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@der-gefallene-engel
Existenz.
Menschen blenden aus - blinder Fleck.
Sobald man zu viel vertraut, ist man nicht mehr frei.
Lieber nicht leuchten, sonst gesellt sich noch etwas dazu.
Je größer die Sehnsucht zu verschwinden, desto makelloser die Maske.
Zu viel sind Worte. Worte sind zu viel. Zu viel Worte sind - Nichts.
Bewunderung gilt nicht dem Flug. Sie gilt den Flügeln, die die Last tragen.
Schönheit bleibt den Augen verborgen, die sie in sich tragen.
Resignation. Blutrot wird zartes Rosé, bis hin zu Weiß. Farblos. Durchsichtig. Sanftes Verblassen eines leisen Vielleichts. Hauchdünn. Fragil. Ein verlorenes Nichts in lauter Stille.
Sie sagen: "Ich habe nicht so viel Zeit." Als würden sie eine fremde Sprache sprechen. Man versucht sie zu verstehen. Zu entschlüsseln. Zu lernen. Doch sie ist zu kompliziert. Man bleibt stumm zwischen Menschen, deren Sprache man nie gelernt hat. Worte, die vorbeiziehen. Ziellos.
Kraftlos. Nicht durch Lärm, sondern durch Stille, die zu lange bleibt.
Das Leben wird geliebt. Der Tod wird gefürchtet. Letztendlich tragen beide dieselbe düstere Schönheit in sich.
Du hast Spaß. Sie haben Spaß. Ist es nicht so? Wir haben alle Spaß.
Sie sehen die Masken. Lieben sie. Trag sie weiter.
Einsamkeit ist nicht gemeinsam einsam sein zu können. Es zu wollen. Gemeinsamkeit, ohne gemein zu sein. Einsamkeit ist nicht einfach. Mut bedeutet, die Leere des anderen zu sehen. Leere kann so wunderschön sein. Doch keiner schaut wirklich. Zu viel. Zu viel. Zu viel von sich selbst.
Fall tiefer in diese Tiefe. Such. Du lernst dich selbst aufzufangen.
Auf niemanden verlassen. Alleine bleiben.