17 Mile Drive & Monterey CA

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17 Mile Drive & Monterey CA
Liebes Urlaubstagebuch, wo bin ich beim letzten Mal stehengeblieben? Ach ja... die Ankunft in Los Angeles. Ein nettes Airbnb-Apartment mitten in Little Saigon im Greater Los Angeles Area - genauer in Westminster... genau zwischen Huntington Beach, einem Badeort mit dem schönen Beinamen „Surf City“, und Disneyland California in Anaheim.
Ich gebe zu reichlich vorurteilsbehaftet gegenüber L.A. zu sein - eine brutal zersiedelte Stadt, die zu allem Überfluss an der Grenze zum Verkehrsinfarkt zu stehen scheint... und zwar auf der falschen Seite dieser Grenze.
Was Los Angeles allerdings kann, ist Beach Life... am ersten kompletten Tag - nach den üblichen Standards (Hollywood Lake Park mit Hollywood Sign und Hollywood Blvd) haben wir uns direkt zum Santa Monica Beach durchgeschlagen und trotz Samstagsandrang noch einen guten Parkplatz bekommen. Ein toller Strand!
Nach einer langen Genusspause sind wir am Strand entlang nach Süden nach Venice Beach spaziert. Ebenfalls toll, aber insbesondere an der Strandpromenade deutlich voller. Durchgeknallte und in Teilen massiv abgelockte Läden, aber mit viel Charme... selbst Muscle Beach mit den unter viel Beachtung pumpenden Bodybuildern war sehr lustig. Anschließend haben wir noch einen Spaziergang durch die Venice Canals gemacht, ein sehr schönes Viertel mit hübschen Villen an künstlich angelegten Kanälen, die man auf kleinen Brücken überqueren kann. Dieses Viertel ist nicht nur namensgebend für Venice Beach sondern auch aus der Serie „Californication“ bekannt. Abendessen an diesem langen Tag war eine sehr reichliche Mahlzeit aus dem „Peking Restaurant“ in Little Saigon - sehr lustiger Laden, den es seit 1972 gibt und der von äußerst patenten und Chinesinnen geschmissen wird.
Nachdem nun also geklärt wäre, dass Los Angeles Strände so richtig gut kann, stand für den Sonntag noch mal Strand auf der Agenda.. diesmal das 20 Minuten von unserer Wohnung entfernte Huntington Beach. Mehr Parkplätze als in Santa Monica und auch noch billiger. Feinster Sandstrand - und zwar 250 Meter breit. Wir haben es sogar drei Stunden am Strand ausgehalten - trotz ausgedehntem Baden im Pazifik bei heftigem Wellengang haben extreme Hitze und der weitere zunehmende Badebetrieb uns am frühen Nachmittag vertrieben. Wir haben dann einfach die Chance genutzt in der Kino-Hauptstadt der Welt ins Kino zu gehen. Geschaut haben wir „Mamma Mia - Here we go again“ - extrem bequeme Sitze, guter Sound und ein sehr netter Film haben hier einen tollen Kinonachmittag beschert. Den Abend haben wir dann auf dem Little Saigon Night Market ausklingen lassen. Ein großartiger Food-Shopping-und-Entertainment-Open-Air-Markt... überall wurde gekocht, gegart und gegrillt... daneben wurden Matratzen, Klimaanlagen und Flugreisen nach Vietnam verkauft... das Ganze untermalt von vietnamesischen Karaoke-Versuchen. Sensationell... wir stachen ein bisschen heraus und wurden gelegentlich beim Essen gefilmt und fotografiert.
Am Montag stand Disneyland auf dem Programm... andere Parks mögen mehr und spektakulärere Fahrgeschäfte haben, aber massenhaft echte Sympathieträger als Maskottchen und echten Charme hat eben nur Disney. Wir haben es knapp 13 Stunden ausgehalten... haben dabei so gut wie jedes Fahrgeschäft mitgenommen und am Ende die wirklich sensationelle Fantasmic!-Show gesehen. Ich habe es geliebt...
Der nächste Tag war ein Reisetag... anders als ursprünglich geplant sind wir nicht direkt auf den Highway 1, den bekannte Pacific Coast Highway, gefahren, sondern sind erst mal zurück ins Landesinnere Richtung Sierra Nevada gefahren, zu einer Unterkunft in Three Rivers CA - direkt vor den Toren des Sequoia Nationalparks. Einen kleinen Shopping-Zwischenstopp konnten wir uns nicht verkneifen... ansonsten war es eine relativ ereignisarme Fahrt durch eher langweilige Landschaften bei großer Hitze um die 43 Grad. Dafür war unsere Unterkunft extrem nett... ein kleines B&B mit netten Gastgebern. Sehr weiche Betten und Frühstück um 08:00! Und das war extrem lecker und in Begleitung der anderen Hausgäste ein angenehmer Start in einen schönen Tag.
Der Sequoia-Nationalpark war eine extrem positive Überraschung... nicht überlaufen, sehr schöne Aussichten, nette kleine Spaziergänge und diverse „Baumweltrekorde“ - insbesondere der größte Baum der Welt, der General Sherman Tree. Echt klasse - sogar, wenn klar war, dass die Fahrt zurück an den Pazifik noch einmal eine echte Herausforderung würde. Vier Stunden flaches Land bei großer Hitze... immerhin haben wir dabei rund um Paso Robles das Zentrum der kalifornischen Weinindustrie durchfahren und mit dem Sea Otter Inn direkt am Meer ein sehr schönes Hotel im schicken Cambria gefunden. Strandspaziergang und leckeres Essen waren heute der Abschluss eines gelungenen Tages.
Morgen geht es über den nach 18 Monaten wiedereröffneten Pacific Coast Highway quer durch Big Sur nach Carmel-by-the-Sea. Wir sind gespannt... Du hoffentlich auch, liebes Urlaubstagebuch!?
(Stand: 25.07.2018)
Hearst Castle
Sequioa National Park
Disneyland California
Hitzefrei
Liebes Netz-Reisetagebuch, genug geschwiegen.. es wird mal wieder Zeit für ein kleines Update.
Die letzte Meldung erreichte Dich aus Alamo in Nevada - unmittelbar neben der vermuteten Area 51. Wir haben dort tief und fest geschlafen... und nichts gehört! Zufall? Ich glaube nicht... 🤭😆
Auch hier in der Windmill Ridge haben wir das - wie übliche - überdimensionierte Frühstück zu uns genommen. Zu meinem Favoriten entwickelt sich langsam aber sicher der French Toast mit ordentlich Bacon und Ahornsirup.
Die nächste Station auf unserem Roadtrip sollte Kanab in Utah sein, ein Ort in der Mitte der bekannten südwestlichen Nationalparks (Grand Canyon NP, Zion NP und Bryce Canyon NP). Knapp 200 Meilen sollten uns nach dem letzten Höllenritt auch nicht vor echte Probleme stellen, nicht mal das Überfahren einer Zeitzonengrenze zwischen Nevada und Utah. Die Strecke führte uns im weißen Wal zwangsläufig über den Zion Nationalpark. Der Park besteht aus mehreren Canyons und bot uns bei etwas höheren Temperaturen um die 37 Grad spektakuläre Anblicke.
Eine sehr schöne Lodge in Kanab sollte für die kommenden Tage unser Zuhause sein... als wir ankamen irritierten uns neben zahlreichen aufs Telefon gepushten Warnhinweisen (Flashflood warning) extrem viel Reiter Sand und Geröll auf den Straßen. Der Regen der letzten Tage - es ist gerade Regenzeit - muss irgendwo hin und bahnt sich seinen Weg durch die meist trockenen oder wenig Wasser führenden Flußbetten und bringt viel Dreck mit. Die Gewalt, mit der das Wasser am Tag vor unserer Ankunft durch den Ort floss, verdeutlicht das folgende Video.
Trotz erneuter Niederschläge blieben wir in den kommenden zwei Tagen von Überflutungen verschont. Dafür überraschte Kanab unter anderem mit überraschend guter vegetarischer Küche: http://peekabookitchen.com.
Nach einer erholsamen Nacht fuhren wir weiter nach Südosten -von Utah nach Arizona inklusive einer Stunde Zeitverschiebung, weil es wieder aus Utah raus ging - und wagten einen Blick auf den Horseshoe Bend.
Hier haben wir uns ein bisschen Zeit vertrieben, bis unsere Führung durch den Antelope Canyon begann, der den meisten aus zahlreichen Bildschirmhintergründen von Telefonen und Computern bekannt sein dürfte.
Auf jeden Fall ein atemberaubendes Spektakel und ein unerschöpflicher Vorrat an Fotomotiven. Eine dringende Empfehlung für jeden Arizona-Reisenden... Führungen starten immer in Page AZ.
Eigentlich wollten wir uns dann noch auf den Weg in den nördlich von Kanab gelegenen Bryce Canyon machen, doch leider mussten wir auf Grund der schweren Gewitter wieder umkehren und auf diesen Nationalpark verzichten. Als kleinen Ausgleich haben wir - zumindest so lange das Wetter es zuließ - den Coral Pink Sand Dunes State Park besucht.
Der folgende Tag hatte dann wieder weitere epische Programmpunkte aufzubieten... Zuerst den Grand Canyon. Diesmal vom Nordrand aus. Auch beim zweiten Mal noch sehr beeindruckend.
Nach Staunen und Snacken ging es weiter.. diesmal zu eher urbanen Sehenswürdigkeiten... direkt nach Sin City, Las Vegas NV. Unterhaltung für jeden noch so ausgefallenen Geschmack... wir haben uns aufs Shoppen, Essen und Fotografieren beschränkt.
Gewohnt haben wir in einem der klassischeren Etablissements - im „Fabulous Flamingo“, dem Bugsy Siegel-Hotel. Sehr gute Zimmer mit Strip-Blick zu vernünftigen Preisen.
Zwei Übernachtungen und ein Tag bei 43 Tag - das muss dann eigentlich auch reichen für die Blenderin und den US-Städten. Heute morgen haben wir dann wieder den Wal gesattelt und haben einen Stopp im Joshua Tree Nationalpark eingelegt. Beeindruckende Wüstenlandschaften - wieder mehr als 40 Grad.
Und um es ganz klar sagen: Irgendwann kann man Sand und Steine auch nicht mehr sehen... also schnell den Wüstenstaub abgeklopft und weiter gerauscht ins Greater Los Angeles Area, genauer gesagt nach Westminster. Südlich von L.A. zwischen Anaheim und Huntington Beach gelegen, ist Westminster vor allem als Little Saigon bekannt, ein vornehmlich von vietnamesischen Einwanderern bewohntes Viertel mit komplett vietnamesischer Infrastruktur - Kirchen, Schulen, Ärzte, Apotheken, Supermärkte, Friseure, Schneider und natürlich Restaurants... alles da.
Gut für uns... nachdem wir unser Airbnb-Quartier bezogen haben, gab es erstmal ein vietnamesisches Abendessen und ab morgen wird die Stadt der Engel unsicher gemacht. Und das bei beinahe paradiesischen Temperaturen - es sind maximal 32 Grad prognostiziert.
Schlaf(t) gut... wir lesen uns wieder!
Fahrt von Alamo NV nach Kanab UT - incl. Zion National Park
Freizeitstress
Liebes Netz-Urlaubstagebuch, eigentlich wollte ich Dich heute wieder einmal mit ein paar hastig hochgeladenen Fotos abspeisen... aber weil das Wochenende so schön war, gibt es heute wieder mal Prosa.
Nach unserer letzten Übernachtung im San Francisco und einem reichhaltigen Frühstück im „Home Plate“ (https://www.homeplatesf.net) haben wir uns in den weißen Wal gesetzt, unser Urlaubsmobil - einen GMC Yukon XL SLT (5,8 Liter V8 mit 355 PS für schlappe 5,75 Meter Länge und ein Kampfgewicht von etwa 3,2 Tonnen) und uns auf den Weg in den Yosemite Nationalpark gemacht.
Die kalifornische Trockenheit und die in den letzten Jahren mit erschreckender Regelmäßigkeit auftretenden Waldbrände haben nach zügiger Fährt über die Bay Bridge und um Oakland herum unseren Zeitplan für den Samstag schnell in Gefahr gebracht. Einer der Eingänge zum Park war wegen anhaltender Waldbrände gesperrt.
Die Fahrt zum Südeingang dauerte natürlich etwas länger und dann kam auch noch mittelmäßige Zeitplanung dazu. Dass am Samstag einige Menschen in den Park wollen, habe ich schlichtweg ignoriert... eine Wartezeit von etwa 2,5 Stunden am Eingang war die Folge.
Nach der Einfahrt war der Brandgeruch nicht zu ignorieren, weiter im Park verzog sich der Rauch allerdings, um uns eindrucksvolle Aussichten zu präsentieren und eine Nationalparkidylle, die man sich bei Disney nicht perfekter hätte ausdenken können.
Die Ausfahrt aus dem Park in Richtung Osten über den Tioga-Pass hat den Waldbrand mit gespenstischem Sonnenlicht durch die Rauchschwaden wieder ins Gedächtnis gerufen.
Mit untergehender Sonne verließen wir den Park und fuhren am Mono Lake vorbei in unsere nächste Unterkunft nach Bridgeport, einen urig-rustikalen Bungalow. War in Ordnung - schwerer als das etwas kleine Zimmer wog die Tatsache, dass wir erst ankamen, nachdem der Koch Feierabend hatte... musste halt der Reiseproviant herhalten.
Ausgeschlafen und mit dem nächsten reichhaltigen Frühstück gestärkt...
... ging es wieder auf die Straße. Zunächst zum Bodie Historic State Park, der besterhaltenen US-amerikanischen Geisterstadt. Eine tolle Kulisse mit tollen Fotomöglichkeiten und anfassbarer Geschichte.
Danach ging es über atemberaubende Passstraßen zum Lunch und ein bisschen Bade-Trubel zum Lake Tahoe, genauer nach South Lake Tahoe. Diesmal fuhren wir gegen den Stau, denn am Sonntag Mittag machten sich viele Kalifornier wieder auch den Heimweg.
Und dann wurde es etwas anstrengend... weil alles so nett und entspannt war, machten wir uns erst gegen 14:00 Uhr auf den Weg ins etwa 400 Meilen entfernte Alamo (Nevada). Ein teilweise nerviger Ritt über meist schnurgerade US-Highways...
...unter anderem über den Extraterrestial Highway (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nevada_State_Route_375), an der berühmten Area 51 vorbei. Wir haben weder Aliens noch UFOs gesehen, dafür müssten wir zwei Stunden in absoluter Dunkelheit fahren und gelegentlich Kühen ausweichen, die auf die Straße liefen.
Wir haben es aber ohne Zwischenfälle in unser Hotel geschafft - wieder rustikal, aber diesmal richtig schön - und wurden hier von einem atemberaubenden Sternenhimmel für den etwas strapaziösen Tag entschädigt.
Gute Nacht, liebes Tagebuch... mir fallen jetzt (23:25 Uhr) die Augen zu. Komm gut in die neue Woche - morgen geht es nach Kanab UT (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kanab) - nur drei Stunden von hier!
Vom Pazifik auf 9.985 Fuss... #yosemite
Schlaflos in San Francisco
9.200 km Flug überstanden, neun Zeitzonen durchquert und am ersten Urlaubstag 15 Kilometer zu Fuß durch San Francisco gewandert... und trotzdem (oder gerade deshalb) kann ich um 4:30 Uhr nicht mehr schlafen. So kann es kommen mit der inneren Uhr... 😁
Die Flüge, das Umsteigen in NY und Mietwagenübernahme trotz Pendelbus haben mal wieder reibungslos funktioniert. Ich habe sogar mal ein Stündchen schlafen können, so dass die 24 Stunden Reisezeit nicht ganz so ins Gewicht fielen.
Das Auto fiel dann - gänzlich unamerikanisch - auch ein bisschen größer aus als erwartet... aber einem geschenkten Gaul schaut man ja bekanntermaßen nicht ins Maul.
Unser erstes Hotel hier in San Francisco, das Chelsea Motor Inn, liegt ausgezeichnet... mitten in der Marina Neighborhood. In drei Minuten ist man an der Bay mit Blick auf Alcatraz und die Golden Gate Bridge. Viele gute Restaurants und kleine Läden.
Nach dem langen Reisetag sind wir hier gegen 00:00 ins Bett gefallen und der Reihe nach zwischen 08:30 und 10:00 wach geworden. Den Tag haben wir dann entspannt und mit einem guten Frühstück im „Home Plate begonnen, um die Stadt dann zu Fuß zu erobern.
Zuerst auf der leichten Route am Wasser entlang zu Fishermans Wharf und den Piers.
Mit ein paar entspannten Parkbankpausen sind wir zunächst bis zum Ferry Building gewandert und haben dort einen kleinen Snack genommen. Das ehemalige Fährterminal beherbergt heute eine Menge kleiner gastronomischer Perlen.
Den Rückweg haben wir dann quer durch die Stadt angetreten und dabei natürlich die ersten Einkäufe getätigt. Über die Market Street, Union Square, Chinatown und die berühmte Lombard Street haben wir uns zum Hotel zurückgeschleppt und erst mal die Füße hochgelegt.
Den Tag haben wir dann mit Pizza in Marina ausklingen lassen und waren früh im Bett - nur um dann früh (es ist jetzt 04:57) wieder wach zu sein! 🤣 Aber die innere Uhr kriegen wir auch noch umgestellt... Bis bald, M+D+T
Es geht wieder los!
Alle Jahre wieder... nein - nicht Weihnachten, sondern Urlaub.
Dieses Jahr wieder mal außereuropäisch mit einer dreiwöchigen Rundreise durch den Südwesten der US of A.
Wer in diesem Blog weiter zurückspringt, findet eine ähnliche Reiseroute - diesmal allerdings nicht auf amerikanischen Stahl mit zwei Rädern und Buddy-Begleitung, sondern in vierrädrigem, amerikanischem Stahl und in der zauberhaften Begleitung meiner (deutlich) besseren Hälfte und meiner adoleszenten Prinzessin.
Die Pässe liegen bereit, die Taschen sind gepackt und das Taxi zum Flughafen ist bestellt... wegen mir kann es jetzt losgehen. Updates folgen wie immer auf diesem Kanal und in den entsprechend verknüpften sozialen Netzwerken.
See you around,
T
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Cill_Chriosd
Isle of Skye #2 - plus Eilean Donan Castle
Isle of Skye #3 - Fairy Pools
Isle of Skye #1
Isle of Skye
Und wieder eine Woche vorbei... eine Woche, in der wir Drei die Isle of Skye unsicher gemacht haben. Als Unterkunft haben wir eine urige strohgedeckte Hütte am Rand einer Ortschaft mit dem schönen Namen Elgol klargemacht... komplett ausgestattet und sehr empfehlenswert - http://isleofskyecottages.com. Einziges - zugegebenermaßen verkraftbares - Manko ist ein so mickriges Internet, dass man lieber gar keines hätte. Zu erreichen ist Elgol über eine der auf der Isle of Skye oft anzutreffenden Single Track Roads... schmale Asphaltstreifen in der pittoresken Landschaft, die durch gelegentliche Ausweichstellen zum Vorbeilassen des seltenen Gegenverkehrs unterbrochen werden. Die B8083 windet sich hier etwa 30 Minuten lang durch Berge und um Buchten bis man endlich Elgol erreicht. Ein Timelapse-Video der Fahrt lade ich bei Gelegenheit hoch. Wir haben Skye sehr genossen... und dabei wirklich jede asphaltierte Straße genutzt, jede Burg gesehen und jede Sehenswürdigkeit fotografiert. Landschaftlich ist das ganze so beeindruckend, dass man schnell versteht, warum die Highlands im Allgemeinen und auch Skye im Speziellen häufig als Filmkulisse herhalten muss. Zuletzt in Guy Ritchies Excalibur-Verfilmung "King Arthur" und in Ridley Scotts "Prometheus". Wir sind inzwischen so sehr im Urlaubsmodus, dass wir erst gegen 10:00 Uhr aus den Kissen kommen, um dann erst mal entspannt zu frühstücken... mal sehen, wir schwer es uns morgen früh fällt, zeitiger aufzustehen, um eine längere Etappe in Angriff zu nehmen. Dann geht es in den Süden des Lake Districts... wir lassen also morgen Schottland hinter uns und bewegen uns langsam wieder südwärts. Wir bleiben auf Sendung - Fotos folgen.