Du hattest zwei Wochen Urlaub im Juni. In der einen warst du bei Nick zu Besuch, wo ich dich schrecklich vermisst habe, aber es umso schöner war dich wieder im Arm zu haben. Außerdem war es aber auch die Woche, wo ich Spätschicht hatte und es echt schlimm war nicht zu wissen, was die andere Hälfte gerade macht. Wir hatten ein schönes Wochenende und die Woche darauf hatte ich Frühdienst. Allerdings nur 3 Tage - von Dienstag bis Donnerstag, denn am Montag stand die Notenverkündung der schriftlichen Prüfungen an. Insgesamt bestanden mit 2,2 - Jippi ! Kurz danach habe ich mein Schatz auch schon wieder gesehen und wir haben noch einen kuschligen Resttag bei dir verbracht. Am nächsten Tag war ein weiterer Fußballtag, aber nicht mit mir, sondern mit deinen Kumpels, also war es ein doofer Tag, denn du hast mir versprochen wieder so einen schönen Abend mit Fußball gucken zu verbringen, wie am ersten Spieltag von Deutschland. Dann war Sico auch noch über Nacht geblieben - da war erst Recht alles doof, besonders weil ich dachte, dass nur wir beide auf deiner Schlafcouch schlafen. Alles war hin, auch noch bis zum nächsten Tag, wo ich mich aber schon wieder auf dich gefreut habe, dass du mich von der Arbeit abholst. Also habe ich gewartet und gewartet und immer wieder aus dem Fenster geschaut, aber niemand stand draußen, bis du mir dann geschrieben hast, dass du zum Friseur gehst. Klar war ich sehr enttäuscht, aber ich weiß, wie wundervoll du danach aussiehst, deshalb war dann auch wieder gut. Am Donnerstag sollte ein heißer Tag werden - die Möglichkeit mit meinen Baby endlich baden zu gehen. Wäre da nicht Balti gewesen, der Anfang der Woche schon gefragt hat.. aber das habe ich dann auch nicht eingesehen, da er dich am Dienstag Abend gesehen hat. Also habe ich so sehr gehofft, dass er absagt, nachdem Sico schon abgesagt hat. Am Donnerstag war mein letzter Arbeitstag im Pflegeheim - mir kamen selbst die Tränen als die letzten Minuten anbrachen und es hieß langsam Abschied zu nehmen von allen. Das war wie ein Wandel der Gefühle - drinnen traurig und draußen dann überglücklich, denn du standest da und hast auf mich gewartet. Wir sind dann zu mir, ich habe mich frisch gemacht und in der Zeit hat Balti angerufen, der auch noch abgesagt hat. Ich habe nie geglaubt, das Beten hilft, aber in dem Moment anscheinend schon. Ich war so glücklich mit dir an einen sonnigen Tag alleine was zu unternehmen. Also sind wir dann alleine an den See gefahren mit der Picknickdecke, die Oma extra für uns zwei gekauft hat. Ich glaube, mittlerweile hat sie dich mindestens so gerne, wie ich dich. Am See haben wir dann noch ein wenig gekuschelt und dann sind wir rein ins Wasser - pieeeks pieeeeks. Die Steine am Anfang taten echt weh, aber danach war dann alles gut. Wir haben zusammen mit dem Wasserball gespielt, unsere Körper im Wasser gespürt - awrr! und uns geküsst, so wie sich das gehört. Am späteren Abend sind wir dann zur Haltestelle gelaufen, wo ein schwuler Ausländer saß, der angefangen hat zu weinen, als seine MacBook nicht mehr funktioniert hatte. Danach hat er angefangen herzlichst zu lachen, was sehr amüsant klang. Das Wort des Abends lautete dann - Nihaaau :D Wir haben uns dann noch einen Döner am Pep-Center gegönnt. Du hast deinen gegessen, als wär es ein kleiner Snack, während ich versucht habe ihn ordentlich zu essen, aber mich trotzdem vollgeschmiert habe im ganzen Gesicht. Naja, du fandest es süß. Also war es das ja Wert. Außerdem kam ein Taubenliebespaar, die sich geküsst haben vor unseren Augen, bis dann noch eine Taube kaum, die die beiden auseinander getrieben hat. Ich hoffe, es gab noch ein Happy End für die beiden. Für uns gabs erstmal keins, denn ich musste nach Hause und so trennten sich erstmal unsere Wege an der Bahnhaltestelle. Aber nie werden sich unsere Wege für immer trennen. One love. Am Abend begann dann die Planung für den nächsten Tag. Diese lautete zum einen, dass du mittags zu mir kommst und wir gemeinsam zu meiner Abschlussfeier ins St. Georg fahren, aber auch, dass du bei mir bleibst bis Samstag. Aber das ist nicht alles, denn ich hatte dich bis Sonntag früh. Was traumhafteres gibt es nicht. Aber bleiben wir bei Freitag: Wir sind also dorthin gefahren, am Bahnhof noch Sarah eingesammelt und dort angekommen begrüßte uns eine widerliche Musikeinlage.. diese Musik begleitete die gesamte Feierstunde - einfach nur schrecklich. Genauso schrecklich, wie das ganze Rumgehäuchle meiner Mitschüler, wo Sarah und ich einfach herzlichst lachen mussten. Also schnell wieder weg, denn Zuhause erwartete uns schon das Grillzeug. Auf dem Weg dorthin habe ich gemerkt, wie stolz du auf mich bist, vor allem als du mein Zeugnis angeschaut hast. Ich möchte mich hiermit auch bei dir bedanken, dass du mich in der Zeit begleitet hast, besonders auch in der Prüfungszeit, wo du immer an mich geglaubt hast. Ich liebe dich! Es war ein wunderschöner Abend zu dritt, aber auch zu zweit. Das erste Mal waren wir zusammen duschen. wobei ich das Baden bei dir immer noch bevorzuge. Zusammen sind wir eingeschlafen und zusammen sind wir aufgewacht. Ein wunderschöner guten-Morgen-Kuss und dann habe ich dich wach werden lassen. In der Zeit habe ich den Tisch gedeckt und dann kamst du schon und wir konnten alle zusammen essen. Zum Mittag habe ich dann Spaghetti Capponara für alle gekocht. Ich glaube an dem Tag hast du dich ein wenig gemestet gefühlt, da du nie so viel und regelmäßig ist. Dennoch hat es dir geschmeckt und gefallen bei mir bzw. uns. Dann habe ich meine Sachen gepackt und dann ging es zu dir. Das war genauso schön, wie bei mir. Am Mittag bin ich zwar wieder losgefahren,nachdem meine Sachen halbwegs wieder trocken waren,nachdem ich abends bei strömenden Regen mit dem Hund Gassi war, aber am Abend haben wir uns schon wieder gesehen zum Public Viewing. Danke, danke, danke für dieses lange Wochenende. Ganze 4 wunderschöne Tage haben wir zusammen verbracht. Ich bin so glücklich mit dir und dolle verliebt in dich. Alles nur noch mit dir zusammen, mein Baby.