Samuels Berufung
… und was Eli richtig machte. Was brauchte Samuel, um Gott zu erkennen? Wie wuchs sein Glaube? Wer ist Dein Herr? Das sind die Fragen aus dem Text.
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Samuels Berufung
… und was Eli richtig machte. Was brauchte Samuel, um Gott zu erkennen? Wie wuchs sein Glaube? Wer ist Dein Herr? Das sind die Fragen aus dem Text.
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Gott, dein guter Segen ist wie ein großes Zelt
Gott, dein guter Segen ist wie ein großes Zelt
Albrecht Hesmert predigt über das Thema Segen und Sendung.
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Rede, HERR, denn dein Knecht hört!
1. Samuel 3,1-11: “[1] Und der Knabe Samuel diente dem HERRN vor Eli. Zu jener Zeit war das Wort des HERRN teuer; es brach sich keine Offenbarung Bahn. [2] Und es begab sich eines Tages, daß Eli an seinem Orte lag; seine Augen hatten angefangen dunkel zu werden, so daß er nicht mehr sehen konnte. [3] Und die Lampe Gottes war noch nicht erloschen; Samuel aber schlief im Tempel des HERRN, wo die Lade Gottes war. [4] Und der Herr rief den Samuel. Er aber antwortete: Siehe, hier bin ich! [5] Und er lief zu Eli und sprach: Siehe, hier bin ich, denn du hast mich gerufen! Er aber sprach: Ich habe dich nicht gerufen; geh wieder hin und lege dich schlafen! Und er ging hin und legte sich schlafen. [6] Da rief der HERR abermal: Samuel! Und Samuel stand auf und ging zu Eli und sprach: Siehe, hier bin ich; denn du hast mich gerufen! Er aber sprach: Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn; geh wieder hin und lege dich schlafen! [7] Samuel aber kannte den HERRN noch nicht, und das Wort des HERRN war ihm noch nicht geoffenbart. [8] Da rief der HERR dem Samuel zum drittenmal. Und er stand auf und ging zu Eli und sprach: Siehe, hier bin ich, denn du hast mich gerufen! Da merkte Eli, daß der HERR den Knaben rief, [9] und Eli sprach zu Samuel: Geh wieder hin und lege dich schlafen; und wenn er dich rufen wird, so sprich: Rede, HERR; denn dein Knecht hört! Samuel ging hin und legte sich an seinen Ort. [10] Da kam der HERR und trat dahin und rief wie zuvor: Samuel! Samuel! Und Samuel sprach: Rede, denn dein Knecht hört! [11] Und der HERR sprach zu Samuel: Siehe, ich tue eine Sache in Israel, daß dem, der es hören wird, beide Ohren gellen werden.“
Für die Meisten ist dies eine sehr bekannte Begebenheit. Man hat sie schon oft gelesen oder zumindest gehört. Aber haben wir sie schon einmal auf uns selbst bezogen? Drei Mal ruft GOtt den jungen Samuel, der im Allerheiligsten schläft, und jedes Mal läuft er zum alten Eli in der Meinung er habe ihn gerufen. Samuel war bei der Lade GOttes, der Bundeslade, dort, von wo GOtt dem Volk begegnen wollte, aber das Volk war so sehr in Sünde und Gleichgültigkeit gefangen, dass GOtt nur noch äußerst selten zum Volk redete. Auch Samuel, der sogar an diesem hochheiligen Ort schlief, hatte noch keinen engeren Kontakt mit dem gehabt, in dessen Tempel er lebte.
Selbst Eli, der Priester erkannte erst nach dem dritten Mal, dass der HERR persönlich Samuel gerufen hatte und bekommt die Anweisung, das nächste Mal, wenn er gerufen wird, zu sagen: “Rede, HERR, denn dein Knecht hört!” Samuel befolgt die Anweisung Elis und der HERR redet mit ihm.
Aber warum erst jetzt? Hätte GOtt nicht schon früher mit Samuel reden können? Hätte ER nicht ohne das ganze hin und her einfach sagen können, was ER von dem Jungen möchte? Klar hätte ER das, aber ER hat es nicht! Warum? Aus einem ganz einfachen Grund: Samuel war noch nicht bereit dazu!
Wir sehen ja, dass Samuel zunächst Eli aufsucht. Der Junge hat auch beim dritten Mal nicht in Betracht gezogen, dass es eventuell GOtt sein könnte, der ihn ruft. Erst, als er von Eli darauf vorbereitet wurde und als er wirklich bereit war zuzuhören, hat GOtt sich ihm mitgeteilt.
Jetzt stellt sich natürlich an einen jeden von uns die Frage: Sind wir bereit zuzuhören?
Ist es bei uns nicht eigentlich meistens so, dass wir im Gegensatz zu Samuel viel lieber sagen: “Höre, HERR, denn dein Knecht redet!”? Wir haben GOtt immer so viel zu sagen. Das ist erstmal nicht schlecht, ganz im Gegenteil, GOtt möchte von uns, dass wir uns IHM mitteillen. Aber sind wir auch bereit seine Antwort zu hören? Erwarten wir überhaupt eine Antwort?
Jeremia 33,2.3: ”[2] So spricht der HERR, welcher es tut, der HERR, welcher es ausdenkt, um es auszuführen, - HERR ist sein Name: [3] Rufe zu mir, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge kundtun, die du nicht wußtest.”
GOtt hat eindeutig zugesagt, dass ER antwortet, wenn wir IHN anrufen. ER wird alle unsere Gebete beantworten, auch wenn die Antwort nicht unbedingt unseren Erwartungen entspricht. Die Frage ist: Merken wir überhaupt, wenn GOtt zu uns redet?
GOtt redet auf viele Weisen zu den Menschen. Natürlich ist die Bibel, das Wort GOttes, der hauptsächliche Weg, auf dem ER sich uns mitteilt, aber ER ist keinesfalls darauf beschränkt! Auch durch Ereignisse oder andere Menschen kann ER zu uns reden.
Die nächste Frage wäre dann: Welche Konsequenz hat das Reden GOttes auf unser Leben? Wenn wir zum Beispiel um eine Antwort GOttes auf eine Frage gebetet haben, oder um die Erkenntnis seines Willens. Wie gehen wir mit dieser Antwort um? Ignorieren wir sie vielleicht einfach, weil uns die Antwort nicht gefällt?
Samuel hat GOtt zugehört und seinen Auftrag erfüllt! Die Folge davon können wir etwas weiter im Text nachlesen:
1. Samuel 3,19: “Samuel aber wuchs heran, und der HERR war mit ihm und ließ keines von allen seinen Worten auf die Erde fallen.“
GOtt war mit Samuel! Eine wirklich gewaltige Aussage, wenn man mal genauer darüber nachdenkt. Der ewige GOtt, der Himmel und Erde allein durch sein Wort geschaffen hat, der Herr über Raum und Zeit, ist auf der Seite dieses Jungen mit dem Namen Samuel! Das Hören auf GOtt bringt Segen! Und das war nicht nur damals zur Zeit Samuels so, das ist heute noch ganz genauso, weil GOtt sich nicht ändert! ER ist treu und steht zu seinem Wort und zu denen, die es befolgen und danach leben!
Gebet:
Mein GOtt und Vater, im Namen deines Sohnes, JEsus CHristus, danke ich dir, dass du kein stummer Götze bist, sonder der lebendige, heilige und allmächtige GOtt! Danke, dass du uns liebst und zu uns reden willst! Bitte hilf uns dein Reden zu erkennen und es nicht zu ignorieren! Lass uns deinen Willen erkennen und gib uns Kraft und Weisheit uns wirklich immer danach zu richten und ein echtes Leben mit und für dich zu leben. Dir, mein GOtt, sei Lob, Ehre und Anbetung gebracht bis in alle Ewigkeit! Amen.
(by R.Foth)