Wie wenn Schweizer Fussballklubs von der Champions League Qualifikation ausgeschlossen würden.
Einige Gedanken zu diesem Artikel im Tagesanzeiger Zürich: Es ist unsere Aufgabe als Kulturschaffende, kreativ mit der neuen Situation umzugehen und das wird sicher gelingen, wenn die Enttäuschung etwas abgeklungen ist. Diese sitzt im Moment schon tief: meine Organisation hatte auch vor, gemeinsam mit Partnerorganisationen in verschiedenen Europäischen Ländern, eine Eingabe beim Programm "Creative Europe" im Bereich Musik einzureichen. Und so geht es vielen Kollegen auch. Das sieht nun sehr sehr schwierig aus. Den ersten Termin Anfang März müssen wir sicher verpassen, danach sieht es nicht gerade vielversprechend aus. Wie beim Austauschprogramm Erasmus+ für Studierende, beim Forschungsprogramm "Horizon 2020" und MEDIA ist es auch bei uns: es ist, wie wenn die Schweizer Klubs im Fussball von der Champions League Qualifikation ausgeschlossen würden. Halt schon hart. Die Super League ist, bei allem Respekt, einfach nicht dasselbe. Spitzenleistungen, in welchem Gebiet auch immer, entstehen meist im internationalen Kontext am besten. Und dort können Schweizer dann oft auch brillieren und sich weit über die Grenzen hinaus Respekt erschaffen, ähnlich wie der FC Basel in den letzten Jahren.
Aber wie gesagt: es ist an uns, mit der neuen Situation kreativ umzugehen und Lösungen zu finden, so wie es der Schweizer Fussball in einer solchen Situation sicher auch tun würde. Und unsere Herausforderungen sind natürlich nur ein kleiner Aspekt der ganzen Geschichte.












