Dadaist
Die Kommunikation mit dem Sohn läuft bis dato mittelprächtig. Das heisst für ihn läuft es super. Denn er hat, mit der Schlau- und Faulheit beider Elternteile ausgestattet, herausbekommen, dass ein Wörtchen reicht, um das ganze weite Feld der zwischenmenschlichen Kommunikation abzudecken. Ein Beispiel: Möchte er etwas haben, zeigt er darauf und sagt: „ Da”. Holt man es nicht sofort, weil zum Beispiel in der Richtung in die er zeigt mehrere Gegenstände liegen an denen er potentiell Interesse haben könnte, wird aus „Da“ ein energisches „Daaaaa.“ Dann hilft nur Trial and Error: „Möchtest du die Banane?“ Banane wird aus der Hand geschlagen. „DAAA.“ „Apfel?“ „DAAA, DAAA.“ „ Ok, vielleicht Trauben?“ „DAAAAAAAAAAAA“. „Du meinst den Messerblock.“ „Da.“ „ Na gut, hier hast du das Brotmesser… moment, nein!“










