Tag 1016 / Endlich mal wieder Muster vor den Augen, wenn ich sie schließe.
Jugenstilistische Blumen Blumen aus dem Maulwurf-Zeichentrick Art déco William Morris-Muster
Ich habe nur etwa eine halbe Stunde lang nach schönen Dingen online gesucht und da merke ich wieder, was für einen Impact das auf mich hat, was ich sehe, womit ich mich beschäftige. Einen derartigen Impact - und in diesem Fall finde ich das englische Wort besser - dass ich dann in der AA-Pause versuche, die eben noch vorm inneren Auge erschienenen Blumen zu malen. Doch gemalt unterscheiden sie sich vom eben Gesehenen.
Einer hat Charlie Chaplin "Als ich mich selbst zu lieben begann" zitiert. Und dann erinnerte ich mich an Tag 650 und dass ich mir diese Rede längt mal aufgehängt haben wollte.
Eine sagte, dass sie trocken "keine Stories" mehr liefert. Und ich kenne diese Saufstories sehr gut. Ich war oft die Hauptrolle in den Stories, die sich die anderen oder wir uns erzählten. Eine besoffene Agatha lieferte viele unterhaltsame Geschichten. Aber was sind das für geile Stories in Trockenheit!?! In meiner Aussage von der Hinfahrt zum Vorstellungsgespräch berichtet. Wie ich mich eingeheizt habe mit Abstinenzliedern, mit Musik aus meiner Trockenheit. (insbes. Black Honey - All my pride, Broods - Free). Eingeheizt wie die Sportler das angeblich in der Kabine tun, bevor sie aufs Spielfeld gehen. Selbstverständlich war ich auf der Hinfahrt zum Vorstellungsgespräch total aufgeregt. Aber die Lieder nahmen mir die Versagensängste. Die Lieder und einer der Sätze der NA-Texte: "Solange ich diesem Weg folge, brauche ich nichts zu befürchten."
Zweifel bekommen im Meeting: Denn ich kann mir nicht mehr so viel Gutes merken, was ich denke, was ich sage, was andere sagen. Vielleicht geht es aber auch gar nicht darum. Ich bin hier. Die sind hier.









