Hart verdiente Punkte
Beim 1.FC Lübars wurde es die erwartbar umkämpfte Begegnung, die am Ende knapp aber verdient 4:3 (3:2) für uns endete.
Bei bestem Fußballwetter machten wir uns vom Friedrichshain aus auf in den nördlichsten Zipfel der Hauptstadt, wo wir uns auf erstaunlich beengten Platzverhältnissen zunächst eine Kabine mit einer 2.E teilen und zum anderen auf einem Halbfeld mit gefühlten Minimalmaßen unser Punktspiel austragen mussten. Dies sollte jedoch nicht davon ablenken, was die Spieler hier erwarten sollte. Wir haben von vornherein klar gemacht, dass sie sich nicht auf dem hohen 12:2-Erfolg der Hinrunde ausruhen konnten, denn dieses Team heute hat in der Rückrunde bereits starke Gegner mit 4:6 und 1:6-Ergebnissen zwar nicht besiegt, aber ordentlich beschäftigt.
Mit einem stark körperbetonten Einsatz zeigten die Jungs aus Lübars, dass sie hier keine Punkte leichtfertig hergeben würden. Dagegen zeigten die Bero-Spieler überzeugende Spielzüge und erarbeiteten sich schnell Torchancen, die dann auch zum Auftakttor führten. In der Folge verloren wir durch zu wenig angenommene Zweikämpfe im Mittelfeld die Kontrolle über selbiges, wodurch sich Lübars zentral vorm Tor freispielen konnte und sogleich mit zwei Treffern in Führung gingen. Erst durch Positionswechsel und klare Ansagen konnten wir dort wieder die Hoheit gewinnen. In der Folge fanden die Spieler wieder zu ihrem konzentrierten Spiel und machten noch vor der Pause die erneute Führung klar.
In der Halbzeitpause wurden die Spieler auf die kommende Hälfte eingeschworen. Denn noch war hier nichts gewonnen. Und so ging es erwartbar ruppig zu auf dem Feld. Jedoch verloren unsere Jungs zu keinem Zeitpunkt den Kopf und behielten weiterhin die Kontrolle über das Spiel. Und man erspielte sich konsequent ein weiteres Tor und hatte somit etwas Puffer für die anstehende Schlussphase, in der wir aber einen unserer zweikampfstärksten und leider auch stark Rot gefährdeten Spieler auswechseln mussten, um Ruhe in das Spiel zu bekommen.
Lübars kam erneut mit einem Treffer ran, und das Spiel wurde mehr und mehr zu einer Abwehrschlacht an unserem Strafraum. Den Ball nur raus aus der eigenen Hälfte oder ins Seitenaus, um Zeit herauszuspielen und uns etwas Luft zu verschaffen, um sich zu sortieren. Entsprechend lagen bei den Trainerteams auf beiden Seiten die Nerven blank, je länger das Spiel dauerte und es um Sieg oder noch um Ausgleich ging. Als endlich der Schlusspfiff ertönte, war auf der rot-weißen Bank niemand mehr zu halten.
Auch wenn es eine hart geführte Partei war, konnten beide Mannschaften zufrieden mit der Leistung sein. jetzt heißt es volle Konzentration auf das nächste Heimspiel gegen Stern Marienfelde, bei denen wir zuletzt eine sehr gute erste Hälfte gespielt hatten und dann in Durchgang zwei alles aus der Hand gaben. Das soll uns dieses Mal nicht nochmal passieren.












