Ich verrate Alles
Das ist alles falsch. Es ist alles Betrug, das ich schreibe.
Jedes Wort ist wahr.
Aber was denn, den Zeilen von der Welt erzählen? Die Zeilen sind Welt!
Sie gehören doch alle dazu, weiße, gerade gezogene Tentakel, aber dieser Tintenfisch saugt mein Blut statt irgendwelche Worte selbst zu spucken.
Satt haben! Ja, vollgefressen bin ich an dieser Aufregung, denn sie macht nur hungriger, je mehr man sie in sich hinein stopft.
Alles ist gut, nur ich bin furchtbar, Glückseeligkeitsungeeignet, weil ich eben mehr will, Gierschlund der Emotionen!
Und das bisschen, das ich zusammenkratzen kann, fällt diesem Ausdruck zum Opfer, damit ich’s nicht alleine ertragen muss, nein, ich habe dieses Weiß, dass ich zwischen Linien schleimen kann, in der irrwitzigen Hoffnung, ich könnte das Brennen aus dem Feuer heraus in die Kohle legen, damit es mir nur warm ist, Gefühlsdekadenz, sage ich, aber ich denke nur: Weg damit, weg damit in die Worte.












