auto zur vollen Stunde Deutschlandfunk oder Regionalprogramm statt Jugendradio.
· Lade dir eine App mit Push-Nachrichten herunter und nutze sie. Z.B. die NTV-App
· Wenn du etwas nicht verstehst, google es sofort. Stelle genaue Suchanfragen.
· Wenn es dich interessiert weiter zu forschen, bleib dran! Wenn es dir Spaß macht, ist es cool.
· Diskutiere Nachrichten. Wenn du sie einzuordnen weißt, bleiben sie im Gedächtnis.
1. Neutralität von Informationen
Es gibt keine neutralen Infos. Alles ist gefärbt. Das ist auch nicht schlimm. Man muss es nur wissen. Mir fallen immer wieder zwei Färbungen auf. Es gibt redaktionelle Leitlinien, welche die Berichterstattung inhaltlich bestimmen. Die Springer AG hat ihre Leitlinie hier veröffentlicht. Ich würde nicht davon ausgehen, dass das alle sind.
Außerdem gibt es noch das profane, marktwirtschaftliche Argument. Die Verlage stellen euch die Artikel ja nicht zur Verfügung, weil sie gute Menschen sind, sondern weil sie Geld verdienen wollen. Darum sind die Artikel so geschrieben, dass sie einfach nachzuvollziehen sind und eine emotionale Reaktion auslösen. Das geht nicht selten zu Lasten der Neutralität. Wenn du willst, kannst du erkennen, wenn dir jemand die Bewertung vorwegnimmt.
2. Überblick bekommen
So, wie jeder Lehrer und jede Lehrerin davon überzeugt ist, dass ihr Fach das wichtigste ist, so will auch jeder Lobbyist sein eigenes Thema puschen. Es gibt eine ganze Industrie, die sich mit Strategien dazu beschäftigt.
Wer umfassend informiert sein will, braucht also ein Format, das einen Überblick liefert. Das tun zum Beispiel die stündlichen Radio-Nachrichten bei den öffentlich-rechtlichen. Am detailliertesten sind Deutschlandfunk und D-Radio Kultur. Es lohnt sich diese Sender auf einem hinteren Platz im Autoradio einzuspeichern und zu den Nachrichten zur vollen Stunden kurz umzuschalten. Dann hast du die Stunde über coole Musik und bist trotzdem gut informiert. Die Frequenzen findest du hier.
Was in der Tageschau kommt ist wichtig. Wenn du zwischendurch zwei Minuten Zeit hast, kannst du auf deinem Smartphone die“ Tageschau in 100 Sekunden“ schauen. Die Tageschau-App gibt’s für alle Handys.
Auch empfehlenswert ist die NTV-App, weil die den (meiner Meinung nach) besten Push-Service haben. Wenn etwas wichtiges in der Welt passiert wird das NTV-Logo angezeigt und du kannst dir die Nachricht durchlesen. Oder sie verwerfen, wenn dich die Überschrift nicht interessiert.
Leute die sich viel mit Medien beschäftigen fertigen Presseschauen an. Öffentlich zugängliche Presseschauen sind Gold wert. Zum Beispiel die des Deutschlandfunks .
3. Suchmaschinen nutzen
Viele Nachrichten klingen unglaublich. Nicht wenige klingen deshalb unglaublich, weil sie nicht stimmen. Das gilt insbesondere für Blogs, Facebook-Beiträge, Twitter-Gerüchte und Nischen-Magazine. Diese Medien sind sehr cool um neue Impulse aufzuschnappen. Aber dafür muss man sie kurz verifizieren oder zumindest dem Medium vertrauen können. Es reicht dafür oft nach den drei wichtigsten Stichworten zu googlen. Dann bekommst du Ergebnisse die zu deiner Anfrage passen. „spd programm 1959“ führt dich zu dem historisch bedeutsamen „Godesberger Programm“ Gibst du nur „SPD Programm“ ein findest du eine Menge zum aktuellen Programm.
Außerdem gibt es „Nachrichtensuchmaschinen“. Diese sammeln Berichte zu Schlagworten und können dir helfen schnell Infos zu einem Thema zu suchen. Eine nicht-abschließende Liste zu Nachrichtensuchmaschinen findest du hier:
4. Grundlagenwissen erarbeiten
Ich verstehe nicht alles, was in den Nachrichten kommt. Und weißt du was? Niemand versteht alles, was in den Nachrichten kommt. Leute die sich das nicht eingestehen, erkennt man daran, dass sie häufig Quatsch labern.
Du musst nicht jedes Wort nachschlagen, das du nicht verstehst. Dann wirst du nicht fertig. Wenn dir auffällt, dass du ein Wort schon mal nicht kanntest, wird es Zeit. Dann ist das ein Wort das (inzwischen) häufiger genutzt wird. Wenn du beginnst das Wort in deinen Sprachgebrauch zu übernehmen, solltest du ganz dringend wissen, was wirklich dahintersteckt. (Ernsthaft, in unzähligen Diskussionen haben Leute schon Worte brutalst falsch genutzt. Sei nicht der Typ über den sich andere später lustig machen.)
· Duden.de bietet eine kostenlose Wortsuche inklusive Erklärungen an.
Ist halt das Standartwerk zur Deutschen Sprache. Hilft auch beim Scrabble-Spielen.
· Was wichtig ist, steht auch in der Wikipedia
„Wissenschaftler*innen“ rümpfen von mir aus die Nase, weil Wikipedia ja nicht ihren Standarts entspricht. Nihilartikel und Fehler gibt es in jedem Lexikon. Wikipedia bildet da keine Ausnahme. Außerdem willst du Nachrichten verstehen und keine Doktorarbeit schreiben. Im Elfenbeinturm haben diese Bedenken ihre Berechtigung. Hier nicht. In den Quellenangaben zum Artikel findest du weiterführende Links. Ohne Quellenangaben ist der Artikel nichts wert. Wenn du von der Wikipedia profitierst solltest du auch selbst was schreiben, wenn du wichtige Infos nicht finden konntest. Denk an die Quellenangaben.
· Auf Youtube.de findest du Dokumentationen und Reportagen.
Viele davon sind empfehlenswert. Viele sind Schrott. Ich persönlich mag kurze Formate, von weniger als 30 Minuten. Viele dieser Formate sind ursprünglich fürs Fernsehen produziert und die Faktenlage ist gesichert.
Empfehlenswert für internationale Politik ist zum Beispiel die Sendung „Mit offenen Karten“. Eine Suchanfrage „Mit offenen Karten Iran“ bringt dir erst mal gute Ergebnisse. Naturwissenschaft und Technik bekommt man bei dem leicht nerdigen Erklär-Bär Harald Lesch. Dort wäre zum Beispiel „Harals Lesch Fracking“ eine gute Anfrage. Dem Lesch kann man auch Fragen stellen und mit etwas Glück bekommt man eine verfilte Antwort. Merks dir wenn du eine gute Quelle gefunden hast.
Natürlich könnte man das auch im Fernsehen schauen, wenn man dann zuhause ist, nichts Besseres zu tun hat und daran denkt. Wenn es ums öffentlich-rechtliche geht, hast du die Sachen aber eh schon bezahlt und kannst sie ohne schlechtes Gewissen schauen.
Die Programlogos sind ein Gütesiegel. Wenn das „ARD“-Logo in einer Bildschirmecke erscheint, heißt dass, dass die Sendung dort geprüft wurde und glaubwürdig ist. Wenn das „RTL II“–Logo erscheint haben die es geprüft. Du musst entscheiden, ob dir das reicht. Oft ist auch die Produktionsfirma irgendwo angegeben. Google ist dein Freund. Gerade wenn etwas komisch klingt.
· Bücher und Zeitschriften
Wenn du dich mit einem Thema tiefergehen auseinandersetzen willst, kommst du um Bücher nicht rum. Bitte jemanden, der sich mit dem Thema auskennt um Tipps beim Bücherkauf. Dann hast du automatisch auch jemanden, der dir bei Fragen zum Inhalt weiterhelfen kann und mit dem du den Text besprechen kannst. Wenn zu Fachzeitschriften abonnierst, bist du automatisch auf dem Laufenden. Und das noch bevor die Erkenntnisse in Bücher einfließen. (Siehe auch Punkt 8 „Bildet Banden“)
Kein "Fanclub des Monats": Saarland Brigarde
Die Fanbetreuung gab gestern über ihre Homepage bekannt, dass sie der „Saarland Brigarde“ die Auszeichnung „Fanclub des Monats“ entzieht. Als Grund wird angegeben, dass der Fanclub „offen für Nationalsozialistisches Gedankengut“ sei. Das ist erst einmal gut. Eine weitere Stellungnahme soll im Laufe des Tages folgen. http://www.fc-saarbruecken.de/node/2663
Gleichzeitig Veröffentlichte die Fanbetreuung auf ihrer Facebook-Seite ein Schreiben des „Vorstands der Saarland Brigade“, dass hier zunächst einmal im Volltext wiedergegeben werden soll:
Betr.: Rückgabe der Auszeichnung „Fanclub des Monats“ vom 9.November 2013
Sehr geehrte Damen und Herren ,
Unsere Auszeichnung zum „Fanclub des Monats“ beim Heimspiel am 9.November 2013 hat zu unserem Bedauern große Empörung bei manchen Gruppierungen ausgelöst.Wie Sie ja wissen wurde ein offener Brief an den Verein geschickt in dem verlangt wird das die Auszeichnung aberkannt wird.Als Gründe zur Aberkennung nannte die Gruppierung, die sich nur „FCS.antiraciste“ nennt, dass wir in unserem Fanclub ein gewalttätiges und nationalsozialistisches Gedankengut pflegen würden.Diesem widersprechen wir vehement.
Wir als Fanclub mit über 38 Mitgliedern (davon 12 Mitglieder beim 1.FC Saarbrücken ) besuchen regelmäßig Heim-sowie auch Auswärtsspiele und sind in dem Zusammenhang noch nie auffällig geworden noch wurde uns so etwas entgegengebracht.Es werden in dem Brief Dinge genannt die absolut nichts mit dem Verein noch mit unserem Fanclub zu tun haben, wie zum Beispiel das Tragen von Kleidungsstücken einiger Mitglieder in ihrem privaten Umfeld. Sie werden sicherlich Verständnis haben das wir keinerlei Einfluss darauf haben was Mitglieder in ihrem privaten Umfeld treiben, jedoch versichern wir ihnen das solche Kleidungsstücke von keinem unserer Mitglieder im oder ums Stadion getragen wurden.
Das benannte Mitglied Christian O. wurde auch mittlerweile von uns aus dem Fanclub verwiesen.
Um der Sache aber letztendlich Einheit zu gebieten und Schaden von Privatpersonen sowie vom 1.FC Saarbrücken abzuhalten haben wir uns dazu entschlossen die oben genannte Auszeichnung zurück zu geben. Damit stelle ich nur noch einmal fest, dass dies kein Schuldeingeständnis zu den Vorwürfen ist, sondern es dient einzig und allein dem Wohle des Vereins und der Mitglieder der Saarland Brigade. Wir hoffen das sich in dem Thema jetzt etwas Ruhe einfinden wird, denn auf Grund der sportlichen Situation hat der Verein sicherlich anderes Gedankengut als sich mit solchen Dingen beschäftigen zu müssen.
Für weitere Fragen oder Anregungen stehen wir selbstverständlich zur Verfügung.
Mit freundlichem Gruß
Der Vorstand der Saarland Brigade
Dazu ein paar Anmerkungen. In den Interviews wurde der "Saarland Brigarde" vorgeworfen, dass sie gerade auf Auswärtsspielen Shirts der Marke "Thor Steiner" und der Band "Kategorie C" trügen. Dabei geht es immer um einzelne Personen, die in der Gruppe geduldet werden. Mehrer dieser Personen haben Bilder von sich in einschlägiger Szenekleidung ins Internet hochgeladen.
Da kaum eine der Personen aus beruflichen Gründen ins Stadion geht, sollte man davon ausgehen, dass der Fanclub schon Einfluss auf das Privatleben seiner Mitglieder hat. Weiter ist es weltfremd zu glauben, dass sich Leute, die alle einem Fanclub angehören, sich nur zum Fußball schauen treffen. Alleine auf der Fahrt zu Auswärtsspielen findet man Zeit zum Reden. Treffen zwischen einzelnen Mitgliedern ohne den Fußballhintergrund sind durch selbst hochgeladene Facebook-Bilder belegt. Ein Fanclub, dessen Mitglieder eigentlich nichts miteinander zu tun haben, hätte diese Auszeichnung sicher nicht erhalten, weil ja gerade ein besonderes Engagement für den Verein gefordert wird. In so fern führt diese Argumentation ins leere.
Der Fanclub berichtet, dass Christian O. verwiesen wurde. Er nennt aber keine Gründe. Das wäre ja wirklich einmal interessant gewesen. Es würde nicht verwundern, wenn O. zukünftig "zufällig" neben der "Saarland Brigarde" stehen würde. Falls dies geschieht, wäre auch dieser Punkt Makulatur.
Man muss der Fanbetreuung zu gute halten, dass sie von einem Fehler und von der Aberkennung der Auszeichnung spricht. Damit macht sie klar, dass sie der Argumentation der "Saarland Brigade" nicht folgt. Die Fanbetreuung bewertet die Saarlandbrigarde nach eigenen Aussagen als eine Gruppe, die "für Nationalsozialistisches Gedankengut offen ist". Gut, dass das festgestellt wurde.
Die Saarland Brigarde
Im Laufe des vergangenen Tages wurde ich mehrmals gefragt, was ich denn von den Veröffentlichungen auf dem Blog fcs.antiraciste halte. Hintergrund der Veröffentlichungen auf dem recht neuen Blog ist die Ehrung der "Saarland Brigarde" als "Fanclub des Monats". Ich mag das ja gar nicht unter Zeitdruck zu recherchieren, aber heute war es dann mal notwendig. Um es vorweg zu nehmen, die Behauptungen des Blogs fcs.antiraciste sind durchaus glaubhaft.
Basisdaten zur Saarland Brigarde, die außer dem Namen nichts mit der Luftlandebrigarde 26 zu tun hat, finden sich auf dem Fan-Portal des FCS. Demnach besteht die Gruppe aus 25 Personen, kommt aus Völklingen und existiert seit 2005.
Auf Facebook sind sechs Personen zu finden, welche Bilder mit dem Banner der "Saarland Brigarde" hochgeladen haben, oder andere Bezüge zu Saarland-Brigarde hergestellt haben. Bei einem sind keine Bezüge zur rechten Szene zu finden. Alle andere bekennen sich durch Kleidung, Musik-Gruppen oder sogar offene Zustimmung zur Ideologie des "Nationalismus" zur rechten Szene. Viele dieser Mitglieder sind mit den NPD-Funktionären Peter Richter, Frank Franz oder Michael Bausch befreundet. Weiter gibt es an einer Stelle Kontakte zur Gewaltbereiten Neo-Nazi-Szene. Weiter gibt es Kontakte zu den Skinheads der 90er-Jahre, die heute noch untereinander Kontakt haben.
Erste Spuren im Netz hinterließ die Gruppe 2006 in einem Social Network. Dort sind Gruppen- und Einzelfotos eingestellt. Die Zusammensetzung der Gruppe hat sich seither kaum geändert.
Die gewaltbereite Einstellung wird schon in dieser Zeit betont. So finden sich "A.C.A.B."-Parolen und Drohungen gegen Fans aus Kaiserslautern und Homburg wieder.
In Interviews wurden die Angaben zu Auftreten und Parolen der Saarland Brigarde bestätigt. Auch die beschrieben Ereignisse kamen zur Sprache und wurden bestätigt.
Ein Verein, der solch eine Fan-Club auszeichnet sendet ein ganz schlechtes Signal aus. Die Auszeichnung muss umgehend zurückgezogen werden. Offensichtlich, dürfen im Saarbrücker Stadion Neonazi-Marken getragen werden. Das sollte man dringend ändern. Vielleicht sind auch nur die Ordner scheiße. In den Interviews wurde angesprochen, dass der Nachwuchs bei den Fanclubs häufiger als früher extrem rechte Einstellungen aufweist. Falls das stimmt muss der Verein dem mit einer Gesamtstrategie entgegentreten.
#jusos #rlp # RheinlandPfalz #delegation #buko13 #gudelaune
Das beste was heute aus #Hamburg kam #Jusos #buko13
#babo in der #spd #buko13 #jusos #rlp
Gleichstellungsbericht aus saarländischer Sicht
Auf dem BuKo gibt es immer einen kurzen Gleichstellungsbericht. Der besteht aus ein paar Daten und einer Analyse.
Die Jusos Saar haben einen Anteil von 33,05 weiblichen Mitgliedern. Einen höheren Anteil weiblicher Mitglieder haben nur RLP und Nord-Niedersachsen.
Unserem Landesvorstand gehören 7 Frauen an. Das sind 53%. Mehr Frauen im Landes-oder Bezirksvorstand können nur Berlin und Hannover vorweisen.
Darauf braucht man sich jetzt nichts ein zu bilden. 1/3 ist nur im Vergleich zu anderen Verbänden gut. Auch hier sollte das realistische Ziel 40% sein.
Bei der Vorstandsbesetzung haben wir sehr stark auf die Quotierung geachtet. Das hat sich auch bewährt. Frauen tragen in unserem Vorstand Verantwortung. Zwei von drei Stellis sind Frauen.
Der Bericht gibt zwei Handlungsempfehlungen. 1) Eine Neumitgliederkampagne mit der AsF und der SPD 2) Vernetzungen für junge Frauen
Zu 1) entwickeln die Bundes-Jusos etwas. Wir werden uns daran beteiligen.
Über 2) müssen wir in der nächsten Landesvorstände reden. Ich bringe das mal ein.