-Es Mortificante ser yo Quien los Recuerda.
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-25/05/2019
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-Es Mortificante ser yo Quien los Recuerda.
-Tears
-25/05/2019
„Du bist voll komisch im Moment“
- „Ich bin nur müde“
Diesen Dialog führen wir inzwischen fast täglich und mit jedem Tag drückt es ein bisschen mehr in meine Magengrube. Ich weiß ich muss ehrlich mit dir sein, aber bei diesem Thema fällt es mir schwer.
Aber kurz zurück: irgendwie beginnen die Gedanken schon vor ein paar Wochen. Ich denke viel nach, befürchte dass ich nicht gut genug bin für dich. Wir reden darüber und ich dachte, dass ich es nun endlich überwunden habe. Aber die Probleme bleiben irgendwie. Ich bin oft antriebslos und müde, stecke in meiner Welt. Aber die Gedanken sind nur kleine Funken, zu kurz um ihnen Raum zu geben, klein genug um sie zu bemerken.
Deine Worte von vor ein paar Wochen sind wieder so präsent in meinem Kopf, als würdest du sie gerade wieder zu mir sagen: „Irgendwie hast du in letzter Zeit keine Lust mehr auf Sex. Ich wünschte wir kommen uns wieder ein bisschen näher.“
Ich versuche wirklich mich zu bemühen, aber unter den Gedanken bleibt meine Lust auf Sex irgendwie auf der Strecke. Ich zerdenke den Sex, kann mich irgendwie nicht mehr loslassen wie früher. Wieder fragst du nach „Was ist denn los im Moment?“ Die Antwort bleibt mir im Hals stecken.
Ich genüge ihm nicht. Ich genüge ihm nicht. Stop! Ich muss aufhören damit. Schluss jetzt. Du: „Wir haben schon lange nicht mehr Sex gehabt.“
Cut. Wir liegen im Bett, du bist betrunken zu mir gekommen. Seit einer halben Stunde muss ich mir mit ansehen wie du dir die Seele aus dem Leib heulst. Was los ist? Erzählst du nicht. Als du schläfst liege ich wieder mehrere Stunden wach. Wie normal das werden kann.. In dieser Nacht sind die Gedanken wie kleine Atome in meinem Kopf. Sie prallen überall gegen aber ich kann sie nicht greifen. Sie schwirren umher, ohne Kontrolle.
Eine Nacht später. Wir liegen im Bett, wir albern rum, tun so als ob wir beleidigt sind. Ohne mich anzusehen, fragst du mich ob ich dir jedes Geheimnis meiner Besten Freundin erzählen würde. Ich werde stutzig. „Naja, nein, manche Dinge sind eben privat.“ meine ich und frage ob es mir deiner besten Freundin zu tun hat. „Natürlich!“ rufst du und schläfst kurze Zeit später ein. In mir bleiben die Gedanken zurück.
Ich versuche meine Gedanken zu ordnen um dich nicht mit der Wucht zu überlaufen, mit der sie mich jedes Mal wieder treffen. Vielleicht sind sie einfacher, wenn ich sie besser zuordnen kann.
Aber warum soll ich mir die Mühe machen, wenn du dich mir auch nicht öffnest, obwohl es offensichtlich ein Problem gibt.
Ich weiß nicht was ich blöder finde: wenn du mir Dinge einfach so verschweigst, oder wenn du mir sagst, dass du mir etwas verschweigen musst.
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Sich verabschieden
Trauern, und weinen und warten.
Sich vermissen
Ich wünschte ich hätte dich bei mir.
Sich freuen
Auf einander, eine Umarmung, einen Kuss.
Sich Wiedersehen
Du stehst vor mir, genau vor mir.
Sich küssen
Nach so unendlich langem warten die Lippen des anderen spüren. Den Moment neu erleben. Alles in Körper möchte dich bei mir haben, dich noch näher an mich drücken. Ich möchte dich nie wieder los lassen. Nie wieder. Du hast mir so sehr gefehlt.
Der Morgen danach
Ich wache auf. Denke „die Augen bleiben auf jeden Fall erstmal zu!“ Ich merke schon, wie der Schwindel in meinem Kopf sich breit macht. Okay, erstmal jetzt Gedanken sortieren. Was weiß ich denn überhaupt noch? Wir saßen zusammen, es sollte ein gemütlicher Abend werden, eine entspannte Runde. Die Freunde von meinem Freund. Wir reden, trinken ganz ausgelassen. Manche gehen irgendwann, aber andere gucken auch noch eben vorbei. Es wird später und wir sind zu dritt. Der letzte geht, jetzt sind es nur noch der Gastgeber und ich. Und genau hier kommt der Punkt, wo ich nicht mehr weiß, was den Rest der Nacht passiert ist.
Ich erinnere mich an Gesprächsfetzen. Ich spreche ihn auf seine Ex Freundin an, woran es denn letztendlich gelegen hat.. er erklärt.. ich fange mal wieder mit meinem Ex Freund an (warum mache ich das eigentlich immer wieder? Ich weiß es selbst nicht). Aber der Vergleich passt irgendwie. Naja teilweise. Vielleicht auch nicht. Muss ich dann auch zugeben. Die Erinnerung verschwindet.
Das nächste woran ich mich erinnere ist, dass wir beide die ganze Zeit versuchen, meinen Freund zu erreichen, wir rufen ihn so unglaublich oft an..
Irgendwann räumen wir die Küche auf, setzen und dann nochmal eben hin.. irgendwann schaffe ich den Absprung. Inzwischen muss es gegen 2 Uhr sein, ich muss noch mit dem Fahrrad nach Hause.
Als ich zu Hause bin, bist du noch wach. Das weiß ich, aber ich kann mich an nichts mehr aus dem Gespräch erinnern. Nur als ich am nächsten Morgen die Augen öffne und einen ersten Blick aufs Handy wage, sehe ich mehrere Nachrichten. Eine Audio an dich in der ich schluchzend sage, dass ich dich vermisse und eine weitere an eine Freundin, in der ich die ersten 20 Sekunden nur bitterlich weine.. ich erinnere mich nicht mehr genau, aber ich kann an meinen Augen noch merken, dass ich gestern Abend vorm schlafen noch lange geweint habe.
Auch ein paar Tage später weiß ich noch nicht genau, was mich so zum weinen gebracht hat. Ich kann mich einfach nicht erinnern und du bist auf meine bisherigen Gesprächsversuche nicht eingegangen. Ich beschließe diesen Abend hinter mir zu lassen.
Isn’t it weird how you can actually feel the pain in your chest and stomach when something really hurts your feelings
Do you ever get a big wave of sadness?
I’ve had so many good days in the past couple of month. Maybe it’s just time for a bad one.
Prague, you’ve been wonderful to me
Coping with you being in Valencia
Es ist inzwischen Dezember. Die meiste Zeit deines Auslandssemesters ist um. Der Anfang war schwer, dann habe ich dich im Oktober besucht und wir hatten einen wunderschönen Urlaub zusammen. Die meiste Zeit des Novembers war okay, du hattest viel zu tun wegen uni, aber wir haben es immer geschafft kurz zu reden.
Dann kamen deine Freunde vom Studium und ich habe langsam gemerkt, dass es schwieriger wird für mich. Irgendwie haben wir es immer noch kurz hinbekommen zu reden, aber ich habe gemerkt, wie sehr ich dich vermisse und dass ich nicht mehr richtig mit dir über Dinge rede, als deine Freunde da waren. Die Zeit kam mir ewig vor, aber ich dachte, dass es schnell wieder besser wird, wenn sie wieder weg sind und wir wieder Zeit füreinander haben.
Wir haben ungefähr einen Tag gehabt, bis ich zu einer Freundin gereist bin. Während ich bei ihr war, kamen deine Freunde aus der Heimat zu dir, auch deine beste Freundin.
Versteh mich nicht falsch. Ich freue mich, dass ihr euch wieder seht. Man hat es euch angesehen, ihr beide habt einander wirklich vermisst, ziemlich doll. Ich freue mich für euch. Ich sträube mich so sehr, meinem Gefühl Ausdruck zu verleihen, weil ich mich selbst dafür hasse, aber ich bin so unglaublich neidisch. Ich weiß gar nicht wo ich jetzt anfangen soll zu erzählen.. aber im Endeffekt war ich auch einfach so traurig gestern Abend, weil du dich die ganze Zeit nicht gemeldet hast und wir ncht reden konnten. Stattdessen habe ich jeden Snap gesehen den deine Freunde verschickt haben, wie gut gelaunt und glücklich du bist und ich habe dich wirklich doll vermisst. Jetzt wo ich diese Zeilen schreibe, denke ich dass das unglaublich dumm klingt und ich mal nicht so sein soll. Aber in dem Moment habe ich mich ersetzlich gefühlt. Warum solltest du mir überhaupt schreiben, wenn du so viel Spaß mit deinen Freunden hast.. und letztendlich warum solltest du überhaupt mit mir zusammen sein. All diese Gedanken würden immer wieder hochgespült mit jedem einzelnen snap den ich von deinen Freunden bekommen habe. Ich bin sehr traurig eingeschlafen.
Heute morgen bin ich aufgewacht und habe gesehen dass meine Nachrichten immer noch nicht angekommen sind. Kurz danach schickst du mir eine Audio, aber um ehrlich zu sein, habe ich sie ignoriert. Ich habe halt schon wieder etliche Videos von deinen Freunden bekommen und hatte einfach keine Lust mir jetzt eine Audio anzuhören mit einer gut gelaunten Stimme, Musik im Hintergrund und Leute die dazwischen rufen. Das wäre einfach genau das, was ich nicht gebrauchen konnte. Du hast gesagt ich soll dir schreiben wenn ich wach bin. Ich hatte nicht mal wirklich ein schlechtes Gewissen, als ich zur Uni gefahren bin und irgendwann wieder nach Hause und dir irgendwann geschrieben habe. Du hast gefragt ob ich facetimen kann, wir haben kurz geredet, du hast gemerkt dass es mir scheiße geht, ich hab gemerkt dass du ein schlechtes Gewissen hast, und dann musstest du auflegen.
Und jetzt sitze ich hier, versuche Herr meiner Gedanken und Gefühle zu werden und schreibe diese Zeilen.
me: not everything is about sex also me: i’m horny
I am so damn tired today....
Every day.
I'm bone fucking exhausted every day and I do not understand why.