Nichts zu holen
Heute empfingen wir Hertha BSC. Und gerade nach den überragenden 30 Minuten der Vorwoche gegen den SC Staaken, waren die Erwartungen an die Mannschaft entsprechend: Waren sie in der Lage, eine solche Leistung auch zu wiederholen? Aber heute war hier nichts zu holen.
Unnötige Ballverluste im Spielaufbau, unzureichende Laufbereitschaft auf den Flügeln, mangelhaftes Zweikampfverhalten, schwache Spieleröffnungen... Es war wie eine Ansammlung von Unzulänglichkeiten, die sich in dieser Begegnung ballten. Dies war nicht auf allen Positionen so, aber es genügte, um riesige Lücken in das Spiel zu reißen und um Herthas einstudierten Spielzügen hilflos zusehen zu müssen.
Dabei hätte man durchaus mehr aus dem Spiel mitnehmen können, wenn man sich mal mehr auf die eigenen Fertigkeiten zu konzentrieren. Denn mit einem schnellen Passspiel und auch mal einem ruhigen Spielaufbau hatte Stralau durchaus etwas vom Spiel, wenn sie mal den Ball unter Kontrolle behielten. Doch das zeigten sie heute nur in wenigen Situationen, die einmal zu einem erfolgreichen Torabschluss und zu einer Handvoll Ecke führten. Immerhin.
Insgesamt war es aber zu wenig und in keiner Situation konkurrenzfähig. Mit 1:17 waren wir noch glücklich davon gekommen.












