Liebe Grüße an meine Mum
Heute schreibe ich auf meinem englischsprachigen Blog ausnahmsweise mal deutsch ;-)
Dieses kleine Schnabeltiermädchen heißt Yamacoona, wurde von Menschen vor einer Flut gerettet und lebt im Healesville Sanctuary, einem australischen Tierpark mit großen Arealen für eine lebensraum-ähnliche Welt für die Bewohner, deswegen haben Schnabeltiere hier auch erstmals gebrütet.
Das ist Jessica Thomas mit Kollegin, sie betreut die Schnabeltiere, hier im Bild das Mädchem Ember, 3 Jahre alt, und ich glaube ihr Bruder.
Und so sieht es aus, wenn ein Schnabeltier (englisch: Platypus; ursprüngl. griechisch für Plattfuß) auf Tauchgang geht:
Yamacoona ist eine gewitzte und aufgeschlossene kleine Persönlichkeit mit einer zupackenden Intelligenz.
Die australischen Fluss- und Creek-Bewohner bleiben durch eine dicke luftgefüllte Unterhautschicht selbst auf Tauchgang trocken! Sie lieben es, am Bauch gekitzelt zu werden :) Ein Giftdorn an den Hinterpfoten ist aber auch zur Verteidigung bereit.
Hier sieht man die eigentlich scheue Ember schmusen. Schnabeltiere kann man nicht verallgemeinern, sie haben verhältnismäßig viel und individuelle Persönlichkeit! Einfach auf den Pfeil in der Mitte des unteren Bildes bzw. Clips klicken, dann sieht man das ein paar Sekunden. Das Süßeste auf der Welt!
Schnabeltiere sind tatsächlich eier-legende Säugetiere. Schnabel und Schwanz enthalten einen elektronischen Entfernungsmesser, der Schwingungssignale aussendet, denn unter Wasser sind Augen, Ohren und Nasenlöcher zu :)
Sie schlafen über 14 Std. am Tag und sind im Zwielicht und nachts unterwegs, da sie jeden Tag 20% ihres Eigengewichtes anfuttern müssen! Das Fett speichern sie im Schwanz und so flink laufen sie daher an Land:
Schnabeltiere haben im Kindesalter Zähne und als adulte (erwachsene) Tiere Kauplatten. Der älteste Platypus ist 21 Jahre alt und heißt Fleay, benannt nach einem Schnabeltier-Forscher respektive -Veteran.
Ich versuche auf Wikipedia, dem Online-Lexikon, mehr für den Schutz der Tiere zu erreichen, indem ich auf die Gefahr von Müllverschmutzung in den Flüssen hinweise, in der Hoffnung, ein Schüler, der hier für seinen Biologievortrag recherchiert, gibt dies weiter! Hier wird ein Schnabeltier gerade von einem Müll-Plastikband befreit, das sonst langsam und qualvoll sein Leben gekostet hätte:
Die Schnabeltierdame heißt Donna und konnte gerettet werden! Danke Jesus.
Während der Paarung schwimmt das Männchen, auf den Schwanz des Weibchens beißend, mit diesem im Kreis und rollt sich dabei auch ständig um die eigene Achse. Die Jungen, meist 3, werden durch ein milchiges Fell gesäugt und die Mutti beschützt sie 3 Monate in einem Bau am Flussufergefälle, den sie aus Reisig und Ästen baute, die es mit ihrem eingerollten Schwanz dorthin transportiert hatte.
Schnabeltiere haben Entenschnäbel, Bieberschwänze und Otterfüße (mit Schwimmhäuten). Eine süße Schöpfung :-) Sie leben nur in Ostaustralien und Tasmanien (Insel südlich davon). Vielen Dank für deinen Besuch! Komm hier mal wieder vorbei *schmatz
Dein Sohnemann ♥









