Sonntag, 13. August, 13:13 Uhr...
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Geschichtsvergessene SED-Nachfolger
JF: Zum Jahrestag des Mauerbaus verglich die Jugendorganisation der Linkspartei die Mauertoten mit ertrunkenen Flüchtlingen im Mittelmeer. Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung zog eine Parallele zwischen Israels Sperrwall und der Berliner Mauer. Beide Einlassungen offenbaren ein erschreckendes Geschichtsverständnis. Ein Kommentar von Klaus Kelle. http://dlvr.it/QfsT8K
Festveranstaltungen der AiP-D
Am vergangenen Wochenende wurden zwei Festveranstaltungen der Antiimperialistischen Plattform Deutschland (AiP-D) in der Hauptstadt durchgeführt. Die Anlässe waren der 56. Jahrestag der Sicherung der Staatsgrenze der DDR und der 72. Jahrestag der Befreiung Koreas vom Joch des japanischen Imperialismus. Zugegen waren unser Genosse Vorsitzender (Michael Koth) sowie führende Kader der AiP-D und…
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13. August - die Toten mahnen uns
Ich bin ja bekanntlich recht einfach gestrickt, aber vielleicht stellt sich mir gerade deshalb beim Lesen jedes Jahr aufs Neue die Frage, warum gerade um das Datum des 13. August die Probleme im Hier und Jetzt nicht beseitigt, oder mindestens thematisiert werden können.
Nach welchem Maß werden die Toten gemessen? Gibt es "Wichtige" und "Unwichtige Tote"? Warum werden Menschen angeklagt, die andere Menschen nicht ertrinken lassen?
Zitat aus Wikipedia:
"Als Todesopfer an der Berliner Mauer (auch Maueropfer oder Mauertote) werden Personen bezeichnet, die zwischen dem 13. August 1961 und dem 9. November 1989 an der Berliner Mauer infolge der Anwendung des Schießbefehls durch Grenzsoldaten der DDR oder durch Unfälle in Zusammenhang mit dem Grenzregime ums Leben kamen.
Über die Anzahl der Todesopfer gibt es unterschiedliche Angaben. Nach Erkenntnissen des staatlich geförderten Forschungsprojekts am Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) gab es mindestens 136 Maueropfer, darunter 98 DDR-Flüchtlinge, 30 Personen aus Ost und West, die ohne Fluchtabsicht verunglückten oder erschossen wurden, und 8 im Dienst getötete Grenzsoldaten. Nicht zu den eigentlichen Maueropfern zählt das ZZF die Menschen, die bei oder nach den Grenzkontrollen eines natürlichen Todes – hauptsächlich durch Herzinfarkt – starben."
Zitat aus Fortresseurope aus einer Pressemitteilung aus dem Jahre 2009:
Folgenden Pressemitteilungen nach starben seit 1988 entlang der europäischen Grenzen mindestens 14.714 Immigranten, davon sind 6.344 Leichen immer noch im Mittelmeer verschollen. Im Mittelmeer, sowie im Atlantischen Ozean nach Spanien starben 10.740 Personen. 4.100 sind im Kanal von Sizilien ertrunken, zwischen Libyen, Tunesien, Malta und Italien, davon 2.983 verschollen; 138 weitere Tote zwischen Algerien und Sardinien, Italien. Weitere 4.445 Tote zwischen Marokko, Algerien, Mauritanien, Senegal und Spanien, beim Überqueren der Meeresenge von Gibraltar oder in der Nähe der Kanarischen Inseln, davon sind 2.253 verschollen. 1.315 Tote in der Ägäis zwischen der Türkei und Griechenland, davon sind 823 verschollen. 603 Tote in der Adria, zwischen Albanien, Montenegro und Italien, davon sind 220 verschollen. Im Indische Ozean, 624 Tote zwischen Comore und die französisches Insel Mayotte. Aber das Meer wird nicht nur mit normalen Schiffen überquert, sondern ebenfalls verteckt in Transport-Kargos. Dabei sind 153 Männer erstickt oder ertrunken."
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