06.10.2019 (1): Du musst mir nicht verzeihen oder so
(vorheriger Post)
Rollenspielprojekt von @riddikulus und @shakshuka-grandpasweaters
Wenn ihr von Anfang an lesen wollt: Hier geht's zum allerersten Play
Wenn ihr einen Überblick haben und wissen wollt, was wir alles nicht ausspielen, was aber trotzdem passiert: Hier geht's zur Timeline
Wenn ihr unsere Plays auch mal auf englisch lesen wolllt: Hier geht's zum Blog our-time-is-now
Wenn ihr euch fragt, was um alles in der Welt ein Sekretariatsblick ist: Hier wird's erklärt.
Achtung! Dies Play beinhaltet Transgenderthemen. Näheres dazu in unseren Zwischenruf.
Sonntag, 14:58 Uhr:
David: *ist den ganzen Tag schon ziemlich nervös und aufgeregt und nicht wirklich bei irgendwas bei der Sache, weil er in Gedanken schon bei dem Treffen mit Patrick ist* *versucht sich zurecht zu legen, was er ihm gerne sagen will und kann natürlich darum auch nicht verhindern, dass viele Situationen aus seiner Zeit in Lychen und Fürstenberg wieder hoch kommen, die er eigentlich bisher lieber verdrängt hat* *wird irgendwann von Matteo mehr oder weniger dazu genötigt, mit ihm zu reden, also setzen sie sich mit einer Tasse Kakao in ihr Zimmer und er erzählt ihm, was ihm alles durch den Kopf geht* *knüpfen dabei nochmal an ihr Gespräch von der Autoregenübernachtung an, kann aber irgendwann nicht verhindern, mehr ins Detail zu gehen und Matteo explizit von einigen Situationen zu erzählen, die in Fürstenberg vorgefallen sind und bei denen es ihn verletzt hat, dass Patrick nicht mehr zu ihm gehalten hat* *merkt, wie schwer es ihm fällt, darüber zu sprechen, aber dass es gleichzeitig gut tut, mal mit jemand anderem darüber zu sprechen, als mit seinem Therapeuten und denkt sich, dass die Situationen wahrscheinlich sowieso später hochgeholt werden, wenn er mit Patrick spricht und dass es besser ist und sich sicherer anfühlt, dass die Emotionen diesbezüglich jetzt schon bei Matteo hochkommen und er nachher nicht vollkommen von ihnen überrumpelt wird* *erzählt ihm auch, dass es lange Zeit nach der Schule und in der Freizeit trotzdem noch gut zwischen Patrick und ihm funktioniert hat, aber dass er es - je weiter seine Transition fortgeschritten ist und je häufiger es zu Vorfällen in der Schule kam - irgendwann nicht mehr so einfach ignorieren und wegstecken konnte, dass Patrick nachmittags so anders war als vormittags und dass dieses Thema immer massiver und unausgesprochen zwischen ihnen stand* *ist sich nach wie vor unsicher, wie er damals hätte reagieren können, weil er auch aus heutiger Sicht nicht wirklich von Patrick hätte verlangen wollen, dass er mehr zu ihm steht, wenn dieser nicht von selbst auf die Idee kommt* *weiß nur, dass er selbst einsieht, dass er in dieser Zeit ziemlich auf sich selbst fixiert war und wirft sich vor, dass er nicht auch mal gefragt hat, wie es Patrick überhaupt ging und denkt sich, dass sie generell viel offener hätten reden müssen* *fragt sich, ob ein Wiederaufgreifen der Freundschaft oder ein Neuanfang überhaupt möglich ist, wenn Patrick der Meinung sein sollte, er habe damals alles richtig gemacht* *wird von Matteo dahingehend ermutigt, dass er nichts zu verlieren hat, dass er ehrlich zu Patrick sein soll und ihm das gleiche sagen soll, was er ihm gerade gesagt hat und dass er selbst den ganzen Nachmittag hier ist und sofort für ihn da sein wird, wenn er ihn braucht* *geht es nach dem Kakao und dem Gespräch mit Matteo tatsächlich ein wenig besser und albert mit ihm danach noch sogar ein bisschen rum, dass er sich, wenn sie noch ein bisschen üben, den Therapeutenbesuch in Zukunft sparen kann, weil Matteo dann sein neuer Therapeut wird, er aber seinen Therapeuten wohl trotzdem noch behalten wird, falls es doch mal vorkommen sollte, dass er sich bei irgendwem über Matteo ausheulen muss* *macht sich um fünf vor drei auf den Weg - muss ja nur bis zur nächsten Straßenecke - und spürt, wie sein Herzschlag sich beschleunigt, als er sich dem Kallasch& nähert* *fragt sich, ob Patrick wohl schon da ist, ob er sich groß verändert hat, ob Patrick wohl meint, dass er sich groß verändert hat, ob er drinnen oder draußen auf ihn warten soll und wie er ihn überhaupt begrüßen soll und wünscht sich irgendwie, dass die ersten zehn Minuten der Begegnung schon rum wären und er ein bisschen ruhiger werden könnte* *erreicht schließlich das Kallasch&, atmet noch einmal tief durch und will gerade die Tür öffnen, um hinein zu gehen, als er Patrick in ca. 30 Metern Entfernung die Straße entlang kommen sieht* *spürt, wie sein Herz nochmal einen Zahn zulegt, lässt die Tür wieder los und tritt einen Schritt zurück, um vor der Tür auf ihn zu warten* *lächelt ihm ein wenig unsicher entgegen und sagt schließlich leise “Hey”, als Patrick in Hörweite ist*
Patrick: *ist den ganzen Tag ziemlich nervös und aufgeregt* *hat sich einige Sachen zurechtgelegt die er David gerne sagen würde* *hat sich aber auch fest vorgenommen ihm die Führung zu überlassen und nur über das zu reden, was er möchte* *hat mit seiner Freundin gesprochen, die auch gesagt hat, dass er schauen soll, womit sich David wohl fühlt* *möchte sich aber auf jeden Fall entschuldigen und denkt, wenn alles andere den Bach runter geht, will er wenigstens das geschafft haben* *macht sich viel zu früh auf den Weg und dreht deswegen noch eine extra Runde, bevor er dann Richtung Café läuft* *biegt um die Ecke und sieht sofort David, wie er auf das Café zuläuft* *atmet tief durch, als David ihn auch sieht und sich zu ihm dreht und er sieht, wie sehr er sich verändert hat* *nicht nur vom Aussehen her, das auch, aber seine ganze Haltung ist viel aufrechter, viel selbstbewusster* *lächelt sofort, als er ihn auch lächeln sieht* Hey… schön, dass es geklappt hat… *bleibt etwas unsicher vor ihm stehen und deutet dann einfach zur Tür* Wollen wir?
David: *sieht Patrick lächeln und erkennt, als er näher kommt, dass er sich wirklich kaum verändert hat* *nickt bei seinen Worten und grinst leicht* Find ich auch… *schaut ihn ebenfalls ein wenig unsicher an und nickt sofort, als er fragt, ob sie reingehen wollen* Klar… *öffnet die Tür und geht dann einfach mal vor, weil Patrick ja noch nie hier war, sieht sich aber nach ihm um, ob er auch hinterher kommt* *sieht, dass der gemütliche Tisch in der Ecke frei ist, an dem er schon öfter mit Matteo gesessen hat und steuert auf diesen zu* *schaut zu Patrick, ehe er sich setzt* Ist hier okay? *sieht ihn nicken, lächelt leicht und zieht seine Jacke aus* *hängt sie über den Stuhl und setzt sich* *weiß selbst schon, dass er n Cappuccino trinkt und schiebt Patrick die Karte hin, damit er schauen kann* *will nicht, dass direkt peinliche Stille entsteht und fragt darum* Hast du’s gut gefunden? Hattest du es weit? *lächelt leicht und lehnt sich zurück* Ich hab letztens gar nicht gefragt, in welchem Stadtteil du eigentlich wohnst…
Patrick: *geht David einfach mal hinterher und setzt sich ihm dann gegenüber* *schaut sich um* Ja, ist gemütlich hier… *greift dann die Karte, auch wenn er eigentlich schon weiß, dass er einen Cappuccino will, schaut aber trotzdem nochmal rein* *klappt die Karte dann wieder zu, als David was fragt* Hab’s super gefunden… und geht so, ich wohn in Charlottenburg… unter ‘ner halben Stunde mit der Bahn, das ist in Berlin ja um die Ecke… *lächelt leicht* Du wohnst hier wirklich gleich um die Ecke, oder?
David: *sieht, dass Patrick die Karte direkt wieder zuklappt und fragt sich kurz, ob er wohl auch immer noch Cappuccino trinkt* *lächelt dann, als er hört, dass er in Charlottenburg wohnt, lacht dann einmal kurz und nickt* Das ist wirklich nicht weit… cool! *denkt sich, dass man die Strecke bis Charlottenburg auch gut mit dem Fahrrad zurücklegen kann* *nickt dann bei seiner Frage und deutet undeutlich in die Richtung der Wohnung* Ja, nur ein paar Meter weiter… *werden dann von der Kellnerin unterbrochen: “Hallo Jungs, was darf’s sein für euch?”* *schaut zu ihr auf* Für mich einen Cappuccino, bitte! *lächelt leicht und sieht fragend zu Patrick*
Patrick: *freut sich direkt, dass David sich freut, dass er nicht weit wohnt und wertet das als gutes Zeichen* *nickt dann, als er grob in die Richtung seiner Wohnung zeigt* Ja, cool… *will gerade fragen, wie die neue Wohnung so ist, als sie unterbrochen werden* *grinst, als David einen Cappuccino bestellt* Für mich auch, bitte… *sieht die Kellnerin lächeln “Zwei Capuccini, kommt sofort” und wieder verschwinden* *schaut dann wieder zu David und weiß gerade nicht mehr, wo sie vorher waren* *räuspert sich leicht* Hör zu… ich… also ehrlich gesagt… ich weiß, das kommt jetzt komisch, vor allem von mir… aber ich will eigentlich nicht, dass wir so tun, als wär nichts… also Smalltalk und so… ich wollte… *räuspert sich nochmal und schaut David dann direkt an* Ich wollte mich entschuldigen, für alles. Dafür, dass ich nichts gesagt oder getan hab und auch dafür, dass ich dann so getan hab, als wär nichts los gewesen. Ich war… feige… und… bequem. Ich dachte, ich kann mich raus halten und trotzdem mit dir befreundet sein… Als ich gecheckt hab, dass das so nicht geht, war’s schon zu spät… Ich… also eigentlich gibt es auch gar keine Rechtfertigung dafür, ich will nur, dass du weißt, dass es mir echt leid tut. *atmet einmal tief durch und hat ein bisschen Angst vor seiner Reaktion*
David: *grinst leicht, als Patrick sich auch einen Cappuccino bestellt und schaut kurz der Kellnerin nach, beugt sich dann nach vorn und schaut wieder zu Patrick* *überlegt, was er sagen kann und ob er direkt mit den ernsten Themen anfangen soll, als Patrick auch schon zu sprechen beginnt* *runzelt leicht die Stirn, als er anfängt zu sprechen und spürt dann, wie sein Herz wieder einen Zahn zulegt, als er merkt, dass Patrick direkt ans Eingemachte will* *schluckt leicht und presst die Lippen zusammen, nickt aber als Zeichen, dass er weiter sprechen soll und sie das hier irgendwie hinter sich bringen können* *hört dann, dass er sich direkt entschuldigt und senkt kurz überfordert den Blick* *hat damit absolut überhaupt nicht schon nach knapp 3 Minuten gerechnet, spürt aber, wie gut es ihm tut, diese Worte zu hören* *spürt einen leichten Kloß im Hals, aber zwingt sich, Patrick wieder anzusehen und ihm weiter zuzuhören* *nickt leicht, als Patrick meint, dass es irgendwann zu spät war* *sieht das ähnlich - dass sie irgendwann an einem Punkt waren, wo es irgendwie nicht wirklich ein Zurück gab* *senkt wieder überfordert den Blick und weiß im ersten Moment gar nicht, was er sagen soll* *schluckt leicht, räuspert sich und versucht, sich zu sammeln* *schaut dann wieder auf und sagt minimal lächelnd und leise* Danke… *fährt sich einmal kurz mit beiden Händen durchs Gesicht und ist froh, dass er vorhin schon mit Matteo über die Situationen damals geredet hat und jetzt gerade nicht vollkommen ins kalte Wasser gestoßen wurde* *atmet einmal tief durch und nickt dann* Ich dachte auch am Anfang, dass es irgendwie geht… dass das schon okay ist. Ich wollte auch anfangs gar nicht wirklich, dass du auch noch was ab bekommst… *schüttelt leicht den Kopf und spürt, dass seine Hände vor Aufregung und bei der Erinnerung an damals leicht zittern* *verschränkt sie schnell und spricht weiter* Aber je schlimmer es wurde, desto komischer wurde es, nachmittags so zu tun, als wäre nichts gewesen… und irgendwie… konnte ich das irgendwann nicht mehr… und ich weiß, ich hätte das wahrscheinlich ansprechen sollen, aber ich wollte auch nicht, dass du dich dann nur neben mich stellst, weil ich es gesagt habe, verstehst du? Ich wollte das nicht von dir verlangen. Ich wollte irgendwie, dass du von alleine drauf kommst… vielleicht war das blöd oder naiv… ich… ich hätte auf jeden Fall auch was sagen können…
Patrick: *beobachtet ihn genau und denkt, dass er ein bisschen überfordert scheint* *bereut jetzt ein bisschen, direkt mit der Tür ins Haus gefallen zu sein, aber musste das auch einfach loswerden* *schaut etwas erstaunt, als er sich bedankt* *spürt, dass er immer noch ziemlich nervös ist und friemelt an seinem Saum rum* *hält die Luft an als David zu sprechen beginnt* *denkt sich, wie krass es ist, dass David all das passiert ist ohne irgendjemanden an seiner Seite und er trotzdem davon spricht, es ihm nicht antun zu wollen* *schüttelt am Ende aber den Kopf* Nee, David… sorry, aber nein. Du hättest nichts sagen können… oder vielmehr müssen…. Wie du schon sagtest, dann hätte ich da gestanden, weil du es gesagt hast? *schüttelt den Kopf* So funktioniert eine Freundschaft nicht. Ich hätte gar nicht überlegen sollen. Ich hätte auf all den anderen Stress scheißen sollen, den ich hatte oder den ich befürchtet hatte und hätte was sagen sollen. Das ist Fakt. *schaut ihn an* Ich seh, dass es dir jetzt richtig gut geht und das freut mich echt riesig… und vielleicht siehst du jetzt manches anders oder so... bist großmütiger, aber ich kann und will nicht so großmütig mit mir sein, ok? Ich hab richtig Scheiße gebaut und ich weiß das auch. *atmet einmal tief durch* Und ich find es mega, dass du mir diese Chance gibst, aber ich möchte, dass du weißt, dass ich überhaupt nichts verlange oder so, ja? Du musst mir nicht verzeihen oder so. Es ist schon genug, dass du mir zuhörst.
David: *sieht ihn ein wenig erstaunt an, als er ihm widerspricht, merkt dann aber, worauf er hinaus will und zuckt bei seiner wohl rhetorischen Frage ein wenig hilflos mit den Schultern* *hört ihm dann weiter zu und spürt, wie der Kloß in seinem Hals dicker wird, als er sich so ereifert* *fragt sich, wie es ihm gegangen wäre, wenn Patrick das damals alles schon so gesehen hätte und ist sich jetzt im Nachhinein noch nicht mal sicher, ob ihre Freundschaft diese Art von Belastung ausgehalten hätte oder ob sie daran auch zerbrochen wäre* *schluckt und fährt sich nochmal kurz durchs Gesicht, weil er fürchtet, dass der Kloß irgendwie in seine Augen wandert* *lächelt dann aber leicht, als Patrick meint, dass er sieht, dass es ihm jetzt richtig gut geht und spürt, dass er nicht will, dass Patrick so dermaßen hart mit sich ins Gericht geht* *wartet, bis er fertig ist und sagt dann leise das erste, was ihm einfällt* Ich will dir aber verzeihen, Patrick. Sonst wär ich nicht hier… *schüttelt leicht den Kopf und lächelt minimal* *sagt ein bisschen ungläubig* Ich hätte nie gedacht, dass du… also dass du dich direkt entschuldigst… dass du in der Zwischenzeit verstanden hast, warum ich mich zurückgezogen hab… ich dachte, ich müsste das erst erklären und… *lacht leise und schüttelt wieder den Kopf* Keine Ahnung… ich hätte nicht gedacht, dass wir so schnell und einfach auf den Punkt kommen… *atmet einmal tief durch und wird wieder ernster* *zögert und fragt dann* Kannst du es mir trotzdem vielleicht irgendwie erklären? War es die Angst, dass sie auch auf dich losgehen? Oder was sie von dir denken, wenn du mit mir befreundet bist? Hast du… *senkt kurz den Blick, weil die Frage eigentlich total blöd ist, aber seit Jahren in seinem Kopf rumgeistert* Hast du dich für mich geschämt?
Patrick: *lächelt erleichtert, als David sagt, dass er ihm verzeihen will* *hört ihm dann weiter zu und denkt dann, dass David, wohl ähnlich wie er, sich auch Gedanken gemacht hat, wie er, Patrick, jetzt ist und was er denkt und sagt und hören will und so* *denkt, dass es dann wahrscheinlich umso besser ist, wenn sie jetzt absolut ehrlich sind* *lacht leicht, als er das mit dem Punkt sagt* Ja, sorry, aber das musst einfach raus… *schluckt dann, als David seine Fragen stellt* Also… *wird dann aber von der Kellnerin unterbrochen: “Bitteschön, Jungs… lasst es euch schmecken… wenn ihr noch was wollt, einfach winken.”* *erwidert ihr Lächeln und wartet dann bis sie wieder abgezogen ist* *zieht die Tasse zu sich und schaut dann zu David* Ich hab mich nie für dich geschämt. Niemals. Ich war… feige, wie gesagt. Ich hatte Schiss. Ich… *schluckt und greift nach seinem Löffel, behält ihn dann aber tatenlos in der Hand* Und ganz ehrlich wollte ich einfach nichts abkriegen… das ist jetzt absolut keine Rechtfertigung, aber ich… ich hatte Stress zu Hause, mein Dad hat Stunk gemacht, weil meine Mathenote so in den Keller gegangen ist… ich war… verliebt… und ich… *seufzt sehr laut* Scheiße, das klingt total hohl so und absolut lächerlich, aber ich… ich wollte mich nicht auch noch mit den Bullys der Schule anlegen. Ich war einfach mega egoistisch.
David: *nickt der Kellnerin kurz zu und murmelt ein “danke”, konzentriert sich aber dann wieder auf Patrick, auch wenn er gar nicht so sicher ist, ob er die Antworten wirklich hören will* *weiß aber, dass die für ihn wichtig sind, damit er den ganzen Mist verarbeiten und irgendwann abhaken kann* *spielt ein wenig nervös mit seinen Fingern und schaut ihn prüfend an bei seiner Antwort* *meint aber zu sehen, dass er ehrlich ist und lächelt minimal, weil all das, was Patrick sagt, nicht wirklich was mit ihm zu tun hat* *merkt erst jetzt, dass ihn das ganze anscheinend auch ziemlich beschäftigt hat und es ihm nicht so leicht fällt, darüber zu sprechen* *schüttelt minimal den Kopf, als er meint, dass es hohl und lächerlich klingt* *sagt dann leise und ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen, als er endet* Matteo meinte das… *merkt dann erst, dass Patrick wohl so nichts versteht, lächelt leicht, zuckt mit einer Schulter und erklärt dann* Er meinte, dass du vielleicht eigene Probleme gehabt hättest… dass wir alle in der Pubertät waren und dass wohl alle in der Pubertät irgendwelche Probleme haben… *atmet einmal tief durch* Naja, aber als er das gesagt hat, ist mir aufgefallen, dass ich da nie nach gefragt habe… dass es immer nur um mich ging… und ich weiß, du willst, dass wir erst über das reden, was du falsch gemacht hast und das ist auch okay… aber das ist eine Sache, die /ich/ falsch gemacht habe… ich hab dich nie wirklich gefragt, wie’s dir eigentlich geht… *schüttelt leicht den Kopf* Das mit deinem Vater hätte ich mir denken können… aber dass du verliebt warst… davon wusste ich gar nichts… also wenn wir die ernsten Themen abgehakt haben, will ich alles wissen... *grinst leicht und ein wenig unsicher, greift dann nach dem Löffel, taucht ihn in den Milchschaum und steckt ihn sich in den Mund* *seufzt danach einmal leise und kommt dann zurück zum eigentlichen Thema* Ich will jetzt nicht sagen, dass ich’s irgendwie nachvollziehen kann, dass du dich nicht auch noch mit denen anlegen wolltest… aber ich… keine Ahnung… wir sind halt alle nur Menschen und Menschen machen halt nun mal Fehler, aber ich finde, solange man darüber reden kann und begreift, dass es Fehler waren und man sich vornimmt, dass man es nicht nochmal soweit kommen lässt… da hat doch irgendwie jeder nochmal ne Chance verdient, oder? *zuckt leicht mit einer Schulter und sieht ihn vorsichtig an* *fügt dann noch hinzu* Weißt du, ich will das alles einfach nur verstehen… damit ich mich nicht mehr fragen muss, warum das damals alles so passiert ist… Damit ich es irgendwann abhaken kann… oder normal drüber reden kann, ohne dass irgendwas hoch kommt. In Bezug auf die Idioten werd ich da wahrscheinlich nie eine richtige Antwort bekommen… aber ich bin echt dankbar, dass du bereit bist, mir Antworten zu geben
Patrick: *schaut ihn etwas verwirrt an, als er von Matteo spricht* *weiß, dass das sein Freund ist, aber weiß nicht warum der irgendwas über ihn wissen sollte* *hört ihm dann aber weiter zu und muss unwillkürlich lächeln* Klingt, als hättest du dir einen ziemlich empathischen Kerl geangelt… *schüttelt leicht den Kopf, als er sagt, er hätte nachfragen sollen* *sagt leise* Du hattest doch genug eigenen Kram… *lächelt leicht, als er sagt, dass er alles wissen will und freut sich da echt drüber* *seufzt leicht, als er sagt, dass er es nicht nachvollziehen kann, versteht das aber voll und ganz* *ist dann echt ziemlich geflasht, als er sagt, dass alle Fehler machen* Du auch? *hatte trotz allem immer das Gefühl, dass David ziemlich gut darin war zu wissen, was gut und richtig ist und das auch zu machen* *nickt erleichtert und muss minimal grinsen* Ich bin ein großer Fan von zweiten Chancen… *seufzt dann aber, als David sagt, dass er es nur verstehen will* Ja, das kann ich verstehen… was die Idioten angeht… über die anderen kann ich dir leider nicht viel sagen… aber was immer du von mir wissen willst: Nur raus damit.
David: *muss unwillkürlich ein wenig strahlen, als Patrick von Matteo spricht und nickt stolz* Ja, den Besten! *wird dann aber schnell wieder ernster und zuckt nur leicht mit den Schultern, als er meint, er hatte genug eigenen Kram* Schon… aber du ja anscheinend auch… *muss dann leise lachen, als Patrick so erstaunt nach seinen Fehlern fragt und stöhnt leise* Gott, klar… eine ganze Menge sogar… *grinst ebenfalls zum Thema zweite Chancen und nickt* *sagt leise* Ich auch… *nimmt dann endlich seine Tasse in die Hand und trinkt einen Schluck, während er Patrick weiter zuhört* *überlegt dann bei Patricks Aufforderung, Fragen zu stellen kurz und fragt dann als erstes* Wann ist es dir bewusst geworden? Also dass unsere Freundschaft irgendwie den Bach runter geht? Gab es irgendein Ereignis oder kam das eher so schleichend? Und wusstest du da schon, woran es liegt? Oder ist dir das erst später klar geworden?
Patrick: *muss unwillkürlich lächeln, als David so strahlt, als es um Matteo geht* Sieht ganz so aus... *zuckt auch mit einer Schulter, als er sagt, er hätte auch Kram gehabt* *denkt, dass aufwiegen jetzt nichts bringen würde* *grinst leicht, als er sagt, dass er auch Fan von zweiten Chancen ist* Das ist gut… *trinkt dann auch mal einen Schluck von seinem Cappuccino* *merkt, dass er den Zucker vergessen hat und holt das nach* *hört dann seine Frage und atmet einmal tief durch* Puh… also ich hatte schon länger eine Ahnung, aber so richtig klar wurde es mir, als du angefangen hast, einsilbiger zu antworten… du hattest irgendwelche Entschuldigungen, warum wir uns nicht sehen können… Naja und als du angefangen hast, einen Bus früher zu nehmen, war die Sache ziemlich klar… *überlegt dann etwas und redet schließlich weiter* Und ja, ich wusste es… ich bin ja kein herzloses Arschloch, David… mir war schon klar, dass mein Verhalten in der Schule daneben war, ich kam nur nicht aus meiner Haut…. *schaut ihn an* Aber es war nie, weil ich irgendwie mit denen einer Meinung war oder so, echt nicht. Niemals. Im Gegenteil. Ich war einfach nur… feige… *seufzt leicht, weil er das jetzt schon zum dritten Mal sagt und es sich irgendwie noch immer nicht groß genug anfühlt für das, was er da verbockt hat* *muss sich aber eingestehen, dass das nun mal der Grund war: seine Feigheit*
David: *muss ein wenig lächeln, als Patrick sich wie immer Zucker in seinen Cappuccino tut und findet es irgendwie gerade ziemlich beruhigend, dass sich bestimmte Dinge nicht verändert haben* *hört ihm dann zu und nickt leicht* *grinst minimal und schüttelt leicht den Kopf, als er meint, er sei kein herzloses Arschloch* *murmelt leise* Ich weiß… *lächelt dann, als er nochmal betont, dass er nicht mit den Idioten einer Meinung, sondern einfach nur feige war* *wird aber wieder ernst, als er merkt, dass Patrick das echt fertig zu machen scheint* *sagt leise* Das ist mir wichtig… dass du… dass es nicht an mir lag, weißt du? Dass du nicht so gehandelt hast, weil du auf einmal mit mir nicht mehr klar kamst. Dass es dir… *schüttelt leicht den Kopf* … immer noch egal ist, dass ich trans bin… dass du damit klar kommst, ist mir wichtig… *seufzt dann auch leise* Und ja… du warst feige… und ja… es war megaoberkacke für mich damals. Ja, ich war allein und ja, mir ging es richtig mies. *sieht ihn eindringlich an* Aber das können wir jetzt sowieso nicht mehr ändern. Und glaub mir, ich war auch schon feige… ziemlich feige sogar. Und ich hab dadurch Menschen verletzt… aber wichtig ist doch eigentlich, dass wir’s jetzt besser wissen, oder? Und dass wir jetzt wahrscheinlich anders handeln würden? *kann in Bezug auf letzteres nur für sich sprechen, aber hofft einfach mal, dass Patrick es vielleicht inzwischen auch anders machen würde*
Patrick: *presst die Lippen aufeinander, als er David zuhört* *hasst es, dass er ihn daran hat zweifeln lassen* *hasst es, dass David das Gefühl hatte, keiner steht zu ihm* *betont also nochmal* Es lag nicht an dir! Ich hatte nie ein Problem damit, dass du trans bist… überhaupt nicht… du warst immer mein Kumpel, so oder so… *schaut ihn, als er nochmal sagt, dass man es nicht mehr ändern kann und dass Menschen Fehler machen* *weiß nicht, ob er sagt, dass er auch feige war, damit er sich besser fühlt oder weil er es tatsächlich war* *kann sich das irgendwie nicht vorstellen* Du warst feige? Also ich fand dich immer ziemlich mega mutig…. *nickt dann aber sofort bei seiner letzten Frage* Absolut! Ich würde es ganz anders machen, auf jeden Fall! *seufzt etwas erleichtert und trinkt noch einen Schluck Kaffee* *schaut dann zu David* *fragt sich ob es schon Zeit ist weiter zu gehen im Thema und etwas persönlicher aktuell zu werden* *sagt vorsichtig* Ich soll dich übrigens grüßen… von Thea… die hatte mit dir Sport und mit mir Geschichte… sie war der Grund für meinen Liebeskummer und seit fast 5 Monaten ist sie der Grund dafür, dass ich keinen mehr hab. *lächelt leicht*
David: *lächelt, als Patrick nochmal betont, dass es nicht an ihm lag und er immer sein Kumpel war, weil es wirklich gut tut, es zu hören - auch wenn er es eigentlich wusste oder geahnt hat, aber die Zweifel hatten sich doch im Laufe der Zeit eingeschlichen* *zuckt dann leicht mit einer Schulter bei seine Frage nach der Feigheit und sagt* Ziemlich feige sogar… *grinst leicht* Wenn wir hier durch sind und du willst, erzähl ich dir die Geschichte… *hört dann, dass Patrick es heute anders machen würde als damals und wagt es, leicht zu grinsen und einen Scherz zu machen* Das will ich auch hoffen… wer weiß, ob ich dir sonst nochmal hinterher rennen würde… *hört dann, dass er Grüße ausrichtet und ist im ersten Moment erstaunt, weil er nicht wüsste, von wem* *weiß dann aber sofort, wer Thea ist, weil er sie immer ziemlich sympathisch fand und nickt, fragt sich aber, was sie mit Patrick zu tun hat* *lächelt dann sehr, als er erfährt, dass die beiden zusammen sind* Wow! Wie cool! Oh Mann, da hat sie dich aber lange zappeln lassen, oder? Grüß sie auf jeden Fall zurück. Ich freu mich echt für euch! Wahnsinn… *legt dann den Kopf schief und grinst leicht* Fast 5 Monate!? Wann genau? *greift wieder nach seiner Tasse und trinkt einen Schluck*
Patrick: *schaut wieder skeptisch, als David nochmal betont, dass er ziemlich feige war* *schüttelt leicht den Kopf* *grinst dann auch* Die Story würd ich gern hören… *ist erst überrascht, muss dann aber doch lachen, als er merkt, dass David einen Scherz gemacht hat* Nee nee, das ist nicht nötig, glaub mir… *strahlt dann ziemlich, als er sich so für ihn freut* Ja… schon… sie war erst nicht so interessiert… aber irgendwie dann doch… *grinst leicht und zuckt mit einer Schulter* Vielleicht auch eine Geschichte für später oder ein anderes Mal… *fragt sich, warum er so grinst, als er nach dem genauen Datum fragt* Am 10. Mai … also Donnerstag genau 5 Monate…
David: *grinst zufrieden, als Patrick meint, dass es nicht nötig ist, ihm nochmal hinterher zu rennen* Dann ist ja gut! *schaut ihn dann neugierig an, als er beginnt, von Thea zu erzählen, dann aber doch abbricht* *lächelt aber leicht und nickt sofort, als er meint, die Geschichte später zu erzählen* *ist froh, dass er noch nichts getrunken hat, als Patrick ihm das Datum von Thea und sich nennt, stellt die Tasse wieder ab und lacht leise* Nee, oder?! *sieht seinen verwirrten Blick und grinst nur wieder* Rate mal, wer am Donnerstag auch 5 Monate zusammen ist!?
Patrick: *schaut ihn etwas verwirrt an, als er so lacht* Wieso denn nicht? *hört dann seine Frage und braucht einen kurzen Moment* *muss dann auch lachen* Nein, ehrlich? Das ist ja ein Zufall, wie cool! *lacht nochmal und schüttelt den Kopf* Aber ihr seid nicht auf einer Abi Party zusammen gekommen, wo er dir gesagt hat, dass ihm klar geworden ist, dass er dich am meisten von allen vermissen wird, oder? *grinst leicht*
David: *nickt und muss nochmal mit Patrick zusammen lachen, als er es checkt* Krasser Zufall, echt! *hört ihm dann leicht amüsiert zu und schüttelt sofort den Kopf* Nee… wir sind als krönender Abschluss meiner Feigheit zusammengekommen… *seufzt leise, wird wieder ernster und schaut Patrick an* *ist wieder ein wenig nervös, als er schließlich fragt* Mit den ernsten Themen sind wir durch, oder? *lächelt minimal und zuckt mit einer Schulter* Also sind Zusammenkommgeschichten und ein beiderseitiges Update der letzten eineinhalb Jahre jetzt okay?
Patrick: *legt den Kopf leicht schief, als er wieder seine Feigheit anspricht* Na, das klingt ja mysteriös. *atmet tief durch bei seiner Frage* *nickt dann leicht und sagt zögernd* Ja, gern… wenn es für dich auch okay ist? *sieht, wie David nickt und ist ziemlich erleichtert* Okay, dann erst ich und dann du… ich glaub, bei mir geht’s schneller… *grinst leicht und fängt dann an* Also, irgendwie fing es auch mit dir an. Als du nach Berlin gegangen bist, war ich ziemlich fertig, weil mir klar war, dass es das jetzt war… und naja, Thea war da und war echt ne super Freundin und ich hab mich natürlich nur noch mehr in sie verliebt. Naja und dann hab ich sie eines Tages einfach geküsst… aber sie hat gesagt, dass sie mich sehr mag, aber halt nur als Kumpel… ich hab natürlich sofort gesagt, dass das voll okay ist und nur Freunde und so… aber naja, es war nicht wirklich leicht… wir haben immer noch abgehangen, aber es war halt schon schwer für mich… und dann war da diese Abi Party und irgendwann ist Thea auf mich zugekommen und hat gesagt, dass sie jetzt sofort mit mir reden muss. *lächelt leicht bei der Erinnerung und spielt mit seiner Tasse* Sie hat einen richtigen Redeschwall losgelassen, dass sie das echt nicht wusste und es ihr total leid tut, dass es ihr jetzt erst klar wird, aber dass sie mit ihren Freundinnen so ein blödes Spiel gespielt hatte und das da wohl eine Frage war: Wen oder was vermisst du am meisten, wenn die Schule vorbei ist? Und da ist es ihr klar geworden, dass ich das bin und das sie denkt, dass sie schon die ganze Zeit in mich verliebt gewesen war, aber dass sie Schiss hatte und dass sie keine Angst mehr haben will und so… *strahlt und zuckt mit einer Schulter* Und dann hat sie mich geküsst und das war’s… boom, siebter Himmel.
David: *zuckt leicht mit einer Schulter und grinst leicht, als Patrick meint, dass das mysteriös klingt* *wird in dem Moment bewusst, dass er wahrscheinlich wirklich die /ganze/ Geschichte erzählen muss, wenn es um seine Feigheit geht, merkt aber komischerweise, dass ihm das nichts ausmacht - dass er sogar möchte, dass Patrick über alles Bescheid weiß* *lächelt ziemlich, als Patrick zustimmt, dass sie mit den ernsten Themen durch sind und stellt fest, dass da wirklich kein dummes Gefühl mehr ist und dass es ihm geholfen hat, dass Patrick sich sofort entschuldigt hat und erklärt hat, dass es nicht an ihm lag* *lacht dann leise, als Patrick meint, dass er anfängt und nickt* Okay… *zieht seine Tasse zu sich und trinkt noch einen Schluck Cappuccino, während er ihm zuhört* *stellt, als er anfängt fest, dass er doch noch Fragen hat, zum Beispiel, wie Patrick eigentlich davon erfahren hat, dass er in Berlin ist, denkt sich aber, dass sie das auch später irgendwann klären können und konzentriert sich wieder auf die Geschichte* *lächelt, als er meint, dass Thea für ihn da war, als es ihm schlecht ging, verzieht an den richtigen Stellen leicht das Gesicht und nickt an anderen Stellen zustimmend* *wirft irgendwann ein* Das ist doch mega schwer, oder? Mit jemandem befreundet zu sein, in den man eigentlich verliebt ist? *hört dann das Ende der Geschichte und strahlt fast genauso wie Patrick, aber eher, weil er so strahlt und weil er sich für ihn freut* Boom - so schnell geht das… wobei… nein, das hat sich ja dann schon einige Monate hingezogen für dich? Oder Jahre? Seit wann warst du denn in Thea verliebt?
Patrick: *nickt bei seiner Frage, ob es schwer war* Ja, ziemlich... aber irgendwie, also es war auch besser als sie gar nicht zu sehen... *lächelt, als David auch so strahlt* Ja, es hat sich schon hingezogen... also ich würd so sagen seit Anfang des Schuljahres? Ich fand sie vorher schon hübsch und so, aber richtig verliebt hab ich mich erst nach dem Sommer dann... *schaut ihn an* Und du? Du kanntest ihn ja dann noch nicht so lang oder? War es Liebe auf den ersten Blick?
David: *nickt zögernd bei Patricks Erklärung* Ja, okay, das stimmt auch wieder… *rechnet im Kopf zurück, wo sie in ihrer Freundschaft Anfang des Schuljahres standen, als Patrick sich verliebt hat und nickt zögernd* *murmelt* Schon lang… puh… aber hat ja Gott sei Dank dann doch geklappt mit euch beiden… *leert seinen Cappuccino und sieht, dass auch Patrick bald ausgetrunken hat* *sieht sich nach der Kellnerin um und schaut auch fragend zu Patrick* Auch noch einen? *hört dann seine Fragen zu Matteo und lacht leise* *schüttelt leicht den Kopf, nickt dann aber doch* Schon irgendwie… ich würd eher sagen: Interesse auf den ersten Blick… Passte mir aber so rein gar nicht in mein Konzept… *seufzt einmal leise, stützt die Ellbogen auf den Tisch und reibt sich mit beiden Händen gedankenverloren den Nacken, während er überlegt, wo er anfangen soll* *beschließt, den ernsten Teil mit zu erzählen und sagt schließlich zögernd* Als ich nach Berlin gekommen bin, wollte ich eigentlich einfach nur schnell mein Abi durchziehen… ich wollte nicht, dass irgendwer an der Schule erfährt, dass ich trans bin und das ging ja zu dem Zeitpunkt eigentlich ganz gut. Man hat es ja nicht mehr wirklich gesehen... Ich dachte halt, wenn es irgendjemand weiß, dann macht es die Runde und dann fängt alles wieder von vorne an und davor hatte ich echt Panik. Also wollte ich mit niemandem enger befreundet sein und ich wollte mich schon gar nicht verlieben… *lacht leise* So war zumindest der Plan… und dann kam Matteo… und der war ziemlich hartnäckig.
Patrick: *lächelt leicht* Ja, Gott sei Dank... mein Plan war eigentlich schon: Ab nach Berlin und dann hoffentlich über sie hinweg kommen... *nickt sofort, als er fragt, ob er auch noch einen will und freut sich, dass David offensichtlich noch bleiben will* Ja, gern... *lächelt leicht, als er sagt Interesse auf den ersten Blick und findet das eine gute Art, es auszudrücken* *hört ihm dann zu und wird sofort ernst* *kann das so gut verstehen, dass er einfach nur durch die Schule durch wollte* *tut es aber auch unendlich leid* *sagt leise* Kann ich verstehen.... *lächelt dann aber, als er lacht* Klingt so, als wär das auch nötig gewesen, dass er hartnäckig ist. *sieht dann die Kellnerin und winkt sie heran* Bitte nochmal zwei davon...
David: *schaut Patrick ein wenig zerknirscht an* Achja, stimmt… das ist ja blöd. Habt ihr dann jetzt ne Fernbeziehung? Was macht sie denn jetzt eigentlich nach dem Abi? Studium oder Ausbildung? *freut sich dann, dass Patrick auch noch einen Cappuccino will und hält weiter nach der Kellnerin Ausschau* *kann sie aber nicht wirklich entdecken und erzählt darum erstmal seine Geschichte* *nickt bei Patricks Vermutung* Ja, ich glaub schon… Ich weiß nicht, ob wir’s ohne seine Hartnäckigkeit geschafft hätten… *lächelt leicht, als Patrick für sie beide bestellt, sammelt sich kurz und erzählt dann weiter* Jedenfalls hat er mich immer wieder angequatscht und wir kamen ins Gespräch und haben das erste Mal zusammen rumgehangen… und es war echt nett, aber zwischendurch kam halt immer wieder meine Angst und meine Feigheit hoch. Ich bin zum Beispiel bei einem Treffen einfach abgehauen. Ich hab einfach Panik bekommen, weil ich genau gespürt hab, dass ich auf dem besten Weg bin, mich in ihn zu verlieben… oder ich hab auf Nachrichten von ihm nicht geantwortet, um ihn nicht zu nah an mich ran zu lassen… das war echt ziemlich feige und fies von mir… *seufzt einmal leise, lächelt dann leicht und zuckt mit einer Schulter* Naja, aber irgendwann kam’s dann doch zum ersten Kuss zwischen uns… aber da war ich halt immer noch vor niemandem geoutet.
Patrick: *wiegt den Kopf etwas hin und her bei seiner Frage* Sozusagen... sie wohnt in Potsdam, macht da eine Ausbildung zur Ergotherapeutin. Aber in Potsdam ist man ja relativ schnell, zum Glück. *hört ihm dann weiter zu und ist echt überrascht, wie David Matteo offensichtlich auf Abstand gehalten hat* *findet es ziemlich bewundernswert, dass er dann trotzdem dran geblieben ist* Wow, also... das heißt... Matteo hat sich nicht davon abschrecken lassen, dass du ihm die kalte Schulter gezeigt hast? *grinst leicht, als er so seufzt, als er vom ersten Kuss erzählt* Na, ein erster Kuss ist aber alles andere als auf Abstand halten... und dann? Hast du es ihm da gesagt?
David: *lächelt erleichtert, als Patrick Potsdam erwähnt* Das geht ja echt von der Strecke her… besser als Lychen… oder sonst irgendwo… *nickt dann leicht* Ergotherapie… das passt irgendwie zu ihr… *konzentriert sich dann wieder auf Matteo und ihre Geschichte* *lacht leise bei seiner Frage und schüttelt den Kopf* Nee, zum Glück nicht… *zuckt leicht mit einer Schulter, als es um den ersten Kuss ging* Irgendwann hab ich gedacht: Scheiß drauf! Lass es einfach mal laufen… weißt du, er hatte zu dem Zeitpunkt noch ne Freundin und… ich weiß nicht… ich wollte einfach wenigstens einmal die Erfahrung machen, wie es ist, jemanden zu küssen… wollte einmal nicht drüber nachdenken, dass es kompliziert werden könnte… *stöhnt dann leise bei seiner Frage und schüttelt den Kopf* Ich hab ja gesagt, ich war megafeige… *seufzt kurz* Nee, wir haben das Wochenende dann mehr oder weniger bei ihm im Bett verbracht. Mit Knutschen, Kuscheln und ganz viel reden… in der Nacht zu Sonntag bin ich dann wieder nach Hause, weil ich den blöden Binder unbedingt loswerden musste und weil ich auch irgendwie runter kommen musste. Ich hab mir tausend Szenarien überlegt, wann und wie ich es ihm sage… aber irgendwie hab ich’s einfach nicht hinbekommen. Ich hatte so eine Panik, dass es das dann war, verstehst du? Dass er nichts mehr von mir wissen will, wenn er es weiß… und auch, dass es dann in der Schule die Runde macht und wieder alles von vorne losgeht… wir haben uns noch einmal getroffen nach dem Wochenende. Da hat er mir dann erzählt, dass er sich von seiner Freundin getrennt hat und mehr oder weniger durch die Blume, dass er sich in mich verliebt hat… und da war’s dann für mich irgendwie vollkommen vorbei, weil ich wusste, ich /muss/ es ihm sagen. Aber durch das /müssen/ wurde die Panik nur noch größer und… *stößt die Luft aus und spürt wieder einen leichten Kloß im Hals bei dem Gedanken daran, wie dumm er war und wie sehr er Matteo verletzt hat* Ich bin wieder auf Abstand. Erst hab ich ihm gesagt, dass es mir zu schnell geht und dass ich Zeit brauche… und dann stand er bei mir vor der Tür und wollte reden und dann hab ich ihm gesagt, er soll mich in Ruhe lassen und… dass ich nichts von ihm will… *schaut vorsichtig zu Patrick auf, weil er sich nicht sicher ist, was Patrick nach dieser Story von ihm denkt*
Patrick: *nickt nur leicht lächelnd, als David sagt, dass das zu Thea passt* *findet das auch, aber will sich jetzt auf seine Story konzentrieren* *wird währenddessen klar, wie hart es gewesen sein muss und wie sehr die Zeit in Lychen ihn geprägt haben muss* *sagt leise* Oh Mann, David... *sieht dann, wie David vorsichtig zu ihm schaut und schluckt leicht* Also, für mich klingt das so, als wärst du noch mitten drin gewesen in der Trauma Bewältigung von den Scheißkerlen bei uns an der Schule... ich kann total verstehen, dass es für dich mega hart war, sich auf wen einzulassen und dann auch noch so intim... *seufzt leicht* Das muss ja echt eine Achterbahn der Gefühle für dich gewesen sein.... *denkt in dem Moment gar nicht an Matteo und wie scheiße es für ihn gewesen sein muss, weil er nur bei David ist* Aber wenn du ihm gesagt hast, dass du nichts von ihm willst, wie seid ihr dann doch zusammen gekommen? Ich mein, offensichtlich hast du ja deine Meinung geändert, aber warum? Und wie?
David: *nickt zögernd, als Patrick von Trauma Bewältigung spricht und denkt sich ein wenig bitter, dass es wohl teilweise heute noch so ist… dass man eine diagnostizierte posttraumatische Belastungsstörung wohl nicht so einfach los wird, was man ja auch daran sieht, wie schwer es ihm immer noch fällt, über die Ereignisse in Fürstenberg und Lychen zu sprechen* *lächelt minimal, aber erleichtert und dankbar, als Patrick meint, dass er ihn verstehen kann* *fällt es darum auch leichter, weiter zu erzählen, weil er spürt, dass er ihn nicht verurteilt* Naja,... also ich hatte irgendwie nie den perfekten Plan, wie ich es ihm sage… ich hab irgendwie mitbekommen, dass es ihm echt mies ging nach meiner Nachricht und ich wollte ihm irgendwie klar machen, dass es nicht an ihm liegt, sondern an mir… und hab angefangen, ihm Zeichnungen zu schicken… *schüttelt leicht den Kopf und lacht ein wenig bitter* Auch vollkommen ohne Plan irgendwie… ich war halt echt verzweifelt. *seufzt* Irgendwann kam eine Nachricht von ihm, ich sollte aufhören, ihm Nachrichten zu schicken, wenn ich nicht mit ihm zusammen sein will. Und da hab ich gar nicht lange nachgedacht und bin zu ihm gefahren. Als ich da war, hat mich irgendwie wieder der Mut verlassen, aber Matteo war so… *schüttelt leicht den Kopf und zuckt mit einer Schulter* … keine Ahnung, liebevoll, aber auch verzweifelt und ein bisschen wütend. Und da wusste ich irgendwie, wenn ich es ihm jetzt nicht sage, dann war’s das wirklich. *bekommen ihren Cappuccino und ist ein bisschen dankbar für die kurze Pause* *zieht seine Tasse zu sich und erzählt weiter, nachdem die Kellnerin wieder verschwunden ist* Matteo war… überfordert? Ich weiß nicht… er hat kaum was gesagt… also auch nichts Negatives oder so… halt wirklich so gut wie nichts… ich bin gegangen und dachte, das war’s jetzt. Und ein paar Tage später rief er an und wollte mich nach der Matheklausur von der Schule abholen… *lacht leise* Ich war noch nie so nervös bei ‘ner Matheklausur wie an dem Tag…
Patrick: *hört ihm weiter zu* *verzieht leicht mitleidsvoll das Gesicht, als er sagt, dass es Matteo mies ging* *denkt jetzt das erste Mal an ihn und wie es sein muss, wenn man keine Ahnung hat, warum der Kerl, mit dem man geknutscht und gequatscht hat, einem auf einmal die kalte Schulter zeigt* *sagt leise* Muss hart sein, von dir einen Korb zu kriegen... *lächelt dann leicht, als er hört, dass er ihm Zeichnungen geschickt hat* Nicht schlecht... romantisch... *nickt dann aber auch, als er sagt, dass Matteo ihm irgendwann ein Ultimatum gegeben hat* Kann ich auch verstehen irgendwie... *verflucht die Kellnerin, als sie genau dann kommt, als es spannend wird und David sich wohl bei Matteo geoutet hat* *zieht schnell die Tasse zu sich und schaut dann wieder gespannt zu ihm* *hört, dass Matteo irgendwie so gar nicht reagiert hat* *verzieht erst das Gesicht* *hofft, dass das nicht zu schwer für ihn war* *hört dann, dass er sich aber gemeldet hat und lächelt* Oh, bitte erzähl mir, dass es dann geklappt hat... nee, Moment Mal, Klausuren waren doch am 10. Mai schon durch, oder? *legt den Kopf leicht schief* Was ist passiert?
David: *nickt leicht, als Patrick meint, dass er das mit dem Ultimatum verstehen kann und murmelt* Ich auch… und im Grunde genommen war es ja auch das, was ich brauchte… sonst hätte ich mich wahrscheinlich nie geoutet und hätte mich weiter versteckt… *schüttelt leicht den Kopf, als Patrick nachfragt, ob es dann geklappt hat und lehnt sich resigniert zurück* Neee… dann kam die eigentliche Katastrophe… *senkt den Blick und erzählt schnell* Ich hatte ein paar Tage vorher eine Diskussion mit unserem Sportlehrer… der wollte mich wie ein Mädchen bewerten, weil es zu dem Zeitpunkt eben noch so in meinem Ausweis stand… jedenfalls… *sieht ihn wieder an* Die Diskussion hat irgendjemand gefilmt und an diesem besagten Tag in die WhatsApp Gruppe des Jahrgangs gestellt… damit war ich quasi vor der ganzen Schule geoutet. *schüttelt leicht den Kopf* Ich hab nur noch rot gesehen… wollte einfach nur noch weg… hab Matteo stehen lassen, hab auf niemanden reagiert… und bin zu Bea abgehauen… *presst leicht die Lippen zusammen und fügt leise hinzu* David Schreibner, der Oberfeigling, Teil 3084…
Patrick: *schaut ihn erschrocken an, als er sagt, dass dann die eigentliche Katastrophe kam* *hält die Luft an als er erzählt* Oh, fuck! *kann verstehen, wie schlimm das für David gewesen sein muss* *schüttelt den Kopf, als er sich selbst als feige bezeichnet* Wieso denn feige? Du hast dich geschützt. Du hast gedacht, es geht alles wieder los. Ich find das nicht feige... *schaut ihn mitfühlend an* Konnte Bea denn helfen?
David: *presst wieder leicht die Lippen zusammen, als Patrick meint, dass er nicht feige war und schüttelt den Kopf* *sagt leise* In Bezug auf Matteo war ich wieder feige. Ich hab wieder nicht mit ihm gesprochen, sondern hab mich zurückgezogen. Ja, weil ich Panik hatte, dass wieder alles von vorne los geht… aber… ich hätte trotzdem mit ihm reden müssen. Er hat versucht mich zu erreichen… *zuckt mit einer Schulter bei der Nachfrage nach Bea und grinst minimal* Du kennst sie doch… Es war so ein Zwischending aus: “Ich lass den Jungen mal zur Ruhe kommen” und “Ich reg mich mit ihm zusammen auf” und einer komischen Stimme der Vernunft… die holt sie echt selten raus, aber als es darum ging, dass ich zurück nach Berlin muss, um meine Sportprüfung zu machen, damit ich das Jahr nicht wiederholen muss, da hatte sie sie echt drauf und ich hab kurzzeitig wirklich selbst daran geglaubt, dass ich das noch packe - zu dieser einen Prüfung zu gehen. Augen zu und durch, hab ich gedacht… *seufzt schwer* … zumindest bis ich wieder in Berlin war. Da kam dann wieder die Panik und ich dachte, ich pack es nicht… hab mich wieder versteckt… Laura hat Matteo informiert, dass ich nicht nach Hause gekommen bin und Matteo hat wieder versucht, mich zu erreichen… *trinkt einen Schluck Cappuccino, ehe er zu Ende erzählt* Freitagabend… also nachdem die Sportprüfung ohne mich gelaufen war… hab ich für Matteo eine Sprachaufnahme gemacht mit ‘nem kleinen Hinweis, wo ich bin… und eine halbe Stunde später stand er vor mir… *lächelt leicht* Das war der 10. Mai. Er hat mir gesagt, dass so viele Leute hinter mir stehen und dass ich alle Zeit der Welt hab. Dass er jetzt da ist und dass es deswegen nicht mehr so wird wie an der alten Schule. Dass ich nicht alleine bin… *lächelt noch ein bisschen mehr* … und dass er mich liebt… *grinst dann leicht und zuckt mit einer Schulter* The End!
Patrick: *verzieht wieder ein bisschen das Gesicht, als er erzählt, wie Matteo versucht hat, ihn zu erreichen* *tun hier beide irgendwie echt leid* *lächelt dann leicht, als es um Bea geht* Ja, das klingt nach ihr... *seufzt auch, als er erzählt, dass er es nicht zur Prüfung gepackt hat* Hätt ich auch nicht gepackt... vor allem mit dem Arschloch Lehrer... *trinkt auch einen Schluck, als David es tut* *lächelt dann leicht, als er sagt, er habe Matteo einen Tipp gegeben, wo er ist* Du wolltest, dass er dich findet, oder? *lächelt dann doller, als er sagt, dass Matteo dann da war und was er alles tolles gesagt hat* *atmet dann hörbar durch, als David das Ende verkündet* Mann, Mann, was für eine Story, Schreibi. Die könnte man glatt verfilmen, *lächelt leicht* Aber jetzt mal wirklich: Dein Matteo scheint ein richtig guter Typ zu sein, er hat nie wirklich aufgegeben... und er hat dir immer wieder gezeigt, dass du auf ihn zählen kannst... und ich find es super mutig von dir, dass du deine Angst überwunden hast. *nickt nochmal* Echt schön. Gesucht und gefunden sozusagen.
David: *lacht leise bei Patricks Frage und zuckt leicht mit einer Schulter* Irgendwie schon, ja. Ich hatte zwar keinen Plan, wie es weitergehen soll, aber… ich wollte ihn einfach endlich bei mir haben… *grinst, als Patrick so durchatmet, als die Geschichte zu Ende ist und spürt, dass sein Herz einen kleinen Hüpfer macht, als er ihn wie früher so oft “Schreibi” nennt* *schüttelt leicht den Kopf, als er meint, man könne die Geschichte verfilmen und grinst* Zu viel Drama… da regen sich die Leute irgendwann auf, warum die Protagonisten es sich so schwer machen… *strahlt dann, als es um Matteo geht und nickt stolz* Ich sag ja, er ist der Beste… *lacht leise* Man darf es ihm nur nicht allzu oft sagen - das steigt ihm sonst zu Kopf… *trinkt noch einen Schluck Cappuccino und fügt dann noch hinzu* Naja, und er hatte halt schon Recht: Die meisten aus dem Jahrgang standen echt hinter mir… allen voran seine Freunde. Mit einigen von denen bin ich inzwischen auch ziemlich gut befreundet… *stellt die Tasse wieder ab* … musste ich mich auch irgendwie erstmal dran gewöhnen… also das Leute wirklich mit mir befreundet sein wollen, obwohl sie wissen, dass ich trans bin… *grinst leicht* Und das Leute Fragen zu dem Thema stellen, weil es sie wirklich interessiert… und nicht, weil sie mich irgendwie provozieren oder angreifen wollen…
Patrick: *lacht leicht* Kann ich verstehen... wenn man verliebt ist, hat man nicht immer einen Plan... *lacht dann, als er sagt, das sei zu viel Drama* Ja, stimmt auch wieder... aber auf das Happy End würden die Leute voll abfahren... *lacht, als er sagt, dass Matteo der Beste* Klingt ganz so... ich freu mich schon, ihn mal kennen zu lernen... *wird dann klar, dass er gerade von einem weiteren Treffen ausgeht und rudert etwas zurück* Also, wenn du willst... irgendwann... *hört ihn dann von seinem neuen Jahrgang und seinen neuen Freunden erzählen und spürt diesen Stich* *wünscht sich, er hätte ihm diese Erfahrung auch schon geben können* Das hast du verdient, David. Echt. Ich freu mich so sehr für dich, dass du hier so ein tolles Leben hast. Wirklich.
David: *grinst zufrieden* Ja, das Happy End war nicht schlecht! Aber bei euch ja auch… *fällt dann was ein und muss ein wenig lachen* Der Freund von unserem Mitbewohner hat so’n Faible für Zusammenkommgeschichten… und am liebsten mag er Hate-to-love und Friendship-to-love Geschichten… falls du also irgendwann Michi mal kennenlernen solltest, kannst du mit Theas und deiner Story auf jeden Fall bei ihm punkten! *schaut Patrick an, als er so ernst davon spricht, dass er dieses tolle Leben hier verdient hat und lächelt leicht* *kann sich vorstellen, dass er sich mit dafür verantwortlich fühlt, dass er dieses Leben in Fürstenberg und Lychen nicht hatte* *sagt leise* Hey… selbst wenn das mit uns beiden in den letzten zwei Jahren funktioniert hätte… die Idioten hätten trotzdem nicht aufgehört… das war einfach… eine schwere upgefuckte Zeit… *lächelt dann sehr, als Patrick meint, er freut sich schon, Matteo kennen zu lernen, wird dann aber ein wenig ernster und unsicherer, als er zurück rudert* *schweigt einen Moment und sagt dann leise* Ich fänd’s nice, wenn du Matteo mal kennenlernst… und ich würde mich freuen, Thea mal wieder zu sehen… *atmet einmal kurz durch* Aber vor allem… vor allem will ich, dass wir beide… keine Ahnung… dass wir’s irgendwie wieder hinkriegen...? Dass wir wieder mehr Kontakt haben und uns häufiger sehen… *lacht leise, aber auch unsicher* Ich mein, da hat’s uns schon beide nach Berlin verschlagen… das müssen wir doch irgendwie ausnutzen, oder? Und es ist… okay, der Anfang war schwer und komisch, aber gerade das… das war doch ein bisschen so wie früher, oder?
Patrick: *grinst als er von dem Mitbewohner erzählt* Das klingt ja spannend... *schaut ihn dann dankbar an, als er ihn beruhigen will* Danke... aber... trotzdem, ich hätte dir zumindest das Gefühl geben können, damit nicht allein zu sein. *schaut ihn dann abwartend an, als er schweigt und hat Angst was Falsches gesagt zu haben* *lächelt dann aber, als er spricht* Thea würd sich auch freuen... *presst dann leicht die Lippen aufeinander und nickt sofort* Das will ich auch... sehr sogar. *lacht dann auch leise als er es tut* Ich denk, die Gelegenheit ist sehr günstig. Und auch wenn der Anfang schwer und komisch war, finde ich, wir haben es ganz gut gewuppt, oder? Also ein guter Neuanfang... *lächelt dann* Ja, irgendwie war es schon wieder ein bisschen wie früher... freut mich sehr, dass wir das irgendwie nicht verloren haben...
David: *senkt leicht den Blick und zuckt mit den Schultern, weil Patrick natürlich Recht hat, dass er sich nicht ganz so alleine gefühlt hätte, wenn er da gewesen wäre* *seufzt dann leise und schüttelt den Kopf* Lass uns das einfach abhaken, okay? Wir können’s jetzt sowieso nicht mehr ändern… und wichtig ist ja sowieso nur, dass es mir jetzt besser geht… *lächelt leicht, als Patrick meint, dass Thea sich auch freuen würde und noch mehr, als Patrick zugibt, dass er auch möchte, dass sie wieder mehr Kontakt haben* *lacht leise und nickt zustimmend* Wir haben’s ziemlich gut gewuppt! *lehnt sich zurück, atmet einmal tief durch und lächelt dann ziemlich* Ich war so aufgeregt und nervös vor unserem Treffen… und jetzt fühlt es sich ein bisschen so an, als wäre kaum Zeit vergangen seit wir uns das letzte Mal unterhalten haben… das ist echt ziemlich cool! *beugt sich wieder vor und grinst ein bisschen* Und jetzt will ich alles von deinem neuen Nebenjob wissen und ob du wirklich die ganze Zeit nur die neuesten Spielen testen darfst!
Patrick: *erzählt David von seinem Nebenjob und wie cool der ist und wie viel sie ihn schon machen lassen* *hofft, dass er sogar auch noch mehr mit in die Entwicklung kann und ist ganz Feuer und Flamme* *kommen dann auf den letzten Jim Jarmusch Film zu sprechen und ereifern sich ein bisschen darüber, ob der jetzt gut oder schlecht ist* *haben zwischendurch noch was zu trinken nachbestellt* *sind mittlerweile bei verschiedenen Schauspielern angekommen* *ereifert sich gerade, dass Brad Pitt viel zu überbewertet ist, als Davids Handy piept* *lacht leicht weil es irgendwie gepasst hat, um seinen Punkt zu untermalen* Guck ruhig nach... *greift nach seinem Glas und trinkt einen Schluck*
David: *freut sich ziemlich für Patrick, dass er so einen coolen Nebenjob gefunden hat, in dem er so aufgeht* *wundert sich nicht, dass sie ihn viel machen lassen, weil er niemanden kennt, der so fit in Sachen Programmierung ist wie er* *merkt überhaupt nicht wirklich, wie die Zeit vergeht und kommt von einem Thema auf’s nächste* *fühlt sich ziemlich wohl und hat das Gefühl, dass Patrick sich kein bisschen verändert hat* *hört dann irgendwann sein Handy piepsen und muss ebenfalls leicht lachen, weil das Piepen wie ein Schlussstrich zu sein scheint* *greift nach seinem Handy und lächelt sofort, als er sieht, dass Matteo geschrieben hat* *sieht beim Öffnen der Nachrichten, dass Matteo sogar schon zweimal geschrieben hat und hat ein bisschen ein schlechtes Gewissen, dass er das erste Mal überhört hat* *liest die beiden Nachrichten und runzelt bei der zweiten leicht die Stirn, während er zeitgleich auf die Handy Uhr schaut* *schaut zu Patrick und lacht leise* Woah! Wir haben schon nach sechs! Krass! *überlegt dann kurz und schaut zwischen Handy und ihm hin und her* *sagt schließlich* Hmmm… Matteo fängt jetzt an zu kochen. Magst du vielleicht mit essen? Dann lernst du ihn direkt mal kennen…
Patrick: *lacht, als David so überrascht die Uhrzeit verkündet* Ja, krass... die letzten zwei Stunden gingen irgendwie schnell... *schaut ihn fragend an, als er so zögert* *schaut dann überrascht, als er ihn einlädt* Oh, wow... ja, klar, voll gern... also, wenn das wirklich okay ist für dich?
David: *schenkt Patrick einen Sekretariatsblick bei seiner Frage und lacht leise* Wenn’s nicht okay wäre, hätt ich nicht gefragt… *deutet mit dem Kopf auf sein Handy und meint* Ich schreib nur schnell Matteo, dass du mitkommst und er mehr kochen soll… und wir uns gleich auf den Weg machen… aber in Ruhe austrinken ist noch drin… *lächelt leicht und schreibt dann zurück* *entschuldigt sich noch, dass er die erste Nachricht erst jetzt gesehen hat und erwähnt kurz, dass es wirklich gut läuft und sie beim Quatschen total die Zeit vergessen haben, er sich jetzt aber auch schon darauf freut, ihn wieder zu sehen* *schickt die Nachricht ab, schaut wieder zu Patrick und grinst* *gibt dann zu* Okay, jetzt bin ich doch wieder ein bisschen aufgeregt… alte Welt trifft auf neue Welt… Lychen trifft auf Berlin… woah!
Patrick: *lacht, als er den Blick bekommt* Ja, okay… sorry… *nickt dann, als er sagt, dass er Matteo schreibt* Aber er soll sich keine Mühe machen, ich esse auch, was übrig bleibt oder so… *grinst, als David auch grinst* *legt dann den Kopf schief, als er sagt, dass er aufgeregt ist* Hast du Angst, dass er mich nicht mag oder ich ihn nicht?
David: *schüttelt leicht den Kopf bei Patricks Sorge und murmelt, während er tippt* Matteo kocht gerne… und ziemlich gut… ich glaub, das sind nicht viele Umstände, ob er jetzt mehr oder weniger macht... *ist dann fertig mit tippen und legt das Handy zurück auf den Tisch* *wiegt den Kopf hin und her bei seiner Frage, lacht dann leise und schüttelt ihn* Keins von beidem… keine Ahnung. Ist wahrscheinlich wirklich eher die Vermischung der beiden Welten. Als Matteo das erste Mal mit in Fürstenberg und in Lychen war, war ich auch aufgeregt… aber auf eine unangenehmere Art und Weise.
Patrick: *nickt langsam, als David erklärt, warum er aufgeregt ist* Kann ich verstehen… *trinkt einen Schluck von seinem Glas* Du gehst da wahrscheinlich eh nicht gern hin zurück, oder? Und dann mit dem neuen Freund… kann verstehen, dass das ein unbehagliches Gefühl war… *nimmt den letzten Schluck von seinem Cappuccino* Ich würd jetzt fragen, wie’s lief, aber ich glaub wir müssen los, oder?
David: *leert sein Glas, als Patrick nachfragt und schüttelt leicht den Kopf* Eher ungern… mit meinem Vater ist es halt nach wie vor nicht so einfach… um es mal nett auszudrücken… *zuckt mit einer Schulter* *sieht dann, dass Patrick ebenfalls ausgetrunken hat und winkt der Kellnerin, damit sie bezahlen können* *lächelt leicht bei seiner Frage und nickt* Ich erzähl’s dir einfach auf dem Weg… *bezahlen recht schnell und machen sich dann auf den kurzen Weg zur WG*
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