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Was soll ich tun? Mir lange Haare wachsen lassen? Einen Mittelscheitel legen lassen? Skinny Jeans tragen und am besten noch ein Levi's Shirt? Gott, denk' mal nach eh.
Die wirkliche Geschwindigkeit
Was kostet uns das Auto?
Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass es falsch ist, wenn man beim Vergleich zwischen Bahn, Bus oder eigenem Auto die Benzinkosten durch die gefahrenen Kilometer teilt und meint, das wäre alles gewesen. Selbst die Automobilclubs rechnen die Anschaffung, Versicherung, Steuer und Abschreibung über die Lebensdauer dazu. Changing Cities weist uns nun darauf hin, dass man grundsätzlich alle weiteren Kosten hinzurechnen muss. Auch im Hinblick auf die Aussage "mit dem Auto bin ich schneller" sollte man den wirklichen Zeitaufwand für die Fahrt hinterfragen.
Darüber hinaus müssen wir an dieser Stelle noch hinzufügen, dass auch die Investitionen in eine "autogerechte" Landschaft mitberechnet werden müssten und die gesundheitlichen und Klima-Folgen durch den privaten Autoverkehr. Darüber hat Changing Cities an anderer Stelle geschrieben, so dass wir diese Kosten heute mal übersehen ...
Autofahren lohnt sich nicht, my Darling
Auf der unten verlinkten (englischen) Webseite haben Aktive von Clean Air Action Group aus Ungarn die folgende Rechnung aufgemacht: Was wäre, wenn wir zusätzlich zur Reisezeit auch die Zeit einrechnen, die insgesamt für das Verkehrsmittel draufgeht? Viele Menschen unterschätzen, wie viel sie das Autofahren monatlich kostet – finanziell, aber letztendlich auch in Lebenszeit – und treffen so eventuell falsche Entscheidungen. Mit konkreten Zahlen an der Hand könnt Ihr mit Eurem Kollegen oder Eurer Nachbarin ins Gespräch darüber kommen, wie gute Mobilität eigentlich aussieht.
Normalerweise berechnen wir die Reisegeschwindigkeit so: Die Länge der zurückgelegten Strecke wird geteilt durch die Fahrzeit. So kommen wir z. B. für einen Pkw auf 50 km/h. Hinzu kommen aber noch andere Faktoren: die Zeit, in der Du einen Parkplatz suchst; die Zeit, in der Du das Auto zur Werkstatt bringst; aber vor allem sämtliche Zeit, die Du arbeitest, (nur) um Dein Auto, Versicherung, Reparaturen und Kraftstoff zu finanzieren. Heraus kommt die sogenannte "soziale Geschwindigkeit": Die Zeit, die Du insgesamt in das Verkehrsmittel steckst, wird geteilt durch die zurückgelegte Strecke, und plötzlich ist Autofahren nicht mehr viel schneller als Zufußgehen.
Die soziale Geschwindigkeit kann schneller oder langsamer werden: Zu viert im Auto werden wir schneller. Rechnen wir auch die externalisierten Kosten ein (also Kosten, die nicht die autofahrende Person selbst zahlt, sondern die ganze Gesellschaft, z. B. für Straßeninfrastruktur und Unfallfolgen), dann wird das Auto nochmal deutlich langsamer.
Die im unten verlinkten Artikel genutzte Tabelle (Excel) lässt sich herunterladen und für die eigene Person anpassen und nutzen und man bemerkt, dass uns der "Fortschritt" gegenüber dem durch die Savanne streifenden Steinzeitmenschen nicht viel gebracht ...
Mehr dazu bei https://cleancitiescampaign.org/research-list/driving-a-car-is-shockingly-slow/
Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3N9 Link zu dieser Seite: https://www.a-fsa.de/de/articles/9446-20260221-die-wirkliche-geschwindigkeit.html Link im Tor-Netzwerk: http://a6pdp5vmmw4zm5tifrc3qo2pyz7mvnk4zzimpesnckvzinubzmioddad.onion/de/articles/9446-20260221-die-wirkliche-geschwindigkeit.html
Im Allgemeinen ist Gemeinsamkeit nicht mehr als Einsamkeit.
Plötzlich Denkmal
Starnberg: „…Vier neue Baudenkmäler aus dem Landkreis schafften es 2023 auf die Denkmalliste. Eines davon steht mitten in Starnberg. Es war und ist das Zuhause mehrerer Generationen einer Familie. Ob ein Gebäude zum Denkmal wird, können die Eigentümer jedoch nicht immer beeinflussen. Um es auf die Denkmalliste zu schaffen, müssen Denkmäler laut des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege (LFD)…
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Gebäude neben Harburger Rathaus: Wie mutig ist der Stadtrat?
Gebäude neben Harburger Rathaus: Wie mutig ist der Stadtrat?
Harburg: „…In der Harburger Altstadt sollen zwei Gebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Welche Varianten und Funktionen denkbar sind. Der Stadtrat in Harburg will ein Millionenprojekt in der Altstadt anpacken. Dabei verfolgt die Kommune nach derzeitigem Stand zwei Ziele. Zum einen soll ein Schandfleck beseitigt werden, zum anderen sollen neue Räume geschaffen werden, von denen…
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Nur der arme Pöbel ist empört. Einerseits empört er sich über die eigene Bedingung der Möglichkeit, d. h. er empört sich über die Armut, um daraus andrerseits die Konsequenz zu ziehen, dass ein sittliches Gemeinwesen, welches die Hervorbringung dieser Bedingung nicht unterbindet, selbst nichts anderes als ein unrechtmäßiger Verbund selbstsüchtiger Interessen ohne vernünftige, d.h. wirkliche Allgemeinheit ist. Der weitere und vertiefende Verlust, der den Pöbel gegenüber der Armut markiert, führt dazu, dass er deswegen, wie Hegel schreibt, voller ,,innere[r] Empörung gegen die Reichen, gegen die Gesellschaft, die Regierung, usw." ist - und dieses ,,usw." am Ende von Hegels Reihung ist entscheidend, da es eine unbestimmt-endlose Reihe der, sagen wir für den Moment, ,,Gegenstände oder Ziele" der Empörung markiert: Warum aber der Pöbel sich empört, sollte auch deutlich sein, nämlich wie Hegel formuliert, weil er sich ,,in einem Zustand der Rechtlosigkeit" zu befinden dünkt, der dennoch als ein Zustand des Rechts ausgegeben wird. Markiert also Hegel einerseits deutlich, dass die bürgerliche Gesellschaft notwendig zur widersprüchlichen Produktion von Armut getrieben ist und wird, so kann Hegel - und hier sollte man hegelianischer sein, als er selbst es war - diesen Widerspruch zugleich nicht so verstehen, wie Hegels eigener Beschreibung zufolge der Pöbel ihn deutet, nämlich als ein Unrecht. Hegel stellt einerseits fest, dass Armut einen Zustand des Mangels an Möglichkeiten zur Verwirklichung der eigenen Freiheit bezeichnet - er hatte etwa früh die Armut als ,,Unmöglichkeit, etwas vor sich zu bringen" bestimmt. Dass dieser Mangel, die Unmöglichkeit (der Realisierung der Freiheit) sowohl unabdingbar, d. h. notwendig ist, als auch künstlich hervorgebracht, müsste ihn, nach Hegels Kategorien eigentlich zu einem Unrecht machen. Diese Konsequenz kann Hegel andrerseits jedoch nicht ziehen. Er kann Armut nicht als Unrecht verstehen, da er ansonsten zugestehen müsste, dass die bürgerliche Gesellschaft, die,,Erscheinungswelt des Sittlichen" in toto nicht anderes, denn ein gigantischer Unrechtszusammenhang ist; ein Zusammenhang, der beständig die Unmöglichkeit produziert, das Prinzip, auf dem er aufruht, in allgemeiner Weise, d. h. für alle aufrecht zu halten. Der Pöbel aber scheut sich nicht vor der Konsequenz, die Hegel scheut, und folgert aus der Empörung über die bestehenden Verhältnisse, aus der Unmöglichkeit gerade ein Recht beanspruchen zu können, ohne Arbeit zu subsistieren, weil er de facto nicht arbeitend subsistieren kann. Ein solches Recht aber kann nun wiederum Hegel nur unvernünftig erscheinen, da er den Begriff des Rechts mit dem des freien Willens verbindet. der nur ein solcher sein kann, wenn er sich selbst durch Tätigkeit objektiv gegenständlich wird. ... Der Pöbel misst die bürgerliche Gesellschaft an dem allgemeinen Anspruch, der aus ihrer eigenen Natur erwächst, den sie aber zugleich aufgrund des ihr eingeschriebenen Mangels nicht aufrechterhalten kann. Wenn die Hervorbringung der armen Massen unausweichlich und unabstellbar zur Bewegung der bürgerlichen Gesellschaft gehört, dann geht mit ihrer Existenz die Möglichkeit der Empörung über diese Existenz einher. Der Pöbel empört sich über die exzessiven widernatürlichen Effekte der ökonomischen Bewegung der Gesellschaft, da in und an ihnen deutlich wird, dass der Rechtsanspruch auf Subsistenz aller Einzelnen sich nur aufrechterhalten lässt unter der rückwirkend sichtbar werdenden Voraussetzung der konstanten Entrechtung großer Massen verarmter Einzelner. Die Möglichkeit, das Recht auf Subsistenz aller zu erhalten, bedeutet innerhalb der Gesellschaft zugleich die Unmöglichkeit, das Recht auf Subsistenz für alle zu gewährleisten. Diese kontingente Einsicht in die Widernatur ist es, die den Pöbel und seine ihm eigene Empörung generiert.
Ruda, Frank (2014): Recht ohne Recht. Hegel als Theoretiker universaler Empörung, in: Rosa, Hartmut & Klaus Vieweg (Hrsg.) (2014): Zur Architektonik praktischer Vernunft – Hegel in Transformation: 48-65: 57ff.
Deutsch als Grundvoraussetzung
Gegen diese Entscheidung der Stadt wehrte sich die vietnamesische Frau, da die Stadt zu Un ...
Deutsch als Grundvoraussetzung für den Gaststättenbetrieb? Den Wunsch, ein eigenes Lokal zu führen, kennen viele. Wer sich den Traum von einem eigenen Café, einem eigenen Restaurant oder einer eigenen Gaststätte aber tatsächlich erfüllen will, braucht nicht nur viel Mut, sondern muss auch einiges beachten. Gerade im Gaststättenbereich gibt es eine Vielzahl von rechtlichen Besonderheiten.
So…
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