SURVIVAL IN DER NACHT - wenn du des nachts gestrandet bist...
Jedem kann es passieren, irgendwo spät Abends in einen Unfall verwickelt zu werden mit dem Pkw, weit draussen auf dem Land, weit und breit keine Hilfe in Sicht. Wie es der Teufel will, funktioniert das Handy nicht. Oder Hilfe kommt zwar, aber es wird eine Weile dauern, und du bist die Nacht durch allein draussen.
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Lass mich dir ein paar kurze Anekdoten dazu erzählen aus dem wahren Leben: ein Freund von mir besuchte mich über mehrere Jahre hinweg öfters mit dem Auto. Dabei musste er auf einer kleinen Landstrasse durch ein Waldstück fahren. DREI MAL lief ihm über die Jahre verteilt Wild direkt vors Auto, drei Mal Unfall, zum Glück nur Blech- und Wildschaden. Drei Mal erfolgte dies in der Nacht, wie es der Zufall so wollte. Drei Mal hätte es draussen in der Nacht, im Wald, auf einer sehr wenig befahrenen Strasse auch anders ausgehen können...
In einem Einsatz für Observierung war ich einmal in Kanada tätig, dies erforderte das Marschieren durch einen Wald. Es sollte ein Tageseinsatz sein, aber die Zielperson vertrieb sich die Zeit bis in die tiefen Abendstunden, im Winter, draussen in der Natur. Die Batterie meines Funkgeräts war leer, in meiner damaligen Unerfahrenheit natürlich keine Ersatzbatterie dabei... (grosser Fehler) und weil es ein Tageseinsatz sein sollte, hatte ich keine Ausrüstung für den Aufenthalt über Nacht in der Kälte Kanadas. Um den Einsatz nicht zu gefährden musste ich die Nacht draussen verbringen. Es wurde so kalt, dass ich mich zurückziehen musste tiefer in den Wald, um nicht die Zielperson auf mich aufmerksam zu machen, und mit viel GLÜCK stiess ich mitten im Wald auf einen Bauwagen von Arbeitern, der vollgestopft war mit Gerümpel, darunter ein paar stinkende alte Teppiche... die mir vermutlich das Leben gerettet haben...
Ok. Dies sind vielleicht Ausnahmesituationen, betrifft dich so nicht. Aber zugleich ist Fakt, dass jedes Jahr viele hundert Menschen stranden, Naturcamper, Bergsteiger, Wanderer, Öko-Reisende. Jedes Jahr kommen weltweit TAUSENDE in eine solche lebensbedrohliche Situation - in heimischen Gefilden oder im Urlaub - die Notrettungszentralen können dies belegen... ALSO DOCH NICHT SO UNWAHRSCHEINLICH... aber Hilfe kann vielfach erst im Tageslicht kommen, darum müssen gestrandete TROTZDEM die Nacht draussen verbringen.
In einer KRISENSITUATION, auf der Flucht vielleicht vor Plünderern und Gangs oder Terroristen, auf dem Weg zu deinem Fluchtort... in all solchen Situationen kann es sehr leicht passieren, dass du wissen musst, WIE du eine Nacht draussen in der Natur überstehen kannst. Oder MEHRERE Nächte... wenn du kein geübter Camper bist und keine Ausrüstung zur Hand hast, kann dies eine beängstigende Situation werden.
Wenn du in einer solchen Situation die Wahl und Möglichkeit hast, ziehe dich in einen WALD zurück. Dies mag zwar bedrohlicher erscheinen, aber die Überlebenschancen im Schutz des Waldes sind HÖHER, als ausserhalb. Wir sprechen jetzt davon, die NACHT zu überleben... tagsüber ist freies Gelände die bessere Wahl WENN DU GEFUNDEN WERDEN WILLST. Wenn du flüchtest im Krisenfalle ist Letzteres ja evtl. nicht der Fall.
Die gute Idee ist es, sich VORZUBEREITEN (etwa im Falle einer Reise, Camping, Wandern, Rucksack-Tourismus, Öko-Reise in die Natur etc. oder bei einer drohenden Krise) auf eine solche Eventualität. Die Chance ist viel höher, als du es meinst, dass auch DU unter solchen Umständen in diese Notsituation kommen kannst. Lerne so viel du kannst über den Wald und wie du dir nachts mit einfachen Handgriffen weiterhelfen kannst, etwa einen Unterschlupf bauen usw. ES IST VIEL SIMPLER, als du vielleicht meinst. Das ÜBEN macht sogar viel Spass und ist sehr viel interessanter, als normales Camping. Je mehr du weisst, je mehr du übst, desto unbedrohlicher wird eine Nacht im Wald für dich!
Die Natur ist NICHT DEIN FEIND. Die Natur schützt dich, ernährt dich, heilt dich ggf. sogar. Selbst die WILDTIERE sind für dich eine geringere Gefahr, als es zum Beispiel die MENSCHEN im falschen Stadtviertel einer Stadt sind... Tiere gehen dir in aller Regel aus dem Weg, solange sie sich selbst nicht als durch dich bedroht fühlen. Geh du deinerseits den Tieren aus dem Weg, dann sind die Probleme eher gering. Gefahr besteht wenn du auf Weibchen mit ihren Jungen stösst, weil die Weibchen jeden Eindringling angreifen, der zu nahe kommt. Solange du selbst einen weiten Bogen um die Tiere machst, droht kaum eine Gefahr, du kannst problemlos im Wald leben, zu jeder Tageszeit, sogar längere Zeit, wenn nötig.
Kommen wir zu den wesentlichen Grundlagen:
Erhaltung der Körpertemperatur
Bedrohung Nummer Eins nachts ist die Kälte. Selbst im Dschungel in den Tropen oder in einer Wüste kann die Temperatur nachts soweit sinken, dass die Kerntemperatur deines Körper zu tief herabsinkt, und lebensbedrohliche Situationen entstehen. Die Hypothermie oder Unterkühlung ist ein Zustand nach Kälteeinwirkung auf den Körper eines Lebewesens, das heißt die Wärmeproduktion war über längere Zeit geringer als die Wärmeabgabe. Die Unterkühlung kann Gesundheitsschäden oder den Tod herbeiführen. Bei nur lokalen Kälteeinwirkungen kommt es zu Erfrierungen. Bei Unfällen am Wasser oder im Gebirge haben die Helfer in der Wasserrettung und dem Bergrettungsdienst immer auch von einer Unterkühlung des Patienten auszugehen.
Dich WARM ZU HALTEN ist nachts in der Natur also für dich Hauptaufgabe und im wahrsten Sinne lebensnotwendig. Die meisten Toten in Survival-Situationen sterben durch UNTERKÜHLUNG oder ÜBERHITZUNG. Für dich, des nachts, ist Unterkühlung der grösste Feind.
Grosse, reissfeste Plastiktüten (sehr grosse, feste Müllsäcke etwa) sind ausgezeichnete Begleiter, wiegen quasi nichts, nehmen kaum Platz ein, können aber für viele Zwecke benutzt werden, z.B. als SCHLAFSACK. Fülle einen solchen Plastiksack mit Blätter oder Tannenzweigen, krieche hinein und ein Teil des Wärmeproblems kann so gut abgemildert werden. Lasse aber so viel Platz in dem Plastiksack, dass die Luft zirkulieren kann. Wenn du beginnst zu Schwitzen, kann sonst diese Feuchtigkeit über die Haut gefährlich viel Wärme entziehen.
Es ist für Ungeübte sehr schwer, mit ein paar Holzstäben Feuer zu machen in der Natur, zumal nachts... es ist VIEL LEICHTER, sich VOR einer Reise vorzubereiten. Du solltest IMMER ein kleines Überlebenskit am Körper mitführen, und ein grösseres im Auto oder Rucksack haben. Kleine Dinge wie Feuerzeug, Streichhölzer, ein paar Teelichter, ein wenig Zündmaterial wie Baumwolltuch, Watte nehmen keinen Platz ein, können aber DEIN LEBEN RETTEN. Es gibt keinen guten Grund nicht ein wenig Material mitzuführen.
Aber: Ausrüstung allein hilft nicht, ÜBE auch einmal damit, und sammle einige Materialien in einem Wald (Sonntagsspaziergang) und übe damit zuhause irgendwo an einer sicheren Stelle, um ein Feuer zu machen, welches minimal eine Stunde oder so brennt (dann weisst du OB das Feuer auch hält).
Steht NICHTS sonst zur Verfügung, sammle TROCKENES LAUB und stopfe es dir unter dein Hemd, so viel wie möglich, lege dich in einen möglichst grossen Haufen trockener Blätter (wenn verfügbar auch Tannenzweige o.ä.) und bedecke dich grosszügig mit Laub. Je mehr, desto besser. Es sollte aber NICHT feuchtes Laub sein, denn Feuchtigkeit entzieht dem Körper Wärme, 20 Mal schneller, als Luft!
Wasser finden, Wasser desinfizieren
Vielleicht glaubst du, du kommst nach einer Nacht schnell wieder in die "Zivilisation" zurück, und denkst darum nicht viel über Wasser nach. Aber Wasser ist nach Wärme der zweite wichtige Faktor in einer Überlebenssituation. Du solltest darum VORSICHTSHALBER - Vorsicht ist besser als Nachsicht - sofort oder so früh wie möglich beginnen, parallel zum Feuermachen, nach Wasser Ausschau zu halten. Dehydrierung ist ein echtes Problem. Das möglichst konstante Trinken von Wasser ist gerade in der Survival-Situation, durch Stress und Anstrengung, ist Dehydrierung schneller möglich, als sonst.
Darum brauchst du sauberes Trinkwasser. Um auf der sicheren Seite zu sein, solltest du über Nacht 2l sauberes Wasser zur Verfügung haben, und dies verteilt über die Zeit auch trinken.
Wasser ist zugleich lebenswichtig und eine Gefahr. REINES Wasser ist auch in der Natur kaum zu finden... überrascht? Beinahe alle Gewässer, auch fliessende, enthalten Keime, Pilze und Parasiten aller möglichen Art, auch direkt aus einer QUELLE enthält Wasser solche Gefahren. Hinzu kommt die Belastung mit Schwermetallen u.ä. Das reine ABKOCHEN des Wassers tötet zwar die meisten Keime, es konzentriert u.U. aber den Schwermetallgehalt. Das ist für einmalige Nutzung für eine Nacht kein Problem (da sind die Keime gefährlicher), aber mittel- oder längerfristig kann es ein Problem werden und zu Krankheiten führen.
Das FILTERN PLUS ABKOCHEN wäre die beste Lösung. Natürlich ist es nicht immer möglich, aber du solltest im Überlebenskit am Körper Tabletten zur Wasserreinigung mitführen, oder alternativ etwas Jodtinktur oder Bleichmittel (Chlor). Im grossen Survival-Kit (im Auto oder Rucksack) sollte ein Wasserfilter nicht fehlen. Spezielle Filter-Trinkhalme sind nützlich; solange du Wasser mit dem Trinkhalm trinkst, ist die Gefahr ausreichend reduziert.
Informiere dich auch, wie du aus Naturmaterialien (Sand, Steine, Kies u.a.) selbst einen Grobfilter herstellen kannst, etwa mit einer leeren Plastikflasche oder einem Strumpf. Du benötigst auch unbedingt ein GEFÄSS um Wasser aufkochen zu können! Ohne Gefässe zum Abkochen auf minimal 70, 80 Grad musst du letztlich unsauberes Wasser trinken, und das kann sehr unangenehm werden, im Ernstfall sogar mit tödlicher Konsequenz.
Im warmen Tageslicht der Sonne kann Wasser durch die UV-Strahlung desinfiziert werden (mal ein Denkanstoss wie gefährlich das Sonnenlicht für uns ist!). In einem Plastikbeutel flach ausgelegt, kann Wasser auf diese Weise relativ sicher desinfiziert werden, über minimal 1 Stunde etwa in der prallen Sonne.
Du spürst vielleicht durch den Stress der Situation nicht so schnell Hungergefühl, aber je nach Situation ist es wichtig, dass du schnell Nahrung zu dir nimmst. Überlebensrationen im Survival-Kit sind für den NOTFALL gedacht, und dies ist so gemeint: du solltest ZUERST versuchen Nahrung zu suchen (Sammeln, Jagen) und nur wenn DAS kein Ergebnis bringt, nimmst du die Notration zu dir...
Du kannst mit relativ wenig Übungen Fallen bauen. Viele Tiere sind nachtaktiv, die Chance nachts ein Tier zu fangen, sind höher, als am Tag. Verlass dich aber nicht auf nur EINE Falle. Du solltest mehrere Fallen bauen, um deine Chance zu erhöhen!
In der Nähe von Gewässern kannst du Fische fangen oder angeln, Frösche fangen usw. Wenn du Tiere JAGEN willst, musst du ausreichend ausgerüstet sein, Speer, Messer, Gewehr, Bogen und Pfeile etc. Der Grund ist dieser: selbst wenn du nur Kaninchen jagst, so kann ein Wildtier in der Nähe sein, der Tier deine Beute dann streitig machen will... oder du kannst einem Wildtier wie einem Wildschwein ungewollt in die Quere geraten. Du musst für solche Eventualitäten vorbereitet sein. Bevor du in eine Umgebung gehst, sei es Wandern, Campen oder Reisen an ferne Orte: stelle sicher, dass du die örtliche Flora und Fauna gut genug kennst, um zu wissen, WAS ggf. dir begegnen kann und wie du dich darauf einzustellen hast!
Solltest du Nahrungsmittel MITNEHMEN, als Survivalration, so wähle hochkalorische Nahrung, die NICHT unbedingt erwärmt werden muss. Praktisch sind auch vorgefertigte Survival-Mahlzeiten mit eingebauter Wärmequelle in den Paketen. Wenn du genug solcher Mahlzeiten für 2, 3 Tage mitführst, bleibt dir viel zeit, um dich mit Fallenstellen und Jagd vertraut zu machen, falls dies erforderlich wird. Fortsetzung im 2. Teil:
2. Teil dieses Artikels hier...
Mehr zur Survival-Ausrüstung --->>> https://survivalgroupeurope.tumblr.com/post/164403238679/das-richtige-survival-tool-kit-was-du-in-einer
CATS civilian anti terror survival - EXTREM-SURVIVAL für extreme Situationen... CATS will Bürgern helfen, sich auf kommende und drohende Gefahren wie Aufstände, Bürgerkrieg, grossangelegte Terrorangriffe, schwere Stromausfälle oder auch Naturkatastrophen mit anschliessenden Plünderungen usw. vorzubereiten. Europas Sicherheit ist zerstört, durch eine verfehlte Politik. ALLES ist denkbar - wenn noch nicht heute, dann vielleicht kommende Woche oder kommenden Monat. Unser Motto: besser ein Jahr zu früh vorbereiten, als 10 Minuten zu spät. Schon HEUTE sagen die Politiker, dass sie die Bürger nicht schützen können. DARUM BEREITE DICH AB JETZT VOR.
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