Fast 10. Jahre PR*. Der Traum lebt weiter
Jetzt sind 21 Monate vergangen, nachdem es zurück nach Deutschland ging. Anfänglich nur auf 180 Tage Basis, aber daraus ist am Ende nichts geworden, aus verschiedenen Gründen. Die aktuelle geopolitische Lage ist ja jeden bewusst, hinzukommt noch, dass mein permanent resident Status nun erneuert werden muss. Dies geschieht mit ein i-90 Form was ausgefüllt werden muss. Hier ist wieder drauf zu achten, keine Formfehler zu machen. Danach erhält man ein Appointment für die biometrischen Daten zur Abgabe und Validierung. Vorab sollte ein Backgroundcheck angestoßen werden, der die FBI Eintragungen mit beinhaltet, falls man ausfällig geworden ist(manch einer sieht es vielleicht als das Goldene Buch einer Stadt oder so). Dies kann unter Umständen verlangt werden. Blöd für mich war, sich darauf zu verlassen, dass man über den normalen Postweg, einen Termin bekommt, wie es zum Ausfüllen da stand. Nein, stattdessen bekommt man es in sein Postfach auf dem Government Profil, welches man anlegen muss, um jegliche Formulare auszufüllen und einreichen zu können. Mein appointment wäre im Oktober gewesen, wo ich hätte in die US (Also heim) fliegen wollen. Was ich aber nicht gemacht habe, weil ich ein ganz doofes gefühl gehabt habe. Nun warte ich auf ein Ersatztermin, ich gehe das Risiko ein, ohne Backgroundcheck die biometrischen Daten abzugeben.(muss je in jeden Sommer für Lyft ein Backgroundcheck machen, den hab ich zum Glück da und es stand, was will man anders erwarten, gar nichts drin). Das heist, spontan in die USA fliegen. Kosten für die Verlängerung waren $413, was mich sehr überrascht hat, bin von über $2k ausgegangen.
Beruflich bin ich ein Step weiter. Ich arbeite inzwischen direkt für ein globales und wichtiges Unternehmen im Bereich Chipherstellung, wo ich die Möglichkeit habe, mich in die USA versetzen zulassen, gerade jetzt, wo das Arbeitsvisum um die $100K pro Jahr kosten. Ich muss mich nur anbieten, in 2-3 Monaten. Mein Berliner zu Hause wird aber bleiben. Ziel ist jetzt, 55/45% pro Jahr entweder in den USA und in Deutschland zu sein, jedenfalls geteilt.
Vorausgesetzt, ich bekomme bis March meine Visums Status für die nächsten 10 Jahre verlängert. Ob ich die US-Citizenship annehmen werde, das weiß ich noch nicht. Erst wollte ich sie nicht, weil es kein Grund gab, dann nachdem ich gegangen bin, hätte ich sie besser machen sollen, um das Problem jetzt nicht zu haben, aber nachdem Trump nur noch eine Citizenship akzeptiert, bin ich wiederum froh noch ein Greencard-Besitzer zu sein. Dual Citizenship ist mir wichtig, weil ich mich dadurch freier in der Welt bewegen kann. Es ist schön, die Möglichkeit zuhaben, in den USA sowie in Europa mich legal aufhalten und arbeiten zu können.
Wie man am Titelbild sieht, habe ich mir etwas Heimat nach Berlin geholt, da ich oft diese vermisse. Gerade jetzt, wo es so kalt wird. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich es bis jetzt nicht bereue, dass ich den Schritt gewagt habe zurückzugehen, da es wirtschaftlich auch nicht gerade rosig aussah damals und jetzt sowieso. Gerade als Lyft Fahrer wird es schwierig ab 2026, wenn die selbstfahrenden Taxis unterwegs sind. Da ist es gut, dass ich zurück im IT-Sektor bin. Hausaufgabe für mich nur, endlich die Comptia A++ Zertifikate abzuschließen, um weltweit ein anerkannter Abschluss in dem Bereich zuhaben und dann entsprechend verdienen zu können, was natürlich anders als in der EU ist
Jetzt folgt erst einmal Thanksgiving und ich bin froh diese in Deutschland mit Freunden und ehemalige Vermietern feiern zu können.
Jetzt seit Ihr up do date, wie es bei mir aussieht. Der Blog und die Geschichten sind noch nicht zu Ende, erst wenn mir die Verlängerung untersagt wird, dann warte ich bis Trumps Regierung weg ist und versuche es erneut. Bis dahin, liebe Leser, euch eine schone Holiday Seasons. *Permanent Resident = Greencard